Die Kriminalpolizei Waren ermittelt aktuell wegen des Verdachts des Betrugs mit Pfandflaschen und Pfandkisten gegen zwei Männer. Ein 20- und ein 23-jähriger Syrer fielen Sonnabendnachmittag bei einem Einkaufsmarkt in der Teterower Straße in Waren mit ihren extrem hohen Mengen an Leergut mehreren Leuten auf. Die Männer hatten alles in einem Transporter mit Leipziger Kennzeichen. Sie luden am Ende Pfand im Wert von mehr als 400 Euro aus.
In der Gebrüder-Boll-Straße in Neubrandenburg sind mehrere Personen gestern Abend Zeugen eines Raubes geworden. Sie riefen die Polizei, die am Einsatzort auf einen 20-jährigen Deutschen traf.
Die beiden Tatverdächtigen, die er flüchtig kennt, stoppten den jungen Mann auf seinem Rad. Es soll ein Streitgespräch gegeben haben, dann wurde der Geschädigte vom Rad gerissen. Die Täter sollen ihn körperlich angegriffen haben. Einer der beiden Täter stahl den Rucksack des Opfers mit Wertgegenständen (Stehlwert etwa 480 Euro), und beide Täter liefen dann in Richtung Katharinenviertel weg.
Am Samstagabend hat die Polizei Neubrandenburg mit Unterstützung des SEK einen 27-jährigen Syrer in einer Wohnung in Friedland festgenommen. Der Zugriff erfolgte gegen 19.15 Uhr. Der Verdächtige befand sich allein in der Wohnung und leistete bei der Festnahme Widerstand, bei dem aber niemand verletzt wurde.
Am gestrigen Dienstag gegen 15.30 Uhr, wurde über den Notruf der Polizei ein Dieb in einem Supermarkt Am Markt in Möllenhagen gemeldet. Dieser soll schon mehrfach mit einem vollgepackten Rucksack den Laden verlassen haben, ohne vorher die Ware im Rucksack bezahlt zu haben. In dem Moment, als eine dortige Mitarbeiterin den Mann darauf ansprach, flüchtete er mit einem PKW in unbekannte Richtung. Das Kennzeichen und die Marke des Fahrzeugs waren bekannt und wurden dem eingesetzten Streifenwagenteam in Waren gemeldet.
Am gestrigen Mittwochabend gegen 17.50 Uhr, kam es beim Bootsverleih im Kulturpark in Neubrandenburg zu Streitigkeiten zwischen einem Bootsverleiher und zwei Mietern. Beide Parteien stritten sich über die Schadensregulierung einer defekten Bootslenkung. Die Polizei war zur Unterstützung und Streitschlichtung eingesetzt. Während der Sachverhaltsklärung konnte festgestellt werden, dass die beiden Bootsmieter das Motorboot unter dem Einfluss von Alkohol führten. Dies konnte durch Zeugenaussagen bestätigt werden.
Im Rahmen einer freiwillig durchgeführten Atemalkoholkontrolle konnten bei beiden Personen ein Promillewert von 1,45 und 1,71 Promille festgestellt werden. Die beiden syrischen Staatsangehörigen (19 und 21 Jahre) wurden als Beschuldigte in einem Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr belehrt und das Strafverfahren wurde eingeleitet. Die Beschuldigten wurden zur Blutprobenentnahme ins Klinikum Neubrandenburg verbracht. Der Führerschein eines Beschuldigten wurde beschlagnahmt. Weitere Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei in Neubrandenburg geführt.
Durch einen Zeugen wurde die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg in der vergangenen Nacht gegen 1.40 Uhr informiert, dass bei einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen in Neubrandenburg an der Hochstraße am „Colosseum“ eine Person schwer verletzt wurde. Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen gab es zunächst eine verbale und dann eine tätliche Auseinandersetzung zwischen dem 18-jährigen Geschädigten und zwei Tatverdächtigen in der Diskothek. Dann verlagerte sich der Streit auf den Vorplatz, wo vier Tatverdächtige auf den Geschädigten einwirkten, darunter mit einem Messer. Der 18-Jährige erlitt eine Stichverletzung im Brustbereich, die durch den eingesetzten Notarzt aber als nicht lebensbedrohlich eingestuft wurde. Der Verletzte wurde in das Klinikum Neubrandenburg eingeliefert.
Durch die eingeleitete Tatortbereichsfahndung konnten vier Tatverdächtige festgestellt und vorläufig festgenommen werden. Die Tatverdächtigen sind im Alter von 21, 27, 28 und 32 Jahren. Sowohl der Geschädigte, als auch die beteiligten namentlich bekannten Tatverdächtigen sind syrische Staatsbürger. Einzelheiten und Hintergründe zu diesem Vorfall sind derzeit noch unklar, hierzu hat die Kriminalpolizei Neubrandenburg die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.
Zur Aufklärung der Straftat werden weitere Zeugen gesucht, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zum Tatgeschehen geben können. Sachdienliche Hinweise nehmen das Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 5582-5224 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Am Abend des gestrigen Montags stellten die Kollegen des Polizeihauptreviers Neubrandenburg ein Fahrzeug fest, welches den Beamten aus einer vergangenen Verkehrskontrolle bereits bekannt war. Am Ende der Personen- und Fahrzeugkontrolle stellte sich heraus, dass der 23-jährige syrische Fahrzeugführer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.
Die Beamten kontrollierten den Mann im Stadtgebiet von Neubrandenburg. Er gab an, dass er seine Geldbörse und somit auch seinen Führerschein momentan nicht bei sich hätte. Er zeigte ein Foto seines angeblichen Führerscheins auf seinem Handy vor. Aufgrund des dort abgebildeten Lichtbildes kamen den Beamten Zweifel auf.
In der weiteren Folge wurde der Syrer mehrfach darüber belehrt, dass er ohne eine gültige Fahrerlaubnis nicht am Straßenverkehr teilnehmen darf. Daraufhin knickte der junge Mann ein und äußerte, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis wäre.
Die Identität des Beschuldigten konnte in der weiteren polizeilichen Maßnahme geklärt werden. Der vorgezeigte Führerschein gehörte einem Freund des 22-Jährigen. Dem Beschuldigten wurde die Weiterfahrt untersagt und es wird ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis gegen ihn eingeleitet.
Am frühen Abend des gestrigen Dienstag kam es zu einem Raub auf dem Marktplatz in Neubrandenburg, welcher in einer vorläufigen Festnahme des Beschuldigten mündete. Gegen 17.20 Uhr hatte eine Zeugin über den Notruf eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Männern mitgeteilt, anschließend waren mehrere Personen hinzugekommen und hatten die Kontrahenten getrennt.
Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme stellte sich heraus, dass der 21-jährige syrische Beschuldigte den 18-jährigen afghanischen Geschädigten zur Herausgabe von Gegenständen zwingen wollte und hierbei auch mit einem Messer drohte. Als der Geschädigte sich weigerte, griff der Tatverdächtige den Jungerwachsenen körperlich an, wobei dieser leicht im Gesicht verletzt wurde. Nach der Trennung der Parteien fehlte dem Geschädigten eine Tasche mit persönlichen Gegenständen im Wert von ca. 150 Euro.
In Neubrandenburg hat ein 24-jähriger syrischer Staatsbürger in den letzten zwei Wochen mehrere Bürgerinnen und Bürger in insgesamt vier Fällen bedroht. Diese Drohungen hat er zum Teil mit einem Messer bekräftigt und dabei Stichbewegungen ausgeführt. In einem Fall wurde ein Bürger durch das Abwehren leicht verletzt.
Nach dem vierten Fall am Montag, den 3. Juli, wurde der 24-Jährige auf Grund seines psychischen Ausnahmezustandes einem Arzt vorgestellt, der die Einweisung ins Klinikum Neubrandenburg erwirkte (Strelitzius berichtete).
Die Ermittlungen im Kriminalkommissariat Neubrandenburg wurden weiter geführt. Es erfolgten zudem weitere Absprachen mit der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg. Diese beantragte auf Grund der Ermittlungsergebnisse einen Haftbefehl gegen den 24-Jährigen. Der zuständige Richter vom Amtsgericht Neubrandenburg ist dem Antrag gefolgt und hat am heutigen Tag Haftbefehl erlassen. Der 24-Jährige befindet sich nun auf dem Weg in eine Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen in den vier Fällen dauern weiter an.
Heute Morgen haben Einsatzkräfte den Tatverdächtigen des Messerangriffs auf einen Syrer im Neubrandenburger Datze-Center (Strelitzius berichtete) in Wolfshagen im Landkreis Uckermark (Brandenburg) festgenommen. Dem 34-jährigen Deutschen wird versuchter Totschlag vorgeworfen. Zum Motiv des Angriffs müssen noch weitere Ermittlungen erfolgen. Die Maßnahmen, zu denen auch Durchsuchungen in seinem Wohnumfeld auf dem Datzeberg in den frühen Morgenstunden gehörten, wurden vom SEK MV unterstützt.
Die Polizei hatte zuvor mit einem Phantombild öffentlich nach dem Verdächtigen gefahndet. Dadurch gab es einen entscheidenden Hinweis. Über die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg wurde Haftbefehl beim Amtsgericht gegen den polizeibekannten Mann beantragt. Da der Haftrichter bereits den Haftbefehl erlassen hat, muss dieser dem Tatverdächtigen heute Vormittag nur noch verkündet werden, bevor der Mann in Untersuchungshaft kommt.
Der Geschädigte befindet sich weiter auf dem Weg der Besserung.