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Aufmerksame Leser werden sich erinnern, dass die Holde und meine Wenigkeit nach dem Besuch des Mirower Kunstmarktes am vergangenen Sonnabend noch einen Abstecher ins „Café Thokala“ in der Strelitzer Straße 28 gemacht haben. Vor allem war es Neugier, die wir endlich befriedigen wollten. Schließlich waren wir unter dieser Hausnummer ein- und ausgegangen, als hier noch das „Café Kittendorf“ angesiedelt war. Auch durfte ich unter der Gastroadresse seinerzeit im Sessel mit Plüschtier Alf zur Seite dem Publikum mehrfach Eigenes und Fremdverfasstes darbieten. Da war es schon spannend zu sehen, was die seit August 2025 firmierenden Nachfolger aus den Räumlichkeiten gemacht haben und was jetzt so aufgetischt wird.

Wir waren angenehm überrascht. Die vielgepriesene Wohnzimmeratmosphäre ist Sachlichkeit gewichen. Sessel und Alf gibt es nicht mehr, aber wir haben uns auch in dem modernen Ambiente irgendwo zwischen Ikea und Jysk, garniert mit dem einen oder anderen Hingucker, wohlgefühlt. Und mit uns offenbar auch die übrigen Gäste. Meine bessere Hälfte mutmaßte, dass sich nun vielleicht mehr jüngere Cafégänger angezogen fühlen. Zu wünschen wäre das natürlich dem Familienbetrieb unter Chef Thomas Sadra.

Die Karte bietet so einiges. Allem voran natürlich selbstgebackenen Kuchen und Torten Marke Augenweide. Ich musste angesichts des noch ausstehenden Mittagessens all meine Widerstandskraft aufbieten, werde aber sicherlich beim nächsten Abstecher schwach. Beim Cappucchino gingen die Mundwinkel meiner Holden nach oben, das schafft nicht jedes Café. Vom FROSTWERK aus Röbel kommen die Eisspezialitäten, also gleich von nebenan. Ansonsten ist von die Seele wärmendem Pfefferminztee bis zu Flaschenbier und gutem Wein alles am Start. „Kleine Glücksmomente“ werden auf der Webseite www.cafe-thokala.de versprochen, die stellen sich auch dank der Freundlichkeit der Gastgeber tatsächlich ein. Daumen nach oben also, meine Empfehlung, zum Beispiel zu Pfingsten.

Letztlich lässt der Internet-Auftritt des „Café Thokala“ kaum etwas zu wünschen übrig. Und da ich ja ein Freund des gepflegten Umgangs mit Sprache bin, hier ein kleines Zitat von der Webseite: „Satt? Das Eis passt noch, es schmilzt sich den Weg frei.“

Öffnungszeiten Freitag bis Sonntag von 13 bis 17 Uhr, saisonal auch unter der Woche.