Im Fall der vor rund zehn Jahren in Priborn verschwundenen Gerda Wiese (Strelitzius berichtete) glauben die Vereinsmitglieder um den ehrenamtlichen Neubrandenburger Privatermittler Markus Rahmsdorf einen wichtigen Hinweis erhalten zu haben. „Wir wenden uns erneut an die Öffentlichkeit in der Hoffnung, dass sich noch Zeugen melden, die zur Aufklärung beitragen können.“
Am heutigen Montagmorgen ist gegen 6 Uhr in der Neustrelitzer Straße in Neubrandenburg ein Diensthund des Landesbereitschaftspolizeiamtes entlaufen. Bei dem Hund handelt es sich um einen dreijährigen Schäferhund. Der Mischling aus belgischem und holländischem Schäferhund hat kurzes schwarzes Fell, eine Kringelrute und eine Schulterhöhe von 65 bis 70 Zentimetern.
Nico Mertens ist vor fünf Jahren aus Groß Plasten spurlos verschwunden
Fünf Jahre sind vergangen, seit Nico Mertens aus Groß Plasten spurlos verschwand. Der damals 22-Jährige wurde zuletzt am 19. Januar 2020 gegen 22 Uhr an seinem Arbeitsplatz in einem Hotel in der Schloßstraße in Groß Plasten gesehen. Seitdem fehlt von ihm jede Spur – und die Fragen, die sein Verschwinden aufwirft, bleiben unbeantwortet.
Am Vormittag des heutigen Donnerstag wurden die Suchmaßnahmen der Polizei nach dem vermissten Schwimmer im Domjüchsee bei Neustrelitz (Strelitzius berichtete) wieder aufgenommen. Im Einsatz waren Kollegen der Wasserschutzpolizei aus der Region, die mit technischen Hilfsmitteln eine circa drei Meter tiefe Absuche des Sees vorgenommen haben. Zusätzlich wurde der gesamte Uferbereich abgesucht.
Am gestrigen Mittwoch gegen 16 Uhr begab sich ein 53-jähriger Mann an der Badestelle des Domjüchsees zum Schwimmen ins Wasser. Ein Bekannter meldete dann dem Polizeirevier in Neustrelitz gegen 17 Uhr, dass er diese Person nicht mehr finden kann. Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen mit der Feuerwehr Alt-Strelitz mit einem Boot und sechs Kameraden, der DRK Wasserwacht Neustrelitz mit einem Boot und zehn Kameraden, der DLRG Neubrandenburg mit insgesamt vier Kameraden, davon zwei Tauchern, des Hubschraubers der Polizei und zwei Fährtensuchhunden konnte die Person bisher nicht aufgefunden werden.
Seit dem 30.07.2024 wird Roswitha Braun aus Altentreptow vermisst. Bis heute fehlt jede Spur. Trotz intensiver Bemühungen von Polizei, Angehörigen und ehrenamtlichen Helfern bleibt ihr Verbleib weiterhin ungeklärt.
Im Fall der seit dem 30. Juli vermissten 67-jährigen Roswitha Braun, geborene Hajak, aus Altentreptow (Strelitzius berichtete) wird jetzt eine private Suchaktion gestartet. Markus Rahmsdorf, der die Familie damit unterstützen will und über ihre Zustimmung verfügt, hat für den kommenden Sonnabend, 2. November, dazu aufgerufen. Der Initiator verfügt über entsprechende ehrenamtliche Kenntnisse.
Beamte des Polizeihauptreviers Neustrelitz haben am 28. Juli ein Fahrrad sichergestellt, welches aus einer Diebstahlshandlung stammt. Nach Angaben des Täters entnahm dieser das betroffene Fahrrad ein Tag zuvor aus einem Fahrradständer des Neustrelitzer Bahnhofes. Bei dem Fahrrad handelt es sich um obiges schwarzes Mountainbike der Marke SERIOUS – SEROLINE in gutem Zustand. Auffällig sind die Scheibenbremsen am hinteren und vorderen Rad.
Bisher durchgeführte polizeiliche Recherchen zum vermeintlichen Eigentümer des Fahrrads verliefen negativ. Das Fahrrad befindet sich gegenwärtig bei der Kriminalpolizei in Neustrelitz.
Die Polizei bittet nun um Hinweise bezüglich der Herkunft oder des Eigentümers des Fahrrads. Unter folgenden Erreichbarkeiten können sachdienliche Informationen getätigt werden: Polizeihauptrevier Neustrelitz 03981-2580 und zu den Geschäftszeiten unter 03981-1258241 und 03981-1258234.
Ein aufmerksamer Bürger meldete sich am gestrigen Sonnabendnachmittag bei der Wasserschutzpolizeiinspektion Schwerin. Er hatte bereits einen Tag zuvor Bekleidung und ein grünes Handtuch, im Gras liegend, an einer Badestelle am Plauer See bemerkt. Da die Gegenstände auch nach über einem Tag immer noch unberührt an der Badestelle in Jürgenshof lagen, zeigte er sich besorgt und informierte die Polizei.
Bei der Kleidung handelt es sich um ein schwarzes T-Shirt mit weißem Muster und Aufdruck „CHAPTER YOUNG ORIGINALS“ in der Größe 170/176 sowie schwarze Crocs in der Größe 39. Aufgrund der Auffindesituation konnte ein Badeunfall nicht ausgeschlossen werden. Dementsprechend wurden umfangreiche Suchmaßnahmen ausgelöst. Zum Einsatz kamen ein Funkstreifenwagen sowie das Schlauchboot der Wasserschutzpolizeistation Plau am See und ein Funkstreifenwagen des Polizeireviers Röbel. Zudem beteiligten sich an der Suche der Polizeihubschrauber Merlin 01 und zwei Boote der Feuerwehren Alt Schwerin und Malchow. In den Abendstunden musste die Suche ohne Erfolg eingestellt werden.
Eine Vermisstenanzeige aus diesem Bereich liegt nicht vor. Möglicherweise wurden die aufgefundenen Gegenstände lediglich vergessen und der/die Eigentümer(in) meldet sich bei der Polizei. Zeugen, die Hinweise geben können, werden ebenfalls gebeten sich an die Wasserschutzpolizeiinspektion Schwerin oder an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.
Am 12. Juli meldete sich eine 54-jährige Dame aus dem Penzliner Bereich beim Notruf der Polizei, da ihr Vater nach dem Pilzesammeln nicht nach Hause zurückgekehrt ist. Der 74-Jährige war in einem Wald bei Ankershagen unterwegs und hatte sich vermutlich verlaufen. Der Vermisste sei gesundheitlich eingeschränkt und telefonisch nicht mehr zu erreichen.
Schnell wurden die Suchmaßnahmen durch die eingesetzten Beamten der Polizeiinspektion Neubrandenburg erweitert und umfänglich ausgeschöpft, kurze Zeit später kam der Polizeihubschrauber zum Einsatz. Während der Suche bemerkte die Besatzung einen Quadfahrer in der Nähe eines Waldes. Der Fahrer machte durch Handzeichen auf sich aufmerksam. Daraufhin landete der Polizeihubschrauber auf einem Feld. Zwei Besatzungsmitglieder des Hubschraubers fanden anschließend den vermissten 74-jährigen aufgrund der genauen Ortsbeschreibung des Quadfahrers im nahegelegenen Wald. Der Vermisste war wohlauf und benötigte keine medizinische Hilfe.
Ende gut, alles gut – der Pilzsammler konnte wohlbehalten an seine Tochter übergeben werden, und der Polizeihubschrauber verlegte wieder zurück nach Rostock Laage.