Schlagwörter
Bahn, Bahnbrücke, Mecklenburgische Seenplatte, Schienenersatzverkehr, Sperrungen, Waren

Nach der Abbruchsprengung der Nordbrücke in Waren (Strelitzius berichtete) ist das Abtragen des niedergeführten Bauwerkes inzwischen abgeschlossen. Die Bahnstrecke ist seit Freitag, 7. März, wieder betriebsbereit. Auch ist die Baugrube für die Stützwand an der alten Fahrbahn in Richtung Teterow inzwischen fertiggestellt. Gleichzeitig haben bereits die Gründungsarbeiten für das neue Brückenbauwerk begonnen.
Für das Herstellen des neuen Überbaus ist eine erneute Sperrung der Bahnstrecke erforderlich. Diese ist nach derzeitigem Stand vom 1. Juli, 0.45 Uhr, bis 1. August, 4 Uhr, geplant. In dieser Zeit müssen Bahnreisende auf den Schienenersatzverkehr ausweichen.
Die Fertigstellung des ersten Bauabschnittes des neuen Brückenbauwerkes ist bis Ende 2025 geplant. Im Anschluss wird es im Winter 2025/2026 voraussichtlich eine Baupause geben, ehe der Rückbau der Südbrücke beginnen kann. Hintergrund: Wie bei der Nordbrücke ist auch für den Abbruch der Südbrücke eine Sperrung der Bahnstrecke erforderlich.
Eine weitere Sperrpause durch die Deutsche Bahn ist jedoch nach derzeitigem Stand frühestens Ende 2026 möglich. Dies liegt an den geplanten Arbeiten der DB AG am Hochleistungskorridor Berlin – Hamburg und Hannover – Hamburg. Die Strecke Berlin – Rostock ist dafür eine Entlastungsstrecke und muss während der Arbeiten am Hochleistungskorridor befahrbar bleiben.
Mehr Infos: www.strassen-mv.de/bruecke-waren