Am Samstagabend hat die Polizei Neubrandenburg mit Unterstützung des SEK einen 27-jährigen Syrer in einer Wohnung in Friedland festgenommen. Der Zugriff erfolgte gegen 19.15 Uhr. Der Verdächtige befand sich allein in der Wohnung und leistete bei der Festnahme Widerstand, bei dem aber niemand verletzt wurde.
Am heutigen Vormittag gegen 10.40 Uhr erhielt die Polizei am Notruf den Hinweis auf eine mögliche Messerattacke von einem Mann auf einen anderen Mann auf dem Marktplatz in Friedland. Sofort sind mehrere Streifenwagen im Einsatz gewesen. Schon bei der Meldung an die Polizei hieß es, dass beide Beteiligten in unterschiedliche Richtungen weggegangen seien. Dadurch haben sich die verschiedenen Streifenwagen aufgeteilt und das Umfeld des Marktes in Friedland abgesucht sowie am Tatort selbst Zeugen befragt und Spuren gesichert.
Am gestrigen Dienstag gegen 17.30 Uhr teilten mehrere Zeugen der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg eine körperliche Auseinandersetzung im Reitbahnweg in Neubrandenburg mit. Nach Angaben der Zeugen soll dabei auch ein Messer eingesetzt und eine Person verletzt worden sein. Daraufhin erfolgte der Einsatz mehrerer Funkstreifenwagen und die Alarmierung der Rettungskräfte. Am Einsatzort konnten mehrere Zeugen und der Geschädigte, ein 41-jähriger tunesischer Staatsangehöriger angetroffen werden. Dieser wies eine Schnittverletzung am Oberarm auf und wurde durch den Rettungsdienst in das Klinikum Neubrandenburg gebracht.
Die Kriminalpolizeiinspektion Schwerin hat im Zuge intensiver Ermittlungsarbeit zum Tötungsdelikt vom 5. Februar in Schwerin (Strelitzius berichtete) einen Tatverdächtigen ermitteln und diesen nun öffentlich zur Fahndung ausschreiben können. „Dieser Ermittlungserfolg ist ein klares Zeichen für die herausragende Arbeit unserer Sicherheitsbehörden. Ich danke den Ermittlerinnen und Ermittlern der Polizei und allen weiteren Beteiligten, die diesen schnellen und erfolgreichen Ermittlungsstand ermöglicht haben. Ihr Einsatz ist ein Beleg dafür, was unsere Behörden mit großem Engagement und Fachwissen leisten – oft unter schwierigen Bedingungen,“ so Innenminister Pegel.
Der 25-jährige Milad Rahimi steht unter dringendem Tatverdacht, am vergangenen Dienstag, den 4. Februar, gegen 17.45 Uhr, einen 17-Jährigen in der Nähe des Schweriner Schlosspark-Centers mit einem Messer tödlich verletzt zu haben.
Der mutmaßliche Täter konnte aufgrund der intensiven Ermittlungen der eingerichteten Mordkommission der Kriminalpolizeiinspektion Schwerin und der Staatsanwaltschaft Schwerin ermittelt werden. Am gestrigen Tag hat das Amtsgericht Schwerin auf Antrag der Staatsanwaltschaft Schwerin die öffentliche Fahndung nach dem mit Haftbefehl gesuchten 25-jährigen afghanischen Staatsbürger angeordnet.
Personen, die Angaben zum Aufenthalt des Gesuchten machen können, werden gebeten, sich bei der Schweriner Polizei unter der Telefonnummer 0385 51804800 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. Auch das Hinweisportal kann genutzt werden. Dieses ist unter folgenden Link zu erreichen: https://mv.hinweisportal.der
Die Kriminalpolizeiinspektion Schwerin führt die umfangreichen Ermittlungen zu dem gestrigen Tötungsdelikt am Schweriner Schlossparkcenter fort und hat eine Mordkommission eingerichtet. Am Dienstagabend hatte es eine tödliche Messerattacke gegen einen 17-jährigen Afghanen gegeben. Der Täter ist flüchtig. Bereits gestern wurden unmittelbar nach der Tat ein Fährtenhund im Tatortbereich eingesetzt und Spuren am Tatort gesichert. Im Laufe des heutigen Tages wurden zudem umfangreiche Zeugenvernehmungen durchgeführt.
Die Ermittler der Mordkommission bitten weiterhin um Mithilfe aus der Bevölkerung. Dazu wurde eigens ein Hinweisportal freigeschaltet. Dort können neben Hinweisen auch Fotos und Videos hochgeladen werden. Das Hinweisportal ist unter folgendem Link zu erreichen: https://mv.hinweisportal.de
Zeugen können sich weiterhin an die Polizei in Schwerin unter der Telefonnummer 0385 51804800 oder an jede andere Polizeidienststelle wenden.
Minister: Schreckliche Tat erschüttert uns alle
Landesinnenminister Christian Pegel ist bestürzt über den Vorfall nahe des Schweriner „Schlossparkcenters“. „Diese schreckliche Tat erschüttert uns alle zutiefst. Ich danke den Einsatzkräften der Polizei und des Rettungsdienstes, die schnell vor Ort waren und alles in ihrer Macht Stehende getan haben, um zu helfen und die Situation zu sichern. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat laufen auf Hochtouren. Die Polizei setzt alles daran, den Tathergang lückenlos aufzuklären und den Tatverdächtigen ausfindig zu machen.
Wir alle sind betroffen und erschüttert, wenn ein solcher Gewaltakt mitten in unserer Gesellschaft geschieht. Solche Taten erschüttern nicht nur das Sicherheitsgefühl, sondern fordern uns auch dazu auf, weiterhin konsequent gegen jede Form von Gewalt vorzugehen. Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger hat für uns oberste Priorität. Aus diesem Grund hat die Landespolizei bereits seit November 2024 auf dem Marienplatz und in der Innenstadt deutlich stärker Präsenz gezeigt – insbesondere in den späten Nachmittags- und Abendstunden – und wird diese deutlich erhöhte Präsenz in der Schweriner Innenstadt auch fortsetzen“, kündigte der Innenminister an.
„Wir werden außerdem die seit längerem laufenden Bemühungen umsetzen, mit einer Polizeistation möglichst nah an bzw. auf den Marienplatz zurückzukehren – dabei sind aber wichtige qualitative Standards für eine Polizeistation maßgeblich, die für die Suche nach einer Polizeistation zu berücksichtigen sind“, so Pegel. Der Innenminister riet, den Abschluss der Ermittlungen abzuwarten und sich nicht an Spekulationen über die Hintergründe zu beteiligen.
Nach der tödlichen Messerattacke von Aschaffenburg auf eine Kindergartengruppe hat der Neubrandenburger Markus Rahmsdorf für den 24. Januar zu einer Gedenkveranstaltung aufgerufen. „Lasst uns in einer Schweigeminute gemeinsam Solidarität und Anteilnahme zeigen“, so der Initiator gegenüber Strelitzius. „Die Familienangehörigen der Getöteten und Verletzten sollten in diesen für sie schweren Tagen nicht allein sein. Wir Neubrandenburger stehen über unsere Stadtgrenzen hinweg an der Seite der Betroffenen“, so der Familienvater, der sich auch dem Kinderschutz verschrieben hat.
Heute Morgen gegen 2 Uhr hat die Rettungsleitstelle die Polizei über einen verletzten Mann in der Oststadt in Neubrandenburg informiert. Der 20-jährige Deutsche wurde mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen ins Klinikum gebracht. Nach ersten Erkenntnissen kam es zu Meinungsverschiedenheiten zwischen dem 20-jährigen Geschädigten und den beiden Tatverdächtigen, einem 20-jährigen Deutschen und einer ebenfalls deutschen Jugendlichen, die den Geschädigten mit einem Messer verletzte.
Der 31-jährige Mann, der gestern Abend in Friedland eine Frau mit einem Messer attackiert hatte (Strelitzius berichtete), befindet sich in Polizeigewahrsam. Aufgrund der weiteren Ermittlungen besteht gegen ihn nunmehr der Vorwurf des versuchten Totschlags.
Durch die Staatsanwaltschaft wurde der Antrag auf Haftbefehl gestellt. Er soll noch heute dem Haftrichter zur weiteren Entscheidung vorgeführt werden. Die Ermittlungen zum Motiv dauern an.
Gestern Abend haben mutige Zeugen in Friedland eine Frau womöglich vor noch Schlimmerem gerettet: Die 33-jährige Ukrainerin hatte in der Riemannstraße einen Streit mit einem 31-jährigen Tadschiken, als dieser sie nach aktueller Erkenntnis plötzlich angriff und auf sie einstach. Die beiden deutschen Männer (46 und 53 Jahre alt) versuchten, den Angreifer von ihr wegzubekommen. Dabei wurden sie selbst verletzt – einer leicht, der andere musste im Klinikum behandelt werden. Die Frau war durch die Attacke schwer verletzt. Sie wurde per Notarzt ins Krankenhaus gefahren und dort weiter versorgt.
Die Polizei geht von einer Beziehungstat aus. Opfer und Täter kennen sich, jedoch müssen die weiteren Ermittlungen noch zeigen, warum es zu dem Angriff kam und ob es Vorgeschichten gibt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.
Die Tat hat zu einem größeren Einsatz von Polizei und Kriminaldauerdienst geführt. Spuren vor Ort wurden entsprechend gesichert und erste Zeugen bereits befragt. Die Polizei bedankt sich an dieser Stelle bei den couragierten Helfern, die zu Rettern wurden und glücklicherweise selbst nicht schwerer verletzt wurden.