Der nächste Video-Clip von der Hotelbaustelle Großherzogliches Palais in Neustrelitz ist online. Die Arbeiten an den Säulen sind komplizierter als anfangs gedacht. Aber auch hier gilt, dass alles wieder in dem Glanz erstrahlen soll, wie es vor gut 100 Jahren von den damaligen Baumeistern angelegt worden ist.
Der Uhrenturm auf dem Kutscherhaus am ehemaligen Großherzoglichen Palais in der Neustrelitzer Parkstraße wird neu aufgebaut. „Der nächste kleine Baustein auf dem Weg zu alter Pracht“, schreibt mir mein Blogfreund, der verlässlich wie immer ein Video beisteuert. Das gesamte Gebäude entstehe in historischer Form neu. Viel Spaß beim Anschauen des Filmchens und allen meinen Lesern ein schönes Wochenende.
Auf der Großbaustelle in der Neustrelitzer Parkstraße sind die Handwerker weiter emsig bei der Arbeit. Jetzt wird im ehemaligen Großherzoglichen Palais endlich innen ausgebaut, und auch mein mit der Kamera das Projekt begleitender Blogfreund freut sich über die täglichen Fortschritte.
„Vieles nimmt jetzt Formen an“, schreibt er mir. Was ich nur vom gelegentlichen Vorbeifahren unbedingt bestätigen kann. Denn auch im Außenrevier des künftigen Hotels hat sich jede Menge getan.
Die Klickzahlen bei Strelitzius belegen es: Es gibt wohl keine Baustelle in Neustrelitz, die so viel öffentliches Interesse findet wie die in der Parkstraße, wo das ehemalige Großherzogliche Palais zum Spitzenhotel umgebaut wird. Heute sind mir gleich drei Filmchen meines kameraführenden Blogpartners in die Redaktionsstube gekommen, die den beeindruckenden Fortschritt bei dem anspruchsvollen Vorhaben belegen. Bauherr Andreas Krumme hat grünes Licht gegeben, und so darf ich die Videos auf einen Schlag mit meinen Lesern teilen.
Knapp die Hälfte der rund 1000 Fensterflügel im Großherzoglichen Palais sind von den Malern bis lang aufgearbeitet worden. Es bleibt noch viel zu tun (Folge 26). Die Fassade des Großherzoglichen Palais glitzert im Sonnenlicht. Die Wiederherstellung dieses Glimmers im Außenputz ist eine besondere Herausforderung (Folge 27). Die Fenster des Großherzoglichen Palais sind in vielen Details handwerkliche Meisterstücke. Die Aufarbeitung der Fensterrahmen, die Wiederverwendung der Gläser und die Instandsetzung der Technik sind spannende und tolle Aufgaben (Folge 28).
Bettina Strauß (Zweite von links) mit Bürgermeister Henry Tesch (links) Claudia Lamm und Kämmerer Andreas Franz im Innenhof vorm Flügelgebäude.Foto: Stadt Mirow
„Das ist ein großes Geschenk für Mirow.“ Mit diesem Satz würdigte Bürgermeister Henry Tesch die Leistung von Bettina Strauß aus Mirow. Die diplomierte Restauratorin hat ehrenamtlich und eigenständig im zum Schlossensemble Mirow gehörenden Flügelgebäude in der Rotdornstraße in Mirow die restauratorische Farbuntersuchung an den Fassaden durchgeführt und dokumentiert sowie Befunde vom Innenraums angefertigt. „Eine solche umfangreiche Arbeit erfordert nicht nur sehr viel Fleiß, Beharrlichkeit und Wissen, sondern zeugt auch von viel Liebe für ein solches Objekt und Projekt“, hob Tesch bei der Auszeichnung mit der Mirow-Münze im April hervor.
„Im Umfang der nunmehr vorgelegten Arbeit sind neben der Baugeschichte und dem zeitgeschichtlicher Kontext Empfehlungen zu den Farbschichtenfolgen enthalten sowie eine Fotodokumentation“, erläuterte Bettina Strauß dem Bürgermeister m Beisein von Stadtplanerin Claudia Lamm und Kämmerer Andreas Franz. „Die Untersuchung von Farbfassungen erfolgte im Vorfeld des ersten Bauabschnittes. Dabei geht es um die Dach- und Fassadensanierung im Rahmen eines Notsicherungsprogramms“, fügte Stadtplanerin Claudia Lamm hinzu.
Schon wieder hat es das Denkmal für Karl Marx in Neubrandenburg getroffen (Strelitzius berichtete). Bisher Unbekannte haben einen Arm vermutlich abgebrochen, wie die Polizei am Abend präzisierte. Vom Arm fehlt bisher jede Spur. Der Schaden wird auf etwa 5.000 Euro geschätzt.
Die Polizei war heute nach eigener Aussage durch einen Facebook-Beitrag auf einer Neubrandenburg-Seite auf die Sachbeschädigung aufmerksam geworden. Nachdem gegen 15 Uhr Kräfte des Hauptreviers Neubrandenburg den Hinweis überprüft haben, wurde von Amts wegen Anzeige gemäß §304 Strafgesetzbuch (gemeinschädliche Sachbeschädigung) aufgenommen. Die Stadt wurde durch die Polizei von der Anzeige in Kenntnis gesetzt.
Erst im September vergangenen Jahres war das Marx-Denkmal zur Reparatur nach Berlin gebracht worden. Jetzt ist es erneut beschädigt worden. Foto: Stadt Neubrandenburg
Angesichts der heute bekannt gewordenen erneuten Beschädigung des Marx-Denkmals in Neubrandenburg zeigt sich Oberbürgermeister Silvio Witt fassungslos. „Diese mutwillige Beschädigung mitten in unserer Stadt ist inakzeptabel. Dass die Statue von Marx nun wiederholt Opfer einer solch massiven Sachbeschädigung wurde, ist nicht hinnehmbar.“ Die Vier-Tore-Stadt wird Strafanzeige erstatten.
Am Ostersonntag ist die Jahn-Kapelle in Klein Vielen von 10 bis 12 und von 14 bis 16 Uhr für Besichtigungen geöffnet. Nachdem der Klein Vielen e.V. im Winter zwei gelungene, gut besuchte Filmabende im Gemeindezentrum der Gemeinde veranstaltete, sind seine Mitglieder auch wieder „im Freien“ unterwegs. Im Anschluss an die Jahresmitgliederversammlung des Klein Vielen e.V., die Ende Februar stattfand, gründete sich im Verein eine Arbeitsgruppe (AG) Denkmalschutz / Denkmalpflege, die die Gemeinde Klein Vielen vor allem bei der Pflege der denkmalgeschützten Jahn-Kapelle und ihres ebenso geschützten Umfeldes (Klingenberg und Park) unterstützen wird.
Eben noch haben wir auf dem Gelände der Alten Brennerei in Wesenberg mit der Feuerwehr und den gastfreundlichen Genossenschaftern unsere ausgedienten Weihnachtsbäume verbrannt, da ist in atemberaubender Geschwindigkeit auch schon der Seitenflügel des Gebäudekomplexes abgerissen worden. Er wird bekanntlich durch eine neue, multifunktional nutzbare Halle ersetzt. Eben sind mir per Newsletter der Brennwerker die Zeichnungen des verantwortlichen Architekten Vito Tröschel ins Haus gekommen, denen ich gern eine größere Öffentlichkeit verschaffe. Immerhin ist das Baugeschehen in der Bahnhofstraße Anlass zur Freude für uns alle in der Woblitzstadt. Da wird jetzt wirklich Gas gegeben.
Auch in dieser Woche kann ich meine Leser auf die Baustelle Großherzogliches Palais in der Neustrelitzer Parkstraße entführen. Und das ganz nach oben. Im Mittelpunkt des neuesten Videos aus der Werkstatt meines zuverlässig liefernden Blogpartners, gedreht Ende vergangenen Jahres, stehen die Arbeiten am Dach des künftigen Hotels. Hier sind Bauherr und Bauleute im Verzug. „Wenn man es richtig machen will, dann sind die sehr spezialisierten Aufgaben an Baudenkmälern meist aufwändiger als man denkt“, schreibt der Filmemacher.
Ich bedanke mich für die weitere Folge seiner Serie, die regelmäßig hohe Klickzahlen in der Strelitzius-Gemeinde erntet. Das hohe Interesse an dem außergewöhnlichen Sanierungsprojekt ist offenkundig, und jeder Mecklenburg-Strelitzer kann dem Vorhaben nur maximalen Erfolg wünschen.