Aktueller Stand zur Fusion 2025 vom 25. bis zum 29. Juni: Es wird im gesamten An- und Abreisezeitraum zu Unterbrechungen im Bahnverkehr kommen. Das geht aus dem jüngsten Newsletter der Veranstalter des Festivals hervor. „Bereits Ende März hat uns die Deutsche Bahn über geplante Streckenausfälle zur An- und Abreisezeit des Fusion Festivals informiert. Dort hält man es aber bis heute nicht für nötig, dies öffentlich zu kommunizieren – geschweige denn den Ticketverkauf für die nicht existierenden Verbindungen aus dem Angebot zu streichen. Die massiven Einschränkungen betreffen alle, die mit der Bahn von oder nach Neustrelitz über Berlin reisen möchten. Bei der Abreise sind auch ab 1. Juli Verbindungen in Richtung Rostock betroffen.“
Nach dem Abtragen der niedergeführten Nordbrücke wurden die Gleise unterhalb des Bauwerkes wieder hergestellt. Es beginnen die Bohrarbeiten für die Tiefgründung der neuen Brücke. Foto: strassen-mv.de
Nach der Abbruchsprengung der Nordbrücke in Waren (Strelitzius berichtete) ist das Abtragen des niedergeführten Bauwerkes inzwischen abgeschlossen. Die Bahnstrecke ist seit Freitag, 7. März, wieder betriebsbereit. Auch ist die Baugrube für die Stützwand an der alten Fahrbahn in Richtung Teterow inzwischen fertiggestellt. Gleichzeitig haben bereits die Gründungsarbeiten für das neue Brückenbauwerk begonnen.
Für das Herstellen des neuen Überbaus ist eine erneute Sperrung der Bahnstrecke erforderlich. Diese ist nach derzeitigem Stand vom 1. Juli, 0.45 Uhr, bis 1. August, 4 Uhr, geplant. In dieser Zeit müssen Bahnreisende auf den Schienenersatzverkehr ausweichen.
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„Unsere Mobilitätsoffensive zeigt Wirkung. In den ersten 500 Tagen waren alle Beteiligten mit viel Tempo unterwegs. Die Rufbusse sorgen an immer mehr Orten für neue Mobilität – die Nutzerzahlen verdoppeln sich teilweise im Wochentakt. Mit unseren auf 29 Euro vergünstigten Deutschlandtickets sind Senioren und Azubis aus MV deutschlandweit günstig unterwegs. Im ersten Jahr wurde allein unser Deutschlandticket für Seniorinnen und Senioren mehr als 420.000 mal verkauft. Immer mehr neue Regiobuslinien verbinden jetzt in enger Taktung unsere Städte und Dörfer.“ Das hat Reinhard Meyer, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit mit Blick auf die vor 500 Tagen (5. April 2023) vorgestellte Mobilitätsoffensive Mecklenburg-Vorpommern gesagt.
Ziel der Mobilitätsoffensive MV ist es, mit attraktiven Angeboten eine verbesserte Mobilität insbesondere im ländlichen Raum zu schaffen. Dafür werden drei Säulen der Mobilität gestärkt und weiterentwickelt: Der Schienenpersonennahverkehr wird mit neuen Angeboten und einer schnelleren Taktung ausgebaut und es wird in die Schieneninfrastruktur investiert. Neu eingeführte Regiobuslinien bilden ein neues, die Zentren und ländlichen Räume des Landes verbindendes Netz. Landesweit wird ein System von Rufbussen eingeführt, das es auch den Menschen in kleineren Orten ermöglicht, ohne eigenes Verkehrsmittel mobil zu sein.
Reinhard Meyer: „Die Rufbusse sind schon jetzt ein echtes Erfolgsmodell und werden wunderbar angenommen. In vier von sechs Landkreisen sind die Rufbusse schon heute flächendeckend im Einsatz und auch in den Landkreisen Vorpommern-Rügen und Vorpommern-Greifswald wird der Service Schritt für Schritt weiter ausgebaut.“
Auch beim Ausbau des Angebots auf der Schiene zeige die Mobilitätsoffensive Ergebnisse: „Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2023 hat das Land MV rund 1,2 Millionen Leistungskilometer zusätzlich bestellt, das ist die größte Steigerung des Angebots im Schienenpersonennahverkehr seit der Bahnreform 1994/1995.“ Zur Wahrheit gehöre aber auch, dass die vielen Baustellen und der Mangel an Personal und Material bei der Bahn Spuren hinterlasse: „Der jahrzehntelange Investitionsstau bei der Bahn bremst unsere Mobilitätsoffensive auf der Schiene ein Stück weit aus. Es braucht Geduld, bis die Investitionen greifen und die Situation auf der Schiene flächendeckend besser wird.“
Die Deutsche Telekom hat auf ihrem YouTube-Kanal über einen Verhandlungserfolg in der Mecklenburgischen Seenplatte informiert. Danach soll das mit 30 Kilometern Länge größte Funkloch entlang einer ICE-Strecke in Deutschland zwischen Neustrelitz und Waren in den kommenden zwei bis drei Jahren geschlossen werden.
Jahrelang hatte sich durch den streng geschützten Müritz-Nationalpark keine Einigung erzielen lassen. Die Telekom berichtet, dass der Bundestagsabgeordnete Johannes Arlt (SPD) maßgeblich an der Lösung beteiligt war, bei dem alle Fäden zusammengelaufen seien.
In der Zeit vom 26. bis zum 30. Juni findet das vom Kulturkosmos e.V. organisierte Fusion Festival zum 25. Mal auf dem Flugplatz in Lärz statt. Anlässlich dieser Veranstaltung führt die Polizeiinspektion Neubrandenburg einen Polizeieinsatz mit eigenen und unterstützenden Kräften aus verschiedenen Dienststellen der Landespolizei MV durch. Die Bundespolizeiinspektion Stralsund führt mit ihren Einsatzkräften und bundesweiten Unterstützungskräften den polizeilichen Einsatz in der Ankunft und Abfahrt von Bahnreisenden durch, heißt es in einer Mitteilung vom heutigen Tag.
„Ein wesentlicher Teil des Polizeieinsatzes der Polizeiinspektion Neubrandenburg ist die Gewährleistung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer im öffentlichen Straßenverkehr. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und um eine möglichst störungsfreie An- und Abfahrt zu gewährleisten, führen die Polizeibeamten verkehrsregulierende Maßnahmen an den zu erwartenden Knotenpunkten durch.
Wie auch in den vergangenen Jahren werden mehr als 70.000 Festivalbesucher erwartet, wovon ein Großteil der Besucher mit eigenem Fahrzeug, Wohnmobilen und umgebauten Lkw oder Transportern anreisen wird. Aus diesem Grund muss über den gesamten Veranstaltungszeitraum mit einem hohen Verkehrsaufkommen und -behinderungen auf den Straßen rund um den Veranstaltungsort gerechnet werden.
Die Bundespolizei rechnet mit circa 15.000 bis 20.000 Veranstaltungsteilnehmern, die mit Zügen der Deutschen Bahn AG über den Bahnhof Neustrelitz an- und abreisen. Hierzu ist die Bundespolizeiinspektion Stralsund anlässlich des Fusion Festivals am Neustrelitzer Hauptbahnhof im Einsatz, um eine reibungslose An – und Abreise der Festivalteilnehmerinnen und -teilnehmer zu gewährleisten.
Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt hat den Hauptbahnhof Neustrelitz sowie den Haltepunkt Kratzeburg temporär in folgenden Zeiträumen als gefährdete Objekte gem. § 23 (1) Nr.4 BPolG eingestuft, vom 26.06. – 28.06.2024 und vom 30.06. bis 01.07.2024. In diesen Zeiträumen führt die Bundespolizei am Neustrelitzer Hauptbahnhof und am Haltepunkt Kratzeburg Kontrollen durch.
Das Straßenbauamt Neustrelitz plant an der Bundesstraße 192 in der Ortsdurchfahrt Waren (Müritz) den Ersatzneubau der Brücke über die Gleise der Deutschen Bahn AG. Die beiden bestehenden Brückenbauwerke haben das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht und können aufgrund von Schäden im Spannstahl nicht mehr instandgesetzt werden. Der Ersatzneubau ist als überschütteter Einfeldrahmen konzipiert und wird mit Schweißträgern in Beton auf einer Tiefgründung aus Bohrpfählen ausgeführt.
Der Beginn der Brückenbauarbeiten ist für August 2024 avisiert. Aufgrund der unmittelbaren Nähe zu den Gleisen erfordert die Maßnahme Sperrungen der Bahnstrecke Berlin – Rostock, die mit der Deutschen Bahn abgestimmt sind. Diese sogenannten Sperrpausen sind abhängig von den durch die DB AG geplanten Arbeiten am Hochleistungskorridor Berlin – Hamburg und Hannover – Hamburg. Die Strecke Berlin – Rostock ist dafür eine Entlastungsstrecke. Durch die vorgegebenen Sperrpausen seitens der DB AG ergibt sich eine Bauzeit von voraussichtlich rund vier Jahren.
In der Zeit vom 28. Juni bis zum 2. Juli fand das Fusion Festival auf dem Flugplatz in Lärz statt. Bundes- und Landespolizei führten in ihrem Zuständigkeitsbereich jeweils einen Polizeieinsatz anlässlich dieser Veranstaltung durch, deren Schwerpunkte jeweils die An- und Abreise der Festivalbesucherinnen und -besuchern sowie der Schutz der Veranstaltung bildeten. Zudem waren Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte mit der mobilen Wache vor Ort. Für die Verkehrskontrollen, die Verkehrsregelungskräfte und den Schutz der Veranstaltung waren täglich ca. 250 Beamtinnen und Beamte der Landespolizei im Einsatz.
In der Spitze befanden sich mehr als 89.000 Gäste auf dem Veranstaltungsgelände. Diese reisten hauptsächlich individuell per Kraftfahrzeug oder Bahn an bzw. organisiert mit Bussen aus Deutschland und ganz Europa an. Insbesondere am Mittwoch, den 28. Juni, kam es zu massiven Verkehrsbehinderungen im Bereich der Zufahrt zum Festivalgelände und auch auf den zum Festival führenden Landes- und Kreisstraßen und der B198. Ab dem späteren Vormittag gab es in allen Richtungen um das Veranstaltungsgelände herum kilometerlange Staus. An den anderen Anreisetagen kam es zu keinen weiteren nennenswerten Verkehrsbehinderungen.
Trotz des hohen Verkehrsaufkommens zur Abreise ab Sonntag, den 2. Juli, blieben größere Beeinträchtigungen im Straßenverkehr aus. Die Beamtinnen und Beamten haben mit verkehrsregelnden Maßnahmen an der Ausfahrt vom Veranstaltungsgelände auf die B198 unterstützt. Ansonsten kam es lediglich punktuell zu geringfügigen Stauerscheinungen rund um das Festivalgelände, die durch Polizeibeamte reguliert wurden.
Kontrollen auf Verkehrstüchtigkeit
Die Beamten und Beamtinnen der Landespolizei haben bei der Anreise und auch bei der Abreise in festen und auch mobilen Verkehrskontrollen einzelne Fahrzeugführer stichpunktartig angehalten und auf ihre Verkehrstüchtigkeit kontrolliert. Dabei stellten die Einsatzkräfte insgesamt 91 Fahrzeugführer fest, die im Verdacht standen, ihr Kraftfahrzeug unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln geführt zu haben. Darüber hinaus wurden 111 Strafanzeigen wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln und 40 sonstige Strafanzeigen (unter anderem wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, Kennzeichenmissbrauch, Verstöße gegen das Waffengesetz, Aufenthaltsgesetz und Pflichtversicherungsgesetz) aufgenommen.
Die Beamtinnen und Beamten haben verschiedene Betäubungsmittel, wie Kokain, Amphetamin, Metamphetamin, MDMA, Pilze, Haschisch, Marihuana und Ecstasy-Tabletten sichergestellt. Unter den Ecstasy-Tabletten befanden sich auch 106 Blue Punisher-Tabletten. 60 davon wurden, wie bereits berichtet, am 28. Juni bei einem mutmaßlichen Dealer auf dem Fusion-Gelände sichergestellt.
Die 46 weiteren Blue Punisher-Tabletten wurden bei einer Verkehrskontrolle am gestrigen Tage bei Vipperow aufgefunden und sichergestellt. Die Beamten kontrollierten das Fahrzeug, da der 29-jährige malische Beifahrer mit einem Joint in Richtung der Beamten winkte. Bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeuges haben die Beamten darüber hinaus geringe Mengen Amphetamine und Marihuana aufgefunden und sichergestellt. In dem Fahrzeug befanden sich neben dem 29-jährigen Beifahrer, der 36-jährige deutsche Fahrzeugführer und ein 37-jähriger guineischer Staatsbürger. Alle drei Personen kommen aus Berlin, wobei der 29-Jährige keinen festen Wohnsitz hat. Bei der Überprüfung der Personalien des 29-jährigen malischen Staatsbürgers haben die Recherchen ergeben, dass ein 2012 gestellter Asylantrag im Jahr 2013 abgelehnt wurde und ein aktueller Aufenthaltstitel nicht besteht. Bei weiteren Ermittlungen wurde bekannt, dass insbesondere in Berlin gegen die Person in einer Vielzahl von Fällen bereits wegen ausländerrechtlicher Verstöße sowie dem Handel, der Hehlerei und dem Konsum von Betäubungsmitteln ermittelt wird. Die Staatsanwaltschaft ordnete die vorläufige Festnahme der Person an, da der Haftgrund der Fluchtgefahr vorliegt.
Strafanzeigen in der Mobilen Wache
In der mobilen Wache waren die Beamtinnen und Beamten ständiger Ansprechpartner für alle Festivalteilnehmer. Hier wurden fünf Strafanzeigen wegen Diebstahls, Körperverletzung und Sachbeschädigungsdelikten sowie zwei Verkehrsunfälle aufgenommen. Zudem gab es drei Vermisstenfälle – eine vermisste Person wurde wiedergefunden, ein aufgefundenes Handy konnte an seinen Eigentümer übergeben werden und eine abgegebene Brieftasche konnte bisher noch nicht an den Eigentümer übergeben werden.
Für die Bundespolizeiinspektion Stralsund lag der Schwerpunkt darin, eine sichere An- und Abreise der Festivalteilnehmer auf dem Hauptbahnhof Neustrelitz zu gewährleisten. Die An- und Abreisen mit den Zügen der Deutschen Bahn AG erfolgten aus bzw. in Richtung Berlin, Rostock und Stralsund.
Für die Bundespolizei waren über 100 Beamte im Einsatz. Unterstützt wurde die Inspektion Stralsund dabei durch Kräfte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit der Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt sowie den Bundespolizeiabteilungen Duderstadt, Ratzeburg und Uelzen.
Jeder vierte Festivalteilnehmer mit dem Zug unterwegs
Über 21.000 Festivalteilnehmende, rund jeder Vierte, reisten zum Eventwochenende mit den Zügen der Deutschen Bahn an und ebenso wieder zurück. Auf dem Hauptbahnhof Neustrelitz wurden im Einsatzzeitraum stichprobenartige und anlassbezogene Personenkontrollen durchgeführt.
Dabei stellten die Beamten 130 Straftaten und 10 Ordnungswidrigkeiten fest. Bei den Straftaten handelt es sich überwiegend um Delikte nach dem Betäubungsmittel- und Waffengesetz. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um das Mitführen von Betäubungsmitteln in geringen und nicht geringen Mengen. Leider erwähnenswert ist hier auch die Sicherstellung von den besonders gefährlichen Ecstasy-Tabletten „Blue Punisher“.
Der Einsatz von Sonderzügen entlastete den Abreiseverkehr, sodass lange Wartezeiten auf dem Bahnhofsvorplatz vermieden wurden. Trotzdem kam es zu Behinderungen im Bahnverkehr. Durch die enge Kooperation und Abstimmung mit der Deutschen Bahn konnte die Herausforderung der hohen Reisendenzahlen bewältigt sowie die Sicherheit der Bahnreisenden jederzeit gewährleistet werden. Damit verlief auch die gesamte Abreisephase geordnet und störungsfrei. Die Beamten und Beamtinnen der Landes- und Bundespolizei bedanken sich bei den verständnisvollen und kooperativen Festivalbesuchern.
Beamte der Bundes- und Landespolizei haben die Anreise zum Fusion-Festival in Lärz im jeweils eigenen Zuständigkeitsbereich begleitet. Mit eigenen und unterstellten Kräften lag der Schwerpunkt des Einsatzes für die Polizeiinspektion Neubrandenburg beim Schutz der Veranstaltung, insbesondere der Sicherheit im Straßenverkehr. Dazu gehört zum einen die Gewährleistung der störungsfreien Anreise der Veranstaltungsteilnehmer und zum anderen die möglichst geringe Beeinträchtigung für die Bevölkerung durch das erhöhte Verkehrsaufkommen.
Am ersten Anreisetag, Mittwoch, den 28. Juni, kam es zu massiven Verkehrsbehinderungen im Bereich der Zufahrt zum Festivalgelände und auch auf den zum Festival führenden Landesstraßen und der B 198. Ab dem späteren Vormittag gab es in allen Richtungen um das Veranstaltungsgelände herum kilometerlange Staus. Auf Grund des hohen Verkehrsaufkommens konnten auch die Verkehrsregelungskräfte den Stau nicht auflösen. An dem folgenden zweiten Anreisetag, Donnerstag, den 29. Juni, gab es weitgehend fließenden Verkehr zum Veranstaltungsgelände.
Darüber hinaus spielt für die Polizeiinspektion Neubrandenburg die Verhinderung und beweiskräftige Verfolgung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten eine weitere wichtige Rolle. Entlang der B 198 (Parkplatz Vipperower Heide und Zirtow) wurden Kontrollstellen eingerichtet. Bis zum heutigen Freitag wurden im Rahmen dieser Kontrollen 20 Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen des Verdachts des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, 28 Strafanzeigen wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln und elf sonstige Strafanzeigen (Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Kennzeichenmissbrauch) aufgenommen. Zudem wurde ein offener Haftbefehl wegen einer Ersatzfreiheitsstrafe realisiert. Nach Bezahlung der offenen Strafe wurde der 49-jährige polnische Staatsbürger aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.
Wie das Polizeipräsidium Neubrandenburg mitteilt, konnte die Identität des am vergangenen Freitag zwischen Neubrandenburg und Berlin von einem Regionalexpress überrollten und getöteten Mannes (Strelitzius berichtete) geklärt werden. Zum Schutz der Persönlichkeitsrechte des Verstorbenen und der Angehörigen werden keine weiteren Details zur Person bzw. zu den Umständen des Geschehens bekannt gegeben. Hierfür bittet die Polizei um Verständnis.