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17-Jähriger, Afghane, Innenminister, Mecklenburg-Vorpommern, Messerattacke, Mordkommission, Pegel, Schlossparkcenter, Schwerin, Tod

Die Kriminalpolizeiinspektion Schwerin führt die umfangreichen Ermittlungen zu dem gestrigen Tötungsdelikt am Schweriner Schlossparkcenter fort und hat eine Mordkommission eingerichtet. Am Dienstagabend hatte es eine tödliche Messerattacke gegen einen 17-jährigen Afghanen gegeben. Der Täter ist flüchtig. Bereits gestern wurden unmittelbar nach der Tat ein Fährtenhund im Tatortbereich eingesetzt und Spuren am Tatort gesichert. Im Laufe des heutigen Tages wurden zudem umfangreiche Zeugenvernehmungen durchgeführt.
Die Ermittler der Mordkommission bitten weiterhin um Mithilfe aus der Bevölkerung. Dazu wurde eigens ein Hinweisportal freigeschaltet. Dort können neben Hinweisen auch Fotos und Videos hochgeladen werden. Das Hinweisportal ist unter folgendem Link zu erreichen: https://mv.hinweisportal.de
Zeugen können sich weiterhin an die Polizei in Schwerin unter der Telefonnummer 0385 51804800 oder an jede andere Polizeidienststelle wenden.
Minister: Schreckliche Tat erschüttert uns alle
Landesinnenminister Christian Pegel ist bestürzt über den Vorfall nahe des Schweriner „Schlossparkcenters“. „Diese schreckliche Tat erschüttert uns alle zutiefst. Ich danke den Einsatzkräften der Polizei und des Rettungsdienstes, die schnell vor Ort waren und alles in ihrer Macht Stehende getan haben, um zu helfen und die Situation zu sichern. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat laufen auf Hochtouren. Die Polizei setzt alles daran, den Tathergang lückenlos aufzuklären und den Tatverdächtigen ausfindig zu machen.
Wir alle sind betroffen und erschüttert, wenn ein solcher Gewaltakt mitten in unserer Gesellschaft geschieht. Solche Taten erschüttern nicht nur das Sicherheitsgefühl, sondern fordern uns auch dazu auf, weiterhin konsequent gegen jede Form von Gewalt vorzugehen. Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger hat für uns oberste Priorität. Aus diesem Grund hat die Landespolizei bereits seit November 2024 auf dem Marienplatz und in der Innenstadt deutlich stärker Präsenz gezeigt – insbesondere in den späten Nachmittags- und Abendstunden – und wird diese deutlich erhöhte Präsenz in der Schweriner Innenstadt auch fortsetzen“, kündigte der Innenminister an.
„Wir werden außerdem die seit längerem laufenden Bemühungen umsetzen, mit einer Polizeistation möglichst nah an bzw. auf den Marienplatz zurückzukehren – dabei sind aber wichtige qualitative Standards für eine Polizeistation maßgeblich, die für die Suche nach einer Polizeistation zu berücksichtigen sind“, so Pegel. Der Innenminister riet, den Abschluss der Ermittlungen abzuwarten und sich nicht an Spekulationen über die Hintergründe zu beteiligen.