Schlagwörter
Festnahmen, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg, Tatverdächtige, Tötungsdelikt, U-Haft, Weitin
Nach dem Tötungsdelikt Anfang September 2025 in Neubrandenburg/Weitin (Strelitzius berichtete) haben die Beamten der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg dank umfangreicher Ermittlungsarbeit drei Tatverdächtige identifizieren können. Die Ermittler haben in den vergangenen Monaten etliche Befragungen durchgeführt, Spuren ausgewertet und Indizien zusammengetragen.
Auf dieser Grundlage hat die zuständige Staatsanwaltschaft Neubrandenburg heute gegen zwei der insgesamt drei Tatverdächtigen Haftbefehlsanträge wegen des dringenden Tatverdachts der Körperverletzung mit Todesfolge gestellt. Antragsgemäß wurden die beantragten Haftbefehle erlassen und die beiden deutschen, aus der Region stammenden Männer (27 und 30 Jahre alt) nun in Untersuchungshaft genommen.
Was sich genau in der Nacht zugetragen hat, ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen, ebenso die Antwort auf die Frage des jeweiligen Tatbeitrages der drei Beschuldigten. Mutmaßlich ist ein vorangegangener Streitfall mit dem damals 54-jährigen Opfer Anlass dafür gewesen, dass die drei Männer ihn aufgesucht haben und körperlich verletzen wollten.
Weitere Angaben zu einzelnen Ermittlungsergebnissen sind mit Rücksicht auf die Hinterbliebenen als auch im Hinblick auf die andauernden Ermittlungen aus ermittlungstaktischen Gründen nicht möglich, heißt es in der gemeinsamen Mitteilung des Polizeipräsidiums Neubrandenburg und der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg.
