Die Polizei in Friedland wurde am vergangenen Freitag, 13. Februar, gegen 17 Uhr, zu einem Supermarkt in der Rudolf-Breitscheid-Straße in Friedland gerufen. Nach derzeitigem Kenntnisstand vermutete ein Ladendetektiv anhand von Videoaufnahmen, dass eine Person mit einer Pistole durch den Markt lief.
Erneut sind offenbar Tätergruppen in der Region aktiv, die Einkaufsmärkte gezielt ansteuern, um das Geschäft mit prall gefülltem Einkaufswagen ohne Bezahlung zu verlassen. Am gestrigen Donnerstag hat es gegen 16.55 Uhr einen solchen Fall in Waren im Lidl in der Strelitzer Straße gegeben.
Am gestrigen Freitagabend gegen 20.15 Uhr kam es zu einem Polizeieinsatz in Neustrelitz am Supermarkt in der Karbe-Wagner-Straße. Nach ersten Erkenntnissen gerieten zwei alkoholisierte deutsche Männer im Alter von 34 bzw. 39 Jahren zunächst in einen verbalen Streit, der sich in eine körperliche Auseinandersetzung ausweitete.
Am gestrigen Montag, den 19. Mai, kam es gegen 13 Uhr zu einem Diebstahl in einem Supermarkt in der Penzliner Straße in Neustrelitz. Durch eine Mitarbeiterin des Marktes wurden drei Männer bei einer gemeinsamen Diebstahlshandlung beobachtet, als am Ausgang ein Alarm ertönte. Während ein Mann mit zwei verpackten Staubsaugern und einem Rucksack voller Glasflaschen den Laden verließ, hielt ein zweiter Mann ihm die Tür auf. Im Anschluss flüchteten sie mit einem weiteren Mann, der zuvor ebenfalls in dem Geschäft war, mit einem grauen Mazda 6 mit dem Kennzeichen NEB-10505 in Richtung der dortigen Garagen.
Die Kollegen des Polizeihauptreviers Neubrandenburg erhielten am Abend des gestrigen Dienstag eine Meldung über einen möglichen Diebstahl in einem Supermarkt in der Straußstraße in Neubrandenburg. Nachdem sich die Täter mit einem polnischem Fahrzeug vom Tatort entfernt hatten, konnte der Wagen durch eine eingesetzte Streifenwagenbesatzung gegen 19.40 Uhr auf einem Parkplatz in der Demminer Straße festgestellt werden. Eine anschließende Personenkontrolle aller Insassen ergab, dass es sich um eine fünfköpfige Personengruppe handelte mit einer 22-jährigen Frau und vier Männern im Alter von 25 bis 43 Jahren. Alle Personen sind polnische Staatsangehörige.
Am gestrigen Montagabend gegen 17.30 Uhr kam es in einem Supermarkt in der Rudolf-Breitscheid-Straße in Friedland zu einem räuberischen Diebstahl. Drei männliche Personen betraten zunächst den Rewe-Markt und nahmen verschiedene Lebensmittel aus den Regalen und verstauten diese in einem Rucksack. Diese Handlungen konnten durch den Ladendetektiv beobachtet werden. Als die Täter den Kassenbereich verließen, ohne die Waren zu bezahlen, sprach er die Männer an und forderte die Herausgabe der entwendeten Ware. Zwischen dem Ladendetektiv und einem der Täter kam es zu einer Rangelei.
Dieser flüchtete anschließend auf den Markt in Friedland. Hier konnte er durch den Ladendetektiv eingeholt und festgehalten werden. Der Mann griff daraufhin den Detektiv mit Faustschlägen an. Mehrere Passanten wurden nun auf die Auseinandersetzung aufmerksam und verständigten die Polizei. Durch die eingesetzten Polizeibeamten des Reviers Friedland konnten alle drei Täter bekannt gemacht werden. Dabei handelt sich um drei marokkanische Staatsangehörige im Alter von 17, 32 und 37 Jahren.
Nachdem am Freitagnachmittag ein dreistes Trio in einem Einkaufsmarkt in der Gievitzer Straße in Waren einen räuberischen Diebstahl begangen hat, fahndet die Kriminalpolizei mit einer Beschreibung nach den Verdächtigen und mit Hilfe eines Fotos nach dem Täterauto. Ein Mann hatte zunächst als Ablenkungsmanöver zwei Artikel an der Kasse bezahlt, während ein weiterer Mann draußen scheinbar Schmiere stand. Eine Frau verließ in dieser Zeit mit dem gefüllten Einkaufswagen den Markt, ohne zu bezahlen.
Die 38-jährige Kassiererin wollte die drei aufhalten. Sie lief nach draußen und sah das Trio an einem Auto. Der Einkaufswagen stand leer daneben, die Waren – darunter normale Lebensmittel, Alkohol, Hygieneartikel – lagen im Auto. Sie schob den Einkaufswagen vor das Auto und hielt ihn fest, um die drei an der Flucht zu hindern. Sie fuhren mit dem Auto trotzdem an und schoben den Einkaufswagen mit dem Auto gegen die Frau. Dabei wurde sie leicht verletzt. Die Kassiererin ließ den Einkaufswagen los und rief direkt die Polizei. Die Verdächtigen rasten mit dem Auto weg.
Zeugen reagierten schnell und fotografierten die Tatverdächtigen und ihr Fluchtfahrzeug, ein schwarzer VW Passat Kombi mit dem polnischen Kennzeichen DW-3YE81. Das Auto hat hinten eine deutliche Delle (s. Foto).
Während die Verkäuferinnen kurz vor Ladenschluss im Markt zu tun hatten, nutzen vermutlich zwei bisher unbekannte Männer die Gelegenheit und stahlen eine vierstellige Summe Bargeld aus den Kassen eines Supermarkts in der Warener Chaussee in Röbel. Laut Zeugenaussagen wurden zum Tatzeitpunkt (19.40 Uhr bis 19.45 Uhr) zwei auffällig agierende Männer im Umfeld des Markts beobachtet, die wie folgt beschrieben werden:
Tatverdächtiger 1: circa 1,65 Meter groß, dunkle Haare, die unter einer Kapuze zu sehen waren, Ende 20, bekleidet mit Kapuzenpulli und schwarzer Jacke darüber, südländischer Phänotyp. Tatverdächtiger 2: etwa 1,70 Meter groß, ebenfalls Kapuze auf dem Kopf, bekleidet mit dunklen Sachen.
Unklar ist, ob die Tatverdächtigen zu Fuß oder im Auto geflüchtet sind. Durch einen Zeugen wurde ein gelber Audi im Tatzeitraum beobachtet, der sich zügig vom Parkplatz des Einkaufsmarkts entfernt haben soll. Dieser Hinweis fließt in die Ermittlungen mit ein.
So ganz allmählich kommt unsereins in das Alter, wo die sozialen Kontakte spärlicher werden. Da ist es nur logisch, dass der Gang in die örtliche Kaufhalle plötzlich einen nie geahnten Stellenwert bekommt. Nicht nur, dass dort Nachbarn und Bekannte zu treffen sind. Jetzt, in der Urlaubszeit, mischen sich auch jede Menge Auswärtige unter unser überschaubares Kleinstadtvölkchen. Was nicht heißt, dass ich nun jedem einen Schwatz aufdränge. Mir reicht schon das Leutegucken und Leutehören. Bei mir im Garten kann ich nur den Wespen zuschauen, die gerade ein Nest bauen. Auch spannend, aber irgendwann ermüdend.
Ganz anders da der Einkaufstempel. Heute habe ich dort sogar jemanden kennengelernt. Ach, Sie essen keine Rispentomaten? Dann dürfte Ihnen der Name Stephan Apel auch nichts sagen. Stephan Apel begegnete mir gleich im Eingangsbereich. Genauer geschrieben, sein Konterfei. Wenn auch ohne Kopf. Man hatte dem Tomatenbauern von nebenan, der für die regionale Frische des Marktes stehen soll, nämlich ein weiteres Plakat direkt vors Antlitz gehängt. Übrigens mit einem QR-Code über Mund, Augen und Nase. Der allerdings nichts zur Erhellung beiträgt.
Nun kenne ich den Landwirt ja nicht näher, aber eine solche Behandlung hat er mit Sicherheit nicht verdient. Da dürften mir auch Leser zustimmen, die keine Rispentomaten schätzen. So geht man nicht um mit den Leuten, selbst, wenn sie auf Nachtschattengewächse setzen.
Meine hochinvestigativen Zeiten liegen ja auch schon etwas zurück, aber beim Torso von Stephan Apel wollte ich es denn doch nicht belassen. Wenn man Bekanntschaft schließt, dann richtig. Ergo habe ich den Lieferanten der roten Früchte eigenmächtig entblößt, also oben rum. Und fand ihn gleich auf den ersten Blick sehr sympathisch. Allerdings habe ich auch für soziale Kontakte nur begrenzt Zeit, ewig konnte ich das verhüllende Plakat nicht festhalten, und so wird Stephan Apel inzwischen wieder kopflos präsentiert. Vielleicht liest diese Zeilen ja der Zuständige im Markt und legt den Werbepartner endgültig frei. Darauf eine Rispentomate!