Das Kunsthaus in der Schlossstraße in Neustrelitz ist in der Nacht beschmiert worden. Von einer politisch motivierten Tat wird aktuell nicht ausgegangen.
Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Strasen haben vor ihrem Gebäude einen neuen Baum gepflanzt. Der 2021 gepflanzte Vorgänger zu Ehren einer leider viel zu früh verstorbenen Feuerwehrfrau (Strelitzius berichtete) war im Dezember 2024 bei Nacht und Nebel abgesägt worden.
Am 26. März um 17 Uhr soll es in der Aula des Carolinums zum Gedankenaustausch kommen.
Da schon seit einem längeren Zeitraum die Freizeitangebote für Jugendliche in Neustrelitz sehr begrenzt sind, hat Carolinum-Schulleiter Henry Tesch wiederholt den Vorschlag unterbreitet, alle Verantwortlichen zu einem Gespräch einzuladen, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen, wie man vermeiden kann, dass Schulhöfe und Sportanlagen als alternative Betätigungsmöglichkeiten sachfremd und zerstörerisch genutzt werden und damit stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Den Schulen und damit auch dem Gymnasium Carolinum ist es nicht mehr möglich, den Schulsport auf dem Sportplatz am Glambecker See gefahrenfrei zu nutzen, da außerhalb der Schulzeiten und am Wochenende dieser Platz artfremd und rechtswidrig genutzt wird.
In den vergangenen Monaten sind in Waren-West immer wieder Autos beschädigt worden. Es geht um teils großflächige Kratzer oder auch beschädigte Scheiben. Im Bereich der Parkflächen bei den Hochhäusern in der Dietrich-Bonhoeffer-Straße sowie der Carl-Moltmann-Straße treiben der oder die bisher unbekannten Täter ihr Unwesen. Mehr als 20 Taten wurden bisher angezeigt. Einige Autobesitzer waren sogar schon mehrfach Opfer. Pro Tat entstand ein Schaden zwischen 500 und 1000 Euro an dem jeweiligen Auto.
Das Denkmal von Karl Marx in Neubrandenburg ist erneut Ziel von Vandalismus geworden. Bereits zum dritten Mal wurde das Denkmal am Arm beschädigt. Dieses Mal wurde es zusätzlich mit einem Hakenkreuz beschmiert (Strelitzius berichtete).
„Dieses Denkmal, wie auch andere Skulpturen in unseren Parks, ist nicht nur ein Symbol unserer Geschichte, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der Stadtgestaltung. Solche Kunstwerke tragen zur Identität unserer Stadt bei und bieten den Bürgerinnen und Bürgern Orte der Begegnung, des Nachdenkens und des kulturellen Austauschs“, sagt Oberbürgermeister Silvio Witt. „Wir geben dem Vandalismus nicht nach und lassen nicht zu, dass solche Taten unser Zusammenleben und unseren Respekt für die Geschichte und die Menschen, die sie geprägt haben, untergraben. Nach dem letzten Vorfall hatten wir umfangreiche Sicherungsmaßnahmen ergriffen und können so dieses Mal unter anderem den Tatzeitraum einschränken.“
In Neubrandenburg im Bereich Torfsteg haben bisher Unbekannte in den vergangenen Tagen drei Autos eines Pflegedienstes beschädigt. Am frühen Sonntagmorgen haben Mitarbeiter zerschlagene Heckscheiben bei zwei PKW angezeigt. Der Tatzeitraum liegt hier zwischen Sonnabend, circa 19 Uhr, und Sonntag, circa 6 Uhr.
Montagmorgen dann wurde im gleichen Bereich die Motorhaube eines Betriebsautos eingedellt entdeckt. Wahrscheinlich sind darauf zwei verschiedene Personen herumgesprungen. Hier liegt der Tatzeitraum zwischen Sonntag, 11 Uhr, und Montag, 6 Uhr.
Spuren wurden gesichert. Die Polizei ermittelt aktuell im Umfeld und bittet mögliche Zeugen, sich mit sachdienlichen Hinweisen zu melden: telefonisch unter 0395/55825224 oder schriftlich per Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de
Am Sonnabend kurz vor Mitternacht hat jemand die Polizei gerufen, weil in der Warener Strandstraße auf dem Spazierweg direkt am Ufer der Müritz junge Leute grölen und eine Art Statue tragen sollen. Zwei Streifenwagen des Reviers Waren sind sofort zum Einsatzort hin. Während sie zu Fuß zu Gruppe suchten, sahen sie die Beschädigung an der Fuchsskulptur. Der Kopf lag unweit des Rumpfes und konnte sichergestellt werden.
Als die Gruppe die Polizisten bemerkte, versuchten einige Mitglieder in verschiedene Richtungen zu fliehen. Ein 23-Jähriger konnte auf Höhe des Spielplatzes gestoppt werden, ein 28-Jähriger wurde daran gehindert, in Richtung Kietzstraße wegzulaufen. Beide wurden zu den anderen jungen Männern zurückbegleitet. Die Gruppe – weiterhin bestehend aus einem 27-Jährigen, zwei weiteren 23-Jährigen sowie einem 19-Jährigen – wurde mit dem Vorwurf konfrontiert, für die Ruhestörung und Sachbeschädigung an der Skulptur in Frage zu kommen. Die Gestellten gaben sinngemäß an, sich zu Unrecht verdächtigt zu fühlen.
Durch Zeugenhinweise erhärtete sich der Verdacht jedoch gegen die sechs Männer, so dass sie als Beschuldigte dieser Sachbeschädigung gelten. Es gab außerdem mehrere Spuren vor Ort, die nun von der Kriminalpolizei weiter untersucht werden. Der Schaden wird inklusive der mutmaßlichen Reparaturkosten auf etwa 5.000 Euro geschätzt. Die Stadt Waren wurde über die Beschädigung informiert. Sollte es zu dem Vorfall weitere Zeugen mit sachdienlichen Hinweisen geben, können diejenigen sich gern im Polizeihauptrevier Waren unter 03991/1760 oder via Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de melden. Die Tatverdächtigen sind alle Deutsche aus der Region.
In der vergangenen Nacht ist es zu Sachbeschädigungen in der Innenstadt von Waren gekommen. Bislang unbekannte Täter haben sämtliche Mülleimer in der Friedensstraße aus ihren Halterungen gerissen. Diese wurden durch die Beamten wieder befestigt. Des Weiteren wurden Blumentöpfe, Fahrradständer und Stühle vor Cafés umgestoßen. Der Großteil konnte hier auch durch die Beamten beräumt werden.
Gegen 2.50 Uhr wurde die Brandmeldeanlage eines Geldinstitutes in der Friedensstraße ausgelöst. Bislang unbekannte Täter haben mit Steinen die Außenscheiben beschädigt und blaue Farbe an die Fassade beschmiert. Zudem haben die Beamten geschmolzene blaue Plastik auf dem Fußboden des Vorraumes sowie abgebrannte blaue Plastikreste auf dem Tastenfeld des SB-Automaten festgestellt. Der so entstandene Sachschaden beträgt mindestens 1.000 Euro.
Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr waren im Einsatz. Bei der Anfahrt konnten sie in der Friedensstraße zwei Regeneinläufe feststellen, die aus den zugehörigen Schächten genommen wurde. Beide Regeneinläufe konnten in der Umgebung aufgefunden und durch die Kameraden wieder in die Schächte gelegt werden.
Die Ermittlungen wegen der Sachbeschädigungen wurden aufgenommen. Dazu werden Zeugen gesucht. Wer in der Nacht auf den heutigen Montag in der Innenstadt von Waren und insbesondere in der Friedensstraße auffällige Personen gesehen hat oder andere sachdienliche Hinweise zu den Sachbeschädigungen oder möglichen Tatverdächtigen geben kann, meldet sich bitte bei der Polizei in Waren unter 03991-176 224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.
In der vergangenen Nacht wurden zahlreiche Fahrzeuge im Neubrandenburger Vogelviertel beschädigt. Nach bisherigem Kenntnisstand haben bislang unbekannte Täter 21 Fahrzeuge angegriffen, in dem sie die Spiegel abgetreten haben. In einigen Fällen wurde auch gegen die Karosserie getreten. Betroffen sind Fahrzeuge, die am Straßenrand, aber auch im Carport standen. Die Täter sind durch sämtliche Straßen des Vogelviertels gezogen, wobei insbesondere die Fahrzeuge in der Eulenstraße, Straußstraße, Kranichstraße und Adlerstraße betroffen sind. Der entstandene Schaden wird bisher auf mindestens 20.000 Euro geschätzt.
Der Tatzeitraum kann auf 3 bis 5 Uhr am heutigen Montag eingegrenzt werden. Die Ermittlungen wurden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg aufgenommen. Wer in den heutigen Morgenstunden im Vogelviertel auffällige Personen gesehen hat, die gegen Fahrzeuge und insbesondere Fahrzeugspiegel getreten haben, oder andere sachdienliche Hinweise zu den Sachbeschädigungen geben kann, meldet sich bitte bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395-5582 5224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.
Erst im September vergangenen Jahres war das Marx-Denkmal zur Reparatur nach Berlin gebracht worden. Jetzt ist es erneut beschädigt worden. Foto: Stadt Neubrandenburg
Angesichts der heute bekannt gewordenen erneuten Beschädigung des Marx-Denkmals in Neubrandenburg zeigt sich Oberbürgermeister Silvio Witt fassungslos. „Diese mutwillige Beschädigung mitten in unserer Stadt ist inakzeptabel. Dass die Statue von Marx nun wiederholt Opfer einer solch massiven Sachbeschädigung wurde, ist nicht hinnehmbar.“ Die Vier-Tore-Stadt wird Strafanzeige erstatten.