Schlagwörter
B194, Borrentin, Erneuerung, Fahrbahn, Lindenhof, Mecklenburgische Seenplatte, Verkehr, Vollsperrung
Das Straßenbauamt Neustrelitz plant an der Bundesstraße 194, die Fahrbahn zwischen Borrentin und Lindenhof zwischen Stavenhagen und Demmin zu erneuern. Der knapp 4,6 Kilometer lange Abschnitt hat durch Unebenheiten, zahlreiche Flickstellen und fortschreitende Rissbildung das Ende seiner Nutzungsdauer erreicht. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 15. Juni, und dauern voraussichtlich bis Mitte Juli an. Sämtliche Arbeiten zur Baumaßnahme erfolgen unter Vollsperrung. F
ür die Fräs- und Asphaltarbeiten sowie den Einbau der neuen Asphaltschichten muss der Baubereich voraussichtlich ab Montag, 15. Juni, für rund fünf Wochen für den Durchgangsverkehr voll gesperrt werden. Innerhalb der Vollsperrungen werden zusätzlich drei Durchlasse in offener Bauweise erneuert. Die vorhandenen Straßenbreiten reichen nicht aus, um die anstehenden Arbeiten bei einer halbseitigen Sperrung der Straße auszuführen und gleichzeitig die Sicherheit der Arbeiter vor Ort sowie die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden zu gewährleisten.
Die Umleitung erfolgt über L 272 (Lindenberg) zur L 27 (Beggerow) wieder auf die B 194 und umgekehrt. Die direkt betroffenen Anlieger werden durch das Bauunternehmen per Postwurfsendung über die Vollsperrung informiert. Für die Erreichbarkeit der Grundstücke im Baufeld werden individuelle Lösungen gefunden. Der öffentliche Personennahverkehr ist von der Vollsperrung ebenfalls betroffen. Es muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Da die Arbeiten stark witterungsabhängig sind, können sich für die Vollsperrung noch Änderungen ergeben.
Nach dem Asphalteinbau erfolgen die Restarbeiten bis Ende Juli 2026, durch sogenannte Tagesbaustellen. Dazu gehören unter anderem Bankettarbeiten und das Aufbringen der Fahrbahnmarkierung. Der Verkehr wird dabei mittels Ampel-Regelung halbseitig am Baufeld vorbeigeführt.
Die Arbeiten werden durch das Unternehmen Strabag aus Neubrandenburg durchgeführt. Die Kosten betragen circa eine Million Euro und werden vom Bund getragen.
