Auf der Bundesstraße 198 liegen die Arbeiten zur Erneuerung der Fahrbahn zwischen Mirow und Wesenberg im Zeitplan. Wie bereits angekündigt, werden die Bautätigkeiten nun aufgrund des zu erwartenden höheren Verkehrsaufkommens zu Christi Himmelfahrt von Mittwochabend, 28. Mai, bis Sonntag, 1. Juni, unterbrochen. Die Vollsperrung wird im genannten Zeitraum aufgehoben. Die Beschilderung der Umleitungsstrecke bleibt bestehen.
Da die Fritscheshofer Straße in Neubrandenburg wegen einer Baumaßnahme ab morgen, 14. April, gesperrt wird, muss der Stadtbus-Linie 4 (ZOB <-> Koszaliner Straße / Fritscheshof / Küssow) für voraussichtlich vier Monate eine weiträumige Umleitung fahren. Diese Umleitung macht es erforderlich, den Haltestellenverlauf Richtung Koszaliner Str. / Fritscheshof / Küssow wie folgt anzupassen:
Busbahnhof > Am Treptower Tor > Rathaus > Woldegker Straße > B104 > Einsteinstraße > (Beginn der Umleitung) > Humboldtstraße > Koszaliner Straße > Am Ihlenpool > Ziolkowskistraße > (Ende der Umleitung) > Fritscheshof > Küssow.
Axel Malonek (Vierter von rechts) nimmt den Förderbescheid von Christian Pegel entgegen. Mit dabei der SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Butzki (rechts).
Die Gemeinde Userin hat kurz hintereinander gleich zwei Mal Grund zur Freude. In der vergangenen Woche war der MV-Minister für Inneres, Bau und Digitalisierung Chrstian Pegel zu Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr. „In Ergänzung zu einer bereits eingeworbenen LEADER-Förderung konnten wir jetzt eine Förderzusage des Landes in Empfang nehmen. Somit steht der Ausschreibung und einem hoffentlich baldigen Baubeginn für die Bootsgarage und einen separaten Umkleidebereich der Kameraden entsprechend den geänderten Rahmenbedingungen nichts mehr im Weg“, so Bürgermeister Axel Malonek. Außerdem soll in dem auch von der Dorfgemeinschaft genutzten Gebäudekomplex ein barrierefreies WC entstehen.
Bereits heute war Baubeginn am und im Useriner See. Hier baut die Gemeinde eine Slipanlage für das Rettungsboot der Feuerwehr, für das eine Ausnahmegenehmigung auf dem ansonsten für Motorboote gesperrten Gewässer besteht. Axel Malonek: „Lange hat es bis zur Projektumsetzung gedauert und viel Geduld erfordert. Letztlich haben aber alle an einem Strang gezogen.“ Der Bürgermeister würdigte vor allem die Zusammenarbeit mit der Müritz-Nationalparkverwaltung. Eine weitere Slipanlage plant die Gemeinde für Feuerwehreinsätze in Zwenzow am Großen Labussee.
Soeben in Wesenberg eingetroffen: die mobile Bühne.
Auf der jüngsten Wesenberger Stadtvertretersitzung am Donnerstagabend hat Bürgermeister Steffen Rißmann für den Hauptausschuss bekanntgegeben, dass das gemeindliche Einvernehmen zur Errichtung einer Kindertagesstätte in der Wesenberger Lindenstraße erteilt wurde. Das Baugenehmigungsverfahren ist derzeit noch nicht abgeschlossen. Des Weiteren hat der Hauptausschuss Zuwendungen für nachstehende Veranstaltungen im Jahr 2024 beschlossen: „Licht in Sicht 2024“, Kinderfest, das traditionelle Burgfest, den Weinabend, sowie das alljährliche Weihnachtswandeln, alles Veranstaltungen, die vom Burgverein organisiert werden.
Ferner hat die Stadtvertretung die Entscheidung des Bürgermeisters zur Anschaffung einer mobilen Bühne bestätigt. Durch die Eilentscheidung konnte frühzeitig der Auftrag ausgelöst werden, damit die portable Bühne rechtzeitig zur Verfügung steht. Die Bühne wurde am heutigen Tag geliefert, und die technische Einweisung erfolgt in den nächsten 14 Tagen.
Durch die Stadtvertretung wurde außerdem eine Änderung des Bebauungsplanes „Holzindustrie – Am Zühlensee“ abgesegnet. Im bisherigen B-Plan ist maritimes Gewerbe festgelegt, dies wird insbesondere in eine Bebauung mit Ferienhäusern geändert.
Letztlich wurde eine Eilentscheidung des Bürgermeisters zur Vergabe der Bauleistungen für den Ausbau der Kreisstraße MSE 21 Drosedower Weg (Regenwasserkanalisation, Straßenbau, Straßenbeleuchtung und Ausstattung) bestätigt. Die Bauarbeiten beginnen am 8. April. Für die Anwohner des Drosedower Wegs soll am 4. April um 17 Uhr im Waldstadion ein Informationsveranstaltung stattfinden.
Die Ortsumgehung Mirow kann in ihren beiden Abschnitten gebaut werden. Das Oberverwaltungsgericht Greifswald hat am Dienstag einen Vergleich vorgeschlagen. Die Kläger haben dem zugestimmt und ihre Klage gegen den Südabschnitt der Umgehungsstraße zurückgezogen. Teil der Vereinbarung ist unter anderem der Bau eines Radweges von Starsow nach Mirow.
Bürgermeister Henry Tesch, der die Verhandlung verfolgt hat, sprach in einer ersten Stellungnahme der 2010 gegründeten Bürgerinitiative „meinen ungeteilte Dank“ aus. „Sie hat so lange durchgehalten und das erkämpft.“ Bewährt habe sich auch der von ihm 2019 angeschobene strukturierte Dialog aller Beteiligten. „Wir haben konstruktiv mit den Verantwortungsträgern zusammengearbeitet, darunter vor allem das Straßenbauamt Neustrelitz“, fasste das Stadtoberhaupt zusammen. Heute Abend werde in der Mirower Stadtvertretersitzung auf den Erfolg angestoßen.
„Wir freuen uns natürlich riesig, dass es endlich grünes Licht gibt“, sagte mir Christine Kittendorf für ihre Mitstreiter von der Bürgerinitiative. Die stellvertretende Mirower Bürgermeisterin war mit Aktivisten der BI nach Greifswald gereist. Im Gerichtssaal anwesend auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Arlt (Strelitzius berichtete) und der Landtagsabgeordnete Der LINKEN, Torsten Koplin.
Im Gerichtssaal dabei: Torsten Koplin und Johannes Alt (vorn von links) sowie Mitglieder der Bürgerinitiative für die Mirower Ortsumgehung.
Rund 50 Mirower Bürger haben am Donnerstagabend wieder auf der B 198 in der Kurve am Unteren Schloss für die Umgehungsstraße demonstriert. Und sie hoffen, dass sie zum letzten Mal auf die Straße gegangen sind. Denn am 19. März fallen am Oberverwaltungsgericht in Greifswald die Würfel. Entschieden werden sollen gleich zwei Klagen: eine private gegen den Südabschnitt der geplanten Ortsumgehung und eine des Landes, das auf sofortigen Vollzug drängt, auch wenn es noch etwaige formelle Mängel gibt, die mit dem Bauanlauf abgestellt werden können. „Wenn man sich überlegt, dass die Ortsumgehung längst fertiggestellt sein könnte, dann kann man nur hoffen, dass es nun von den Richtern grünes Licht gibt“, sagte mit Christine Kittendorf, Mitglied des Vorstandes der Bürgerinitiative und Vizebürgermeisterin von Mirow. Sie habe aus dem Dialog heraus den Eindruck, dass nun endlich alle beteiligten Behörden ihre Hausaufgaben gemacht haben und der Baustart bestens vorbereitet sei.
Christine Kittendorf wird mit weiteren Vorstandsmitgliedern der BI der Verhandlung in der Hansestadt beiwohnen, natürlich in aller gebotenen Stille. „Wir wollen einfach nur Präsenz zeigen.“ Je nach Urteil werden die Aktivisten der Anfang Mai 14 Jahre bestehenden BI am 4. April zur turnusmäßigen Jahreshauptversammlung zusammenkommen, oder vorher wie immer wieder donnerstags den Durchgangsverkehr für 30 Minuten zum Erliegen bringen. „Aber noch einmal zehn Jahre halten wir den Protest nicht durch“, räumt Christine Kittendorf ein. „Etliche von denen, die die Bürgerinitiative gegründet haben, sind schon gar nicht mehr am Leben oder sehr alt geworden.“ Auch Vertreter der Kommunal-, der Landes- und der Bundespolitik wollen in Greifswald dabei sein.
Noch einmal wurde ein symbolisches Band durchschnitten: von links Henry Tesch, die Leitende Verwaltungsbeamtin der Kleinseenplatte Karola Kahl, Dr. Christian-Otto Limburg und Mirows Vizebürgermeisterin Christine Kittendorf.
Die Mecklenburgische Kleinseenplatte und die Gegend drumherum ist zweifellos um eine Attraktion reicher. Für geladene Gäste, darunter Bürgermeister Henry Tesch, ist heute die „Frido & Skippy – Spielewelt Mirow“ im Ortsteil Granzow (Strelitzius berichtete) noch einmal offiziell eröffnet worden. Aus diesem erfreulichen Anlass ließ es sich Dr. Christian-Otto Limburg, Bauherr und Geschäftsführer der Ferienpark Mirow GmbH, nicht nehmen, auch noch ein zweites symbolisches Band zu durchschneiden. Anschließend gab es hinreichend Gelegenheit, Kletterkonstruktionen, Trampoline, Bällebad, Wellenrutsche, Ninja Pods, den Kleinkindbereich und vieles mehr in Augenschein zu nehmen.
In seiner Ansprache blickte Limburg auf die bereits 2018 begonnene Entstehungsgeschichte des großzügigen Indoorspielplatzes zurück, die er als „abenteuerlich“ bezeichnete. Er habe in seinem langen Leben schon viele Baustellen erlebt, aber eine solche noch nicht. Der Unternehmer reflektierte dabei auf die schleppende, fehlerhafte Bauausführung, die zu einer Verzögerung von zwei Jahren in der Fertigstellung geführt habe. Zwischenzeitlich war auf Empfehlung eines Gutachters sogar rückgebaut worden. Auch gestiegene Materialpreise und die Corona-Pandemie hätten zu Verzögerungen geführt.
Erst ab dem Frühjahr 2023 habe man vor einem mehr oder weniger geordneten Bauablauf sprechen können. Vor diesem Hintergrund freue er sich außerordentlich, dass das Projekt, in welches 2,3 Millionen Euro geflossen sind, zu einem guten Ende gebracht worden ist. Ohne eine Förderung von 400.000 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und die Begleitung durch das Landesförderinstitut wäre eine Umsetzung nicht möglich gewesen. Unter den Firmen, die zum Baufortschritt beigetragen haben, nannte Limburg namentlich die Unternehmen Warnke (Tiefbau), Kunst (Rohbau) und die Bauschlosserei Kobs (Fenster-, Treppen- und Geländerbau). „Heute haben wir allen Grund zum Feiern.“ Besonders herzlich begrüßte der Geschäftsführer unter den Gästen Hartwig Grählert, von 1992 bis 2003 Parkmanager und damit ein „Mann der ersten Stunde“.
Das alte Lokschuppenareal am Neubrandenburger Bahnhof ist der künftige Standort des Digitalen Innovationszentrums (DIZ) und Herzstück des künftigen Bahnhof-Quartiers. Seit gestern steht fest, wie das denkmalgeschützte Areal gestaltet und umgebaut werden soll. Als beste Mischung aus zukunftsfähiger Neugestaltung des Areals und Denkmalschutz wertete die Jury mit deutlicher Mehrheit den Entwurf der AFF Architekten aus Berlin. Dieser konnte mit einer zurückhaltenden, aber dennoch modernen Neuordnung der Fassaden und Innenräume überzeugen. Insbesondere überzeugte auch das vorgeschlagene, modulare und hochflexible Holzbausystem zum Innenausbau.
Silvio Witt, Oberbürgermeister der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg: „Mit dieser Entscheidung ist ein weiterer Meilenstein für die zukünftige Nutzung des Lokschuppen-Areals als digitales Zentrum unserer Stadt gelegt. Der Gestaltungsentwurf ist innovativ und lässt die alte Bausubstanz gleichzeitig neu aufleben.“
Aufgabe der Planungsbüros war es, Ideen zur Gestaltung der Freiflächen einzureichen, die den Raum öffentlich erlebbar machen und zudem eine neue Verbindung zwischen der Innenstadt und dem Vogelviertel schaffen. Entscheidend war aber vor allem die Empfehlung der beteiligten Büros zum Umgang mit der denkmalgeschützten baulichen Substanz. Sie sollte eine hohe Flexibilität für die Nutzung bieten und innovative Raumideen vorschlagen.
Alle Wettbewerbsbeiträge werden im neuen Jahr im Rathaus-Foyer für die interessierte Öffentlichkeit ausgestellt, bevor es an die konkrete planerische Konkretisierung der siegreichen Idee geht. Im Folgenden wird die Vision im politischen Raum sowie bei Fördermittelgebern präsentiert. Denn: Die Sicherung der Finanzierung ist der nächste wesentliche Schritt auf dem Weg zur Umsetzung dieser Vision.
Sah bei dem Schietwetter heute aus wie ein Wassergrundstück. Tatsächlich ist das Flüsschen im Vordergrund asphaltiert: Hinter dem stehengebliebenen Plattenbau links der Straße soll die neue Kita entstehen.
Die Stadtvertretung Wesenberg hat auf ihrer Sitzung am Donnerstag einer finanziellen Unterstützung des ISBW (Institut für Sozialforschung und berufliche Weiterbildung gGmbH) zum Neubau einer Kindertagesstätte in Wesenberg zugestimmt. Es wäre die zweite derartige Einrichtung in der Woblitzstadt nach der Kindertagesstätte des DRK In den Wällen.
Die Förderung betrifft den zeitnahen Erwerb des Grundstücks und ist mit maximal 75.000 Euro gedeckelt. Das Grundstück in zweiter Reihe an der Lindenstraße, ehemaliger Standort eines Plattenbaus und im Eigentum der Wohnungsgesellschaft Wesenberg mbH, muss noch exakt vermessen werden. „Wir wollen damit das Vorhaben intensivieren und eine Grundlage für das erfolgreiche Einwerben von Fördermitteln durch das ISBW schaffen“, so Bürgermeister Steffen Rißmann im Gespräch mit Strelitzius. Damit verbunden sein werde ein Rückbau der Garagen auf dem zu veräußernden Grundstück.
Die Stadtvertretung Wesenberg hat ferner grünes Licht für das B-Plangebiet „Am Robinienhain“ gegeben. Damit liegt am Quassower Weg Baurecht für weitere Einfamilienhäuser vor. Durch den Eigentümer, die Wohnungsgesellschaft Wesenberg mbH, wird nun die Fläche parzelliert und vermarktet. In diesem Zusammenhang soll der dortige Glascontainer in der Straße Am Zühlensee nahe Bahnübergang aufgestellt werden.
In einem weiteren Beschluss haben die Stadtvertreter der Pflasterung des Friedhofswegs zugestimmt. Das Bauvorhaben soll, sofern alle Genehmigungen vorliegen, im kommenden Jahr umgesetzt werden. Die voraussichtliche Investitionssumme beläuft sich auf ca. 68.000 Euro.
Im nichtöffentlichen Teil wurde der Zuschlag zur „Ausschreibung Woblitzpark“ in Wesenberg (ehemalige Holzindustrie) erteilt. Damit wurde die Voraussetzung geschaffen, um das Vorhaben zwischen Woblitz und Zühlensee mit dem Investor weiter voranzutreiben. Bürgermeister Steffen Rißmann führt dazu in der kommenden Woche noch Gespräche mit dem Land. Danach ist hier im Blog mehr zu erfahren.
Die Stadtvertretung Wesenberg kommt am Donnerstag, den 19. Oktober, um 19 Uhr, im Rathaus zu ihrer nächsten öffentlichen Sitzung zusammen. Dabei soll unter anderem der Bebauungsplan „Am Robinienhain“ beschlossen werden. Dabei handelt es sich um die Freifläche am Quassower Weg (Glascontainer) vor dem Bahnübergang, wo im Lückenschluss noch fünf Eigenheimstandorte vorgesehen sind. Der Name „Am Robinienhain“ geht auf die dort vorherrschende Bepflanzung zurück, wird aber nicht die Adresse der künftigen Bewohner prägen.
Außerdem liegt den Stadtvertretern ein Grundsatzbeschluss zur finanziellen Unterstützung des Neubaus einer Kindertagesstätte in Wesenberg vor (Strelitzius berichtete). Schließlich soll der Friedhofsweg gepflastert werden. Bevor es zu den Beschlüssen kommt, wird Bürgermeister Steffen Rißmann seinen Bericht zu wichtigen Angelegenheiten der Stadt und ihrer Ortsteile halten. Außerdem gibt es wie immer eine Einwohnerfragestunde.
Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung geht es um den Zuschlag für die verbliebenen vier Grundstücke zwischen Zühlensee und Woblitz auf dem Terrain der ehemaligen Holzindustrie. Die Areale des „Woblitzparks“ waren erneut ausgeschrieben worden, nachdem sich der ursprünglich vorgesehene Investor wie berichtet zurückgezogen hatte. Ein neuer Interessent ist gefunden.