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Vom Publikum für „Es fährt kein Zug nach Irgendwo“, die Vorlage stammte von Winnie Abel, einmal mehr gefeiert, nimmt die Kellerbühne FreiGespielt jetzt Anlauf zur nächsten Komödie. Von links: Roland Tuma, Kathrin Müller, Martina Buchert, Martina Wenk, André Gross, Marlies Kahl, Gerhard Möhl, Haidrun Pergande und Monika Meyer. Foto: Wolfgang Schulze

Ein paar Wochen war von der Kellerbühne FreiGespielt nichts zu hören. Nach der ebenso erfolgreichen wie anstrengenden Spielzeit brauchten die Mimen aus Mirow, Wesenberg und Peetsch einfach eine Atempause. Neben vielen Komplimenten für das Stück „Es fährt kein Zug nach Irgendwo“, so gut wie durchgängig ausverkauft, war die häufigste Frage an die Schauspieler in jüngster Zeit die nach dem Weitermachen. Schließlich sind die FreiGespielten nicht mehr die Jüngsten, und einige von ihnen schon gleich gar nicht.

Gestern gab es eine Strategiesitzung der Truppe im Familienzentrum in Mirow. Fazit: Ende 2027, im 25. Jahr seines Bestehens, will das Ensemble eine weitere Komödie auf die Bretter bringen, die auch ihm die Welt bedeuten. Und das in unveränderter Besetzung! Aus rund 50 Vorlagen ist zu wählen, die Themenbreite reicht von KI bis Beerdigungsinstitut. Die Entscheidung wird noch ein bisschen Zeit in Anspruch nehmen. Vielleicht fällt sie ja Ende Juni in Hamburg. Da studieren die Kellermimen bei einer traditionellen gemeinsamen Auszeit, was die Profis auf St. Pauli so Inspirierendes drauf haben.

An dieser Stelle im Namen meiner Schauspielkollegen noch einmal vielen Dank an die weit über 1000 Fans für die uns entgegengebrachte stürmische Zuneigung bei den 13 Vorstellungen „Es fährt kein Zug nach Irgendwo“ in der Alten Feuerwehr in Mirow. Das werden wir so schnell nicht vergessen. Wir freuen uns schon jetzt wieder auf unser Publikum. Man sieht sich!