Andreas Petters, Ausschussvorsitzender Stadtentwicklung und Bau, Nico Ruhmer, Baudezernent, Martin Löblich, Ortschaftsratsvorsitzender, Andreas Grund, Bürgermeister (von links).
Nach der notwendigen Sperrung des alten Badesteges in Klein Trebbow im Jahr 2023 aufgrund erheblicher baulicher Mängel war schnell klar: Eine Reparatur ist nicht mehr möglich – ein Neubau muss her. Die Stadtvertretung Neustrelitz und der Ortschaftsrat Klein Trebbow einigten sich rasch auf den Neubau eines Badesteges. Um den Badegästen in der Zwischenzeit dennoch eine attraktive Badestelle zu bieten, wurde als Übergangslösung eine Schwimmplattform installiert.
Das Straßenbauamt Neustrelitz plant an der Bundesstraße 192 in der Ortsdurchfahrt Waren (Müritz) den Ersatzneubau der Brücke über die Gleise der Deutschen Bahn AG. Die beiden bestehenden Brückenbauwerke haben das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht und können aufgrund von Schäden im Spannstahl nicht mehr instandgesetzt werden. Der Ersatzneubau ist als überschütteter Einfeldrahmen konzipiert und wird mit Schweißträgern in Beton auf einer Tiefgründung aus Bohrpfählen ausgeführt.
Der Beginn der Brückenbauarbeiten ist für August 2024 avisiert. Aufgrund der unmittelbaren Nähe zu den Gleisen erfordert die Maßnahme Sperrungen der Bahnstrecke Berlin – Rostock, die mit der Deutschen Bahn abgestimmt sind. Diese sogenannten Sperrpausen sind abhängig von den durch die DB AG geplanten Arbeiten am Hochleistungskorridor Berlin – Hamburg und Hannover – Hamburg. Die Strecke Berlin – Rostock ist dafür eine Entlastungsstrecke. Durch die vorgegebenen Sperrpausen seitens der DB AG ergibt sich eine Bauzeit von voraussichtlich rund vier Jahren.
Im Rahmen einer Schiffstour haben heute Susanne Henckel, Staatssekretärin im Bundesministerium für Digitales und Verkehr, Eric Oehlmann, Leiter der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt, und Templins Bürgermeister Detlef Tabbert gemeinsam mit Gästen aus der Region die neu gebaute Schleuse Kannenburg feierlich eröffnet.
Staatssekretärin Susanne Henckel: „Wassersport und Wassertourismus sind ein wichtiger Motor für die wirtschaftliche Entwicklung ländlicher Räume in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Umso wichtiger ist es, dass die Bauarbeiten abgeschlossen sind. Der Bund hat für die Schleuse Kannenburg ca. 18 Mio. Euro investiert – in die Zukunft, in eine moderne Infrastruktur und in die touristische Weiterentwicklung der Region. “
Rund 7.500 Boote passieren die wassertouristisch wichtige Schleuse Kannenburg am Eingang zu den Templinern Gewässern jährlich. Der Wassertourismus ist damit auch ein entscheidender wirtschaftlicher Faktor für die Region.
Eric Oehlmann, Leiter der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt: „Die neue Schleuse Kannenburg ist ein starkes Signal für die Weiterentwicklung einer sicheren und modernen Wasserstraße. Damit eröffnen wir der Freizeitschifffahrt neue Möglichkeiten und der Region neue Chancen. Zudem digitalisieren wir grundlegend und kontinuierlich unser Schleusenmanagement.“
Mit einer Beschlussvorlage für die Neubrandenburger Stadtvertretersitzung am 22. Februar, die ich unten anhänge, drückt die CDU/FDP-Fraktion „nicht nur unser Unverständnis über die Hochschule Neubrandenburg und das Finanzministerium aus, sondern stehen auch klar zu einem schnellen Neubau der Grundschule West an dem Standort“, so der Fraktionsvorsitzende Björn Bromberger.
Geplant ist, dass die Grundschule West nördlich des jetzigen Standorts neu errichtet wird. Da ein Teil des Grundstücks nicht im städtischen Besitz ist, hat die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg mit der Hochschule Neubrandenburg und dem Finanzministerium über den Grundstückskauf verhandelt (Strelitzius berichtete). Die Beratungen in den Ausschüssen der Stadtvertretung zeigten, dass es wenig Verständnis für die ablehnende Haltung der Hochschule und des Finanzministeriums Mecklenburg-Vorpommerns gab.
Ziel der Beschlussvorlage ist es, dass die Hochschule Neubrandenburg und das Finanzministerium ihre Haltung überdenken und dem Verkauf des Grundstücks doch noch zustimmen. Klar ist, dass durch die Ablehnung Mehrkosten von mehreren Millionen Euro entstehen und das ganze Projekt in großen zeitlichen Verzug gerät. Dies ist für die CDU/FDP-Fraktion nicht akzeptabel. „Wir wollen ein klares Bekenntnis der Stadtvertretung für den Neubau der Grundschule West und laden alle ein, sich diesem Bekenntnis für moderne Lernbedingungen anzuschließen“, so Bromberger weiter.