Der Ortsverband der Feldberger Seenlandschaft von Bündnis 90/Die Grünen lädt am morgigen Dienstag, den 2. Dezember, um 18 Uhr, zum monatlichen Treffen ein. Ein Thema wird die neu gegründete Bürgerinitiative Dolgen sein.
Die Bürgerinitiative „Gegenwind Gemeinde Galenbeck“ hat sich in der zurückliegenden Woche offiziell gegründet. Anlass war eine Infoveranstaltung von Entertrag und Enerparc, die bis zu 14 Windkraftanlagen und Solarfelder zwischen Sandhagen, Kotelow und Lübbersdorf planen.
Die Bürgerinitiative „Gegenwind um den Camminer See“ hat für kommenden Sonntag, 16. März, eine Einwohnerversammlung in Cammin organisiert. Es geht dabei um die Potenzialflächen 45 bis 47, die „unsere Dörfer Cammin, Godensweg, Riepke, Warbende und Quadenschönfeld mit Windkraftanlagen umzingeln würden“, wie es heißt.
Der große Teil der Einwohner ist gegen den Bau von Windkraftanlagen. Durch die BI wurden der Burg Stargarder Bürgermeister Tilo Lorenz und die Fraktionsvorsitzenden der Stadtvertretung Burg Stargard eingeladen.
Rund 50 Mirower Bürger haben am Donnerstagabend wieder auf der B 198 in der Kurve am Unteren Schloss für die Umgehungsstraße demonstriert. Und sie hoffen, dass sie zum letzten Mal auf die Straße gegangen sind. Denn am 19. März fallen am Oberverwaltungsgericht in Greifswald die Würfel. Entschieden werden sollen gleich zwei Klagen: eine private gegen den Südabschnitt der geplanten Ortsumgehung und eine des Landes, das auf sofortigen Vollzug drängt, auch wenn es noch etwaige formelle Mängel gibt, die mit dem Bauanlauf abgestellt werden können. „Wenn man sich überlegt, dass die Ortsumgehung längst fertiggestellt sein könnte, dann kann man nur hoffen, dass es nun von den Richtern grünes Licht gibt“, sagte mit Christine Kittendorf, Mitglied des Vorstandes der Bürgerinitiative und Vizebürgermeisterin von Mirow. Sie habe aus dem Dialog heraus den Eindruck, dass nun endlich alle beteiligten Behörden ihre Hausaufgaben gemacht haben und der Baustart bestens vorbereitet sei.
Christine Kittendorf wird mit weiteren Vorstandsmitgliedern der BI der Verhandlung in der Hansestadt beiwohnen, natürlich in aller gebotenen Stille. „Wir wollen einfach nur Präsenz zeigen.“ Je nach Urteil werden die Aktivisten der Anfang Mai 14 Jahre bestehenden BI am 4. April zur turnusmäßigen Jahreshauptversammlung zusammenkommen, oder vorher wie immer wieder donnerstags den Durchgangsverkehr für 30 Minuten zum Erliegen bringen. „Aber noch einmal zehn Jahre halten wir den Protest nicht durch“, räumt Christine Kittendorf ein. „Etliche von denen, die die Bürgerinitiative gegründet haben, sind schon gar nicht mehr am Leben oder sehr alt geworden.“ Auch Vertreter der Kommunal-, der Landes- und der Bundespolitik wollen in Greifswald dabei sein.
Der Strukturierte Dialog, hier ein Foto aus dem Februar dieses Jahres in Mirow im Amtsgebäude der Kleinseenplatte, hat sich als Erfolgsrezept erwiesen.
Bürgermeister Henry Tesch lädt die Bürgerinitiative Umgehungsstraße Mirow sowie das Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern am 12. Dezember zum Strukturierten Dialog nach Mirow ein. Der Strukturierte Dialog wurde durch Bürgermeister Henry Tesch im April 2019 ins Leben gerufen. Die BI Umgehungsstraße Mirow e.V. hat sich bereits am 3. Mai 2010 gegründet und ruft seitdem regelmäßig zu Straßenprotesten auf. Zuletzt wurde gestern Abend demonstriert. Die Belastungen, die durch den LKW-Verkehr verursacht werden, nehmen die Bürger nicht hin. Lärm, Dreck und Gefahren gehen von der die Stadt durchziehenden B 198 aus und nehmen der Stadt ihre Potenziale und Entwicklungsmöglichkeiten.
Die eingeschlagene Doppelstrategie von Protest auf der Straße und Strukturiertem Dialog ist aus Sicht der Mirower Aktivisten erfolgreich. Beide Formate haben ihre Berechtigung und sind enorm wichtig, um das Vorhaben Umgehungsstraße Mirow voranzubringen, sind sich mittlerweile das Ministerium auf der einen Seite sowie die BI Umgehungsstraße und der Bürgermeister auf der anderen Seite einig.
Die örtliche Bürgerinitiative demonstriert am kommenden Donnerstag, den 2. November, wieder für die Umgehungsstraße Mirow. Unter dem Motto „Warten auf das Gericht, aber nicht tatenlos – Für die Umgehungsstraße kämpfen!“ gehen die Aktivisten um 18 Uhr in der Schulkurve am Unteren Schloss wieder auf die Straße. Es gibt Bratwurst und Getränke. Alle Mitglieder und Interessierten sind herzlich eingeladen.
So sieht sie aus, die neue Postkarte, mit der die Bürgerinitiative Pro Schiene für den Erhalt der Bahnstrecke zwischen Neustrelitz und Mirow kämpft. Britta Meyer-Itner hat schnell geantwortet und mir die Datei geschickt. Die Postkarten selbst liegen bei den Touristinformationen in Mirow und Wesenberg aus.
Ob und wie es mit der Kleinseenbahn 2016 weitergeht, wird momentan vom Land entschieden. Auf den Prüfstand kommt die Rentabilität. Die deutlich gestiegenen Fahrgastzahlen sind unstrittig, aber ob das überzeugt? Erinnern wir uns: Schwerin wollte die Strecke Ende 2012 schon einmal schließen und hat sich nur unter dem öffentlichen Druck zur Finanzierung eines zeitlich befristeten Modellprojektes bringen lassen. Ein ungeliebtes Kind ist die Bahnstrecke geblieben, da braucht man sich keinen Illusionen hinzugeben.
Es kann also nicht schaden, wenn jetzt erneut der Landesregierung klar gemacht wird, wie wir hier in Strelitzer Landen die Sache sehen. Die Postkartenaktion wird von einer Unterschriftensammlung begleitet. Die Listen können unter pro.schiene@gmx.de angefordert oder auf http://www.facebook.com/biproschiene heruntergeladen werden.