Nach dem Tötungsdelikt Anfang September 2025 in Neubrandenburg/Weitin (Strelitzius berichtete) haben die Beamten der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg dank umfangreicher Ermittlungsarbeit drei Tatverdächtige identifizieren können. Die Ermittler haben in den vergangenen Monaten etliche Befragungen durchgeführt, Spuren ausgewertet und Indizien zusammengetragen.
Nach einer Gewaltattacke dreier Jugendlicher gegen einen 18-Jährigen Ende Februar in Neustrelitz (Strelitzius berichtete) sind die beiden Haupttäter seit gestern in Untersuchungshaft. Nach der Tat waren sie zunächst flüchtig, konnten jedoch durch Zeugenbefragungen und intensive weitere Ermittlungsarbeit der Kripo identifiziert werden.
Schuss- und Stichwaffen, die in der Wohnung des Tatverdächtigen sichergestellt wurden. Foto: Polizei
Ein 39-jähriger, mehrfach wegen Drogenhandels bekannter Mann sitzt nun in U-Haft. Die Drogenfahnder aus Neubrandenburg haben am vergangenen Freitag die Wohnung des Tatverdächtigen in Altentreptow durchsucht. Die Wohnungstür des 39-Jährigen wurde durch das SEK aufgesprengt, damit ein sofortiger Zugriff ermöglicht werden konnte. Die Einsatzkräfte hatten durch Vorermittlungen Hinweise dazu, dass der Mann Waffen besitzen könnte.
Der Verdacht bestätigte sich. In der Wohnung lagen griffbereit unter anderem mehrere Schuss- und Stichwaffen (s. Foto) sowie Drogen in nicht geringer Menge, darunter Kokain, LSD und Ketamin mit einem Straßenverkaufswert von etwa 12.000 Euro.
Nach dem versuchten Tötungsdelikt in Neustrelitz am Montagabend (Strelitzius berichtete) wurden die beiden Tatverdächtigen – ein 18-Jähriger und ein 19-Jähriger – gestern am späten Nachmittag einem Haftrichter vorgeführt. Dem Antrag der Staatsanwaltschaft auf Erlass eines Haftbefehls wurde gefolgt. Beide Verdächtige sind jetzt in Untersuchungshaft. Der Tatvorwurf lautet bei beiden: versuchter Mord aufgrund von Heimtücke.
Am Sonntagabend ist ein 42-Jähriger in Neubrandenburg scheinbar bei dem Versuch gescheitert, mögliche offene Forderungen von einem Bekannten – einem 37-Jährigen – zurückzubekommen. Zunächst suchte der Beschuldigte das spätere Opfer in dessen Wohnung auf und schlug mit einer Eisenstange auf ihn ein. Danach zog er mit ihm los, um mögliche offene Forderungen durch Bekannte des Opfers begleichen zu lassen.
Der da bereits schwerverletzte 37-Jährige fiel einem Passanten und späteren Zeugen mitten in der Rudolf-Virchow-Straße auf. Der Zeuge rief einen Krankenwagen, der Tatverdächtige floh, die Retter alarmierten die Polizei.
Am Montagnachmittag wurde einer 38-Jährigen in einem Einkaufsmarkt in der Oststadt die Tasche aus dem Einkaufswagen gestohlen. Stehlschaden: etwa 400 Euro. Durch die Aufzeichnungen der Videokameras im Laden haben Polizisten des Reviers Neubrandenburg einen für sie „alten Bekannten“ identifiziert. Er wurde ein paar Stunden später an seiner Wohnanschrift in Neubrandenburg festgenommen.
Gegen den 38-jährigen Tunesier lag ein Haftbefehl vor wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Diebstahls. Erst Anfang Mai hat er eine rund zweiwöchige Ersatzfreiheitsstrafe abgesessen. Er war wegen Diebstahls vom Amtsgericht Neubrandenburg zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Als er Anfang Mai durch Einsatzkräfte angetroffen wurde, wollte er die Geldstrafe nicht zahlen.
Allein zwischen Ende Januar und Mitte April diesen Jahres wurden ihm 18 Diebstähle von Handtaschen und Portemonnaies nachgewiesen. In den meisten Fällen waren Seniorinnen die Opfer, die ihre Sachen beim Einkauf im Rollator oder Einkaufswagen gelassen haben.
Insgesamt werden ihm seit 2022 Diebstähle in mindestens 25 Fällen vorgeworfen. Das Gros davon in Neubrandenburg, drei Fälle werden ihm in Neustrelitz zur Last gelegt.
Die Polizei berichtete von mehreren begangenen Raubdelikten am Abend des gestrigen Donnerstag in Neubrandenburg. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen konnte in der Nacht ein männlicher Tatverdächtiger vorläufig festgenommen werden. Der 32-jährige polizeibekannte eritreische Staatsbürger wurde heute um 13 Uhr dem Haftrichter im Amtsgericht Neubrandenburg vorgeführt. Es besteht Flucht- und Wiederholungsgefahr beim Täter, so dass der Richter einen Haftbefehl gegen ihn erlassen hat. Mit sofortigem Antritt der Untersuchungshaft wurde er an eine JVA überstellt. Es wurden Strafverfahren wegen versuchter räuberischer Erpressung, versuchten Raubes, Sachbeschädigung sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
Am frühen Abend des gestrigen Dienstag kam es zu einem Raub auf dem Marktplatz in Neubrandenburg, welcher in einer vorläufigen Festnahme des Beschuldigten mündete. Gegen 17.20 Uhr hatte eine Zeugin über den Notruf eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Männern mitgeteilt, anschließend waren mehrere Personen hinzugekommen und hatten die Kontrahenten getrennt.
Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme stellte sich heraus, dass der 21-jährige syrische Beschuldigte den 18-jährigen afghanischen Geschädigten zur Herausgabe von Gegenständen zwingen wollte und hierbei auch mit einem Messer drohte. Als der Geschädigte sich weigerte, griff der Tatverdächtige den Jungerwachsenen körperlich an, wobei dieser leicht im Gesicht verletzt wurde. Nach der Trennung der Parteien fehlte dem Geschädigten eine Tasche mit persönlichen Gegenständen im Wert von ca. 150 Euro.
Eine seit den Abendstunden des 6. Dezember als vermisst gemeldete 18-Jährige ist am Abend des gestrigen Tages unter Einsatz von Such- und Rettungshunden in einer Gartenanlage in Pasewalk tot aufgefunden worden. Der Leichnam wies Verletzungen am Oberkörper auf, die auf eine massive und stumpfe Gewalteinwirkung schließen lassen.
Die wegen Totschlags eingeleiteten Ermittlungen richten sich gegen einen 20-jährigen männlichen Beschuldigten und gegen eine 19-jährige weibliche Beschuldigte. Für die beiden festgenommenen Tatverdächtigen wurde soeben durch den zuständigen Richter des Amtsgerichtes Pasewalk Untersuchungshaft angeordnet. Er folgte damit dem Haftantrag der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg. Die beiden Beschuldigten werden in die JVA Neustrelitz überstellt. Bei allen Beteiligten handelt es sich um deutsche Staatsbürger.
Nach umfangreichen Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion (KPI) Neubrandenburg gelang es Spezialkräften des Landeskriminalamtes MV, gemeinsam mit Kräften der Polizeiinspektion Prignitz, in den heutigen Nachtstunden gegen 1.15 Uhr zwei mutmaßliche Wohnungseinbrecher aus MV in Wittenberge (Brandenburg) festzunehmen. Kurze Zeit später wurden mehrere Objekte im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte durch Kräfte der KPI Neubrandenburg durchsucht. Die Auswertung der sichergestellten und beschlagnahmten Gegenstände dauert noch an.
Seit März 2023 wurde gegen die beiden deutschen Männer im Alter von 37 und 39 Jahren ermittelt. Sie stehen im Verdacht, mehrere Wohnungseinbrüche in MV verübt zu haben. Die beiden Männer wurden heute Abend, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg, dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete die Untersuchungshaft an. Sie wurden in die JVA Neustrelitz gebracht.