Am gestrigen Sonntag gegen 15.05 Uhr wollte eine Funkstreifenwagenbesatzung des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg in der Kirschenallee in Neubrandenburg einen jugendlichen Fahrzeugführer eines Kleinkraftrades Simson einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterziehen. Die Beamten forderten ihn mittels optischen und akustischen Signals auf sein Fahrzeug anzuhalten.
Am frühen Abend des gestrigen Dienstag wurde der Polizei in Neubrandenburg ein etwas anderer Einsatz in der Oststadt zuteil. Auf einem Parkplatz in der Kopernikusstraße sorgte ein angeleinter Hund für Aufsehen. Der Vierbeiner zog einen Fahrradständer, an den er angeleint worden war, hinter sich her und beschädigte dadurch drei Fahrzeuge auf dem Parkplatz.
Am Vormittag des vergangenen Freitag. 27. September, wurden den Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg mehrere Sachbeschädigungen an Fahrzeugen in der Ziolkowskistraße in der Neubrandenburger Oststadt gemeldet. Die Kollegen konnten vor Ort fünf Pkw feststellen, bei denen der Lack zerkratzt wurde. Die Fahrzeuge befanden sich auf einem öffentlichen Parkplatz. Bislang gibt es keine Hinweise zum Tatgeschehen oder möglichen Tatverdächtigen. Die Tatzeit beläuft sich auf die Nacht davor.
Die Polizei bittet in diesem Zusammenhang um Mithilfe aus der Bevölkerung. Wer Hinweise oder Beobachtungen zur oben genannten Tat machen kann, meldet sich bitte im Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter der 0395-5582-5224.
Das Denkmal von Karl Marx in Neubrandenburg ist erneut Ziel von Vandalismus geworden. Bereits zum dritten Mal wurde das Denkmal am Arm beschädigt. Dieses Mal wurde es zusätzlich mit einem Hakenkreuz beschmiert (Strelitzius berichtete).
„Dieses Denkmal, wie auch andere Skulpturen in unseren Parks, ist nicht nur ein Symbol unserer Geschichte, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der Stadtgestaltung. Solche Kunstwerke tragen zur Identität unserer Stadt bei und bieten den Bürgerinnen und Bürgern Orte der Begegnung, des Nachdenkens und des kulturellen Austauschs“, sagt Oberbürgermeister Silvio Witt. „Wir geben dem Vandalismus nicht nach und lassen nicht zu, dass solche Taten unser Zusammenleben und unseren Respekt für die Geschichte und die Menschen, die sie geprägt haben, untergraben. Nach dem letzten Vorfall hatten wir umfangreiche Sicherungsmaßnahmen ergriffen und können so dieses Mal unter anderem den Tatzeitraum einschränken.“
Am gestrigen Abend gegen 18.15 Uhr, informierte ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung Neubrandenburg die Polizei über eine Sachbeschädigung an der Karl-Marx-Statue am Schwanenteich. Durch bislang unbekannte Täter wurde der rechte Arm der Statue beschädigt. Des Weiteren wurde der Torso mit einem ca. 0,50m mal 0,50m großen schwarzen Hakenkreuz beschmiert. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 500 Euro geschätzt.
Erst im März dieses Jahres hatte die Karl-Marx-Statue wieder ihren angestammten Platz am Schwanenteich in Neubrandenburg eingenommen. Bereits zum zweiten Mal musste die Plastik des Bildhauers Gerhard Thieme aus dem Jahr 1969 in Folge einer gewaltsamen Abtrennung des rechten Armes rekonstruiert werden.
Die Kriminalpolizei Neubrandenburg hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der gemeinschädlichen Sachbeschädigung sowie der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich an das Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter 0395/55825224, die Internetwache der Landespolizei unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle zu wenden.