Am gestrigen Sonntag gegen 15.05 Uhr wollte eine Funkstreifenwagenbesatzung des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg in der Kirschenallee in Neubrandenburg einen jugendlichen Fahrzeugführer eines Kleinkraftrades Simson einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterziehen. Die Beamten forderten ihn mittels optischen und akustischen Signals auf sein Fahrzeug anzuhalten.
Am heutigen Dienstagmorgen gegen 7.25 Uhr ereignete sich auf der L28 zwischen Neddemin und Brunn ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person verletzt wurde. Ein 53-jähriger Autofahrer fuhr aus Neddemin kommend am Ende einer Fahrzeugschlage und unmittelbar vor ihm ein Kastenwagen. In entgegengesetzter Richtung aus Brunn kommend wartete ein 36-jähriger Mopedfahrer auf der Linksabbiegerspur verkehrsbedingt, um auf die A20 Auffahrt Neubrandenburg Nord zu gelangen. Nachdem der besagte Kastenwagen vorbeifuhr, bog der Fahrer des Leichtkraftrads nach links ab und es kam zu einer Kollision mit dem noch passierenden Fahrzeug.
Im Fahrzeug befand sich weiterhin eine 29-jährige Beifahrerin. Sie informierte den Rettungsdienst über den Unfall. Ein Rettungshubschrauber und ein Rettungswagen waren im Einsatz. Durch zufällig am Unfallort vorbeifahrende Kräfte des Autobahn-und Verkehrspolizeireviers Altentreptow erfolgten erste Absperrmaßnahmen der Unfallstelle. Der 36-jährige Fahrer des Leichtkraftrads wurde schwer letzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Personen im PKW blieben unverletzt.
Das Moped war nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und musste geborgen werden. Am Fahrzeug entstand Totalschaden in Höhe von circa 10.000 Euro.
Am Sonnabend, den 8. Juni 2024, gegen 21 Uhr wollten Warener Polizisten in der Ortschaft Wendorf ein Kleinkraftrad ohne ein vorschriftsmäßig angebrachtes Versicherungskennzeichen anhalten. Hierzu schalteten die Beamten das Anhaltesignal „Stopp Polizei“ auf dem Streifenwagen ein, wonach der Fahrer des Mopeds stark beschleunigte und mehrfach an unübersichtlichen Stellen, wie z.B. Kurven, überholte. Nachdem anschließend durch die Nutzung von Sonder- und Wegerechten der Fahrer mehrfach aufgefordert wurde anzuhalten, fuhr dieser auf einen rechts neben der Straße befindlichen Fahrradweg.
Mit geschätzten 50km/h fuhr der Flüchtige an mehreren Spaziergängern und einer Gruppe von Fahrradfahrern vorbei. Es musste in jeder Gruppe mindestens eine Person „Platz machen“, um nicht von dem Moped erfasst zu werden.
Die Beamten stellten den Streifenwagen unter fortführender Nutzung von Blaulicht und Martinshorn in eine Auffahrt der Kläranlage Möllenhagen ab, um die Weiterfahrt auf dem Fahrradweg zu versperren und so eine weitere Gefährdung von Verkehrsteilnehmern zu verhindern.
Am gestrigen Freitag gegen 19.35 Uhr ereignete sich in Waren ein Verkehrsunfall. Der 36-jährige Mopedfahrer bog vom Schweriner Damm nach links in die Gievitzer Straße ab und stürzte kurz darauf. Polizeibeamte des Polizeihauptreviers Waren kamen auf den Unfall zu und forderten einen Rettungswagen an, da sich der Mann bei dem Sturz schwer verletzt hat. Während der Verkehrsunfallaufnahme ergab eine Atemalkoholkontrolle einen Wert von 2,83 Promille.
Der Mopedfahrer wurde ins Krankenhaus gebracht, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet, der Führerschein wurde sichergestellt. Das Moped war nicht mehr fahrbereit, und die Freiwillige Feuerwehr Waren musste ausgelaufene Betriebsstoffe auf der Fahrbahn beseitigen. Es entstand eine Sachschaden von etwa 1000 Euro.