Im Gebäude des Ministeriums für Inneres und Bau Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin ist heute ein Brandalarm ausgelöst worden. Die Schweriner Berufsfeuerwehr und Polizei überprüften daraufhin umgehend das Gebäude und stellten schnell fest, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Eine Gefährdung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder Besucher bestand zu keinem Zeitpunkt.
Im Gebäude des Innenministeriums kam es am Montagnachmittag zu einer kurzzeitigen Rauchentwicklung, ausgelöst durch eine eingeschaltete intern genutzte Herdplatte. Durch den ausgelösten Feueralarm wurde das Gebäude kurzzeitig vollständig evakuiert.
Die Rettung der Deutschen Tanzkompanie hatte den Anlass gegeben. Drei Jahrhunderte Ballett- und Tanzgeschichte in (Neu-)Strelitz gaben den Hintergrund. Und so wurde der Tanz am Wochenende in vielfacher Hinsicht gefeiert. Mit dem TA:NZ-Festival in Neustrelitz und der großen TANZSTADT-Gala am Sonnabend im voll besetzten Landestheater der Residenzstadt.
Heute hat es Durchsuchungsmaßnahmen im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Schwerin im Ministerium für Inneres und Bau gegeben. Diese wurden von den zuständigen Ermittlungsbehörden angeordnet und durchgeführt. Zudem kam es zu Durchsuchungsmaßnahmen im Landesamt für zentrale Aufgaben und Technik der Polizei, Brand- und Katastrophenschutz Mecklenburg-Vorpommern (LPBK M-V).
Die Deutsche Tanzkompanie Neustrelitz hat eine positive Fortführungsprognose, so das Ergebnis eines heutigen Gesprächs zur Zukunft der Deutschen Tanzkompanie im Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten in Schwerin. Zu diesem kamen am Tisch der Ministerin Bettina Martin unter anderem die Verwaltungsspitzen der kommunalen Förderer der Deutschen Tanzkompanie, Landrat Heiko Kärger, der Bürgermeister von Neustrelitz, Andreas Grund, der stellvertretende Oberbürgermeister Neubrandenburgs, Peter Modemann, sowie der geschäftsführende Direktor der Deutschen Tanzkompanie, Marco Zabel und Abgeordnete der Koalitionsfraktionen zusammen.
Nach zwei straff gefüllten Wertungstagen und zwei wunderbaren Abschlussveranstaltungen mit Urkundenvergabe ist der Landeswettbewerb Jugend musiziert M-V 2025 in der Landeshauptstadt Schwerin zu Ende gegangen. Rund 160 junge Musikerinnen und Musiker in 121 Wertungsspielen in den Solo-Kategorien Streicher, Akkordeon, Schlagzeug und Gesang (Pop) sowie den Ensemblekategorien Duo: Klavier und ein Blasinstrument, Vokal-Ensemble, Zupf-Ensemble, Harfen-Ensemble, Kammermusik mit Klavier und Besondere Besetzungen: Alte Musik präsentierten sich den Fachjurys. 33 Preisträgerinnen und Preisträger wurden für den Bundeswettbewerb vom 5. bis zum 11. Juni 2025 in der Partnerstadt Wuppertal nominiert. Insgesamt wurde bei 73 Wertungen ein 1. Preis, bei 44 ein 2. Preis und bei drei Wertungen ein 3. Preis vergeben.
Der 34. Landeswettbewerb Jugend musiziert Mecklenburg-Vorpommern findet am 5. und 6. Februar in der Landeshauptstadt Schwerin statt. Rund 160 junge Musikerinnen und Musiker werden in diesem Jahr sich in 124 Wertungsspielen in den Solo-Kategorien Streicher, Akkordeon, Schlagzeug und Gesang (Pop) sowie den Ensemblekategorien Duo: Klavier und ein Blasinstrument, Vokal-Ensemble, Zupf-Ensemble, Harfen-Ensemble, Kammermusik mit Klavier und Alte Musik den Fachjurys stellen.
Die Kriminalpolizeiinspektion Schwerin hat im Zuge intensiver Ermittlungsarbeit zum Tötungsdelikt vom 5. Februar in Schwerin (Strelitzius berichtete) einen Tatverdächtigen ermitteln und diesen nun öffentlich zur Fahndung ausschreiben können. „Dieser Ermittlungserfolg ist ein klares Zeichen für die herausragende Arbeit unserer Sicherheitsbehörden. Ich danke den Ermittlerinnen und Ermittlern der Polizei und allen weiteren Beteiligten, die diesen schnellen und erfolgreichen Ermittlungsstand ermöglicht haben. Ihr Einsatz ist ein Beleg dafür, was unsere Behörden mit großem Engagement und Fachwissen leisten – oft unter schwierigen Bedingungen,“ so Innenminister Pegel.
Der 25-jährige Milad Rahimi steht unter dringendem Tatverdacht, am vergangenen Dienstag, den 4. Februar, gegen 17.45 Uhr, einen 17-Jährigen in der Nähe des Schweriner Schlosspark-Centers mit einem Messer tödlich verletzt zu haben.
Der mutmaßliche Täter konnte aufgrund der intensiven Ermittlungen der eingerichteten Mordkommission der Kriminalpolizeiinspektion Schwerin und der Staatsanwaltschaft Schwerin ermittelt werden. Am gestrigen Tag hat das Amtsgericht Schwerin auf Antrag der Staatsanwaltschaft Schwerin die öffentliche Fahndung nach dem mit Haftbefehl gesuchten 25-jährigen afghanischen Staatsbürger angeordnet.
Personen, die Angaben zum Aufenthalt des Gesuchten machen können, werden gebeten, sich bei der Schweriner Polizei unter der Telefonnummer 0385 51804800 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. Auch das Hinweisportal kann genutzt werden. Dieses ist unter folgenden Link zu erreichen: https://mv.hinweisportal.der
Die Kriminalpolizeiinspektion Schwerin führt die umfangreichen Ermittlungen zu dem gestrigen Tötungsdelikt am Schweriner Schlossparkcenter fort und hat eine Mordkommission eingerichtet. Am Dienstagabend hatte es eine tödliche Messerattacke gegen einen 17-jährigen Afghanen gegeben. Der Täter ist flüchtig. Bereits gestern wurden unmittelbar nach der Tat ein Fährtenhund im Tatortbereich eingesetzt und Spuren am Tatort gesichert. Im Laufe des heutigen Tages wurden zudem umfangreiche Zeugenvernehmungen durchgeführt.
Die Ermittler der Mordkommission bitten weiterhin um Mithilfe aus der Bevölkerung. Dazu wurde eigens ein Hinweisportal freigeschaltet. Dort können neben Hinweisen auch Fotos und Videos hochgeladen werden. Das Hinweisportal ist unter folgendem Link zu erreichen: https://mv.hinweisportal.de
Zeugen können sich weiterhin an die Polizei in Schwerin unter der Telefonnummer 0385 51804800 oder an jede andere Polizeidienststelle wenden.
Minister: Schreckliche Tat erschüttert uns alle
Landesinnenminister Christian Pegel ist bestürzt über den Vorfall nahe des Schweriner „Schlossparkcenters“. „Diese schreckliche Tat erschüttert uns alle zutiefst. Ich danke den Einsatzkräften der Polizei und des Rettungsdienstes, die schnell vor Ort waren und alles in ihrer Macht Stehende getan haben, um zu helfen und die Situation zu sichern. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat laufen auf Hochtouren. Die Polizei setzt alles daran, den Tathergang lückenlos aufzuklären und den Tatverdächtigen ausfindig zu machen.
Wir alle sind betroffen und erschüttert, wenn ein solcher Gewaltakt mitten in unserer Gesellschaft geschieht. Solche Taten erschüttern nicht nur das Sicherheitsgefühl, sondern fordern uns auch dazu auf, weiterhin konsequent gegen jede Form von Gewalt vorzugehen. Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger hat für uns oberste Priorität. Aus diesem Grund hat die Landespolizei bereits seit November 2024 auf dem Marienplatz und in der Innenstadt deutlich stärker Präsenz gezeigt – insbesondere in den späten Nachmittags- und Abendstunden – und wird diese deutlich erhöhte Präsenz in der Schweriner Innenstadt auch fortsetzen“, kündigte der Innenminister an.
„Wir werden außerdem die seit längerem laufenden Bemühungen umsetzen, mit einer Polizeistation möglichst nah an bzw. auf den Marienplatz zurückzukehren – dabei sind aber wichtige qualitative Standards für eine Polizeistation maßgeblich, die für die Suche nach einer Polizeistation zu berücksichtigen sind“, so Pegel. Der Innenminister riet, den Abschluss der Ermittlungen abzuwarten und sich nicht an Spekulationen über die Hintergründe zu beteiligen.
Preisträgerin Renate Drefahl (Mitte), Laudatorin Dr. Cornelia Nenz und Stiftungsgeschäftsführer Dr. Florian Ostrop. Foto: Olaf Both
Am gestrigen Abend erhielt die Germanistin Renate Drefahl in Schwerin den Preis der Stiftung Mecklenburg für besondere Verdienste um die Bewahrung und Vermittlung mecklenburgischen Kulturerbes. Die Preisträgerin macht sich seit Langem um die Erinnerung an den Schriftsteller Fritz Reuter und die Pflege der plattdeutschen Sprache verdient.
„Frau Drefahl steht mit ihrem Engagement für die Vermittlung niederdeutschen Kulturerbes an ein breites Publikum“, begründet der Stiftungsrat seine Entscheidung für die Preisvergabe. Dies zeige sich u.a. in populärwissenschaftlichen Veröffentlichungen, kostümierten Stadtführungen, in der Teilnahme an Plattdeutschsendungen im Rundfunk und in Vorträgen. Besondere Bedeutung für das kulturelle Leben in Mecklenburg-Vorpommern allerdings komme ihrem Engagement als Vereinsvorsitzende zu. Renate Drefahl, die bis zu ihrem Ruhestand im Fritz-Reuter-Literaturmuseum in Stavenhagen tätig war, wurde bereits 1991 Mitglied im Förderverein Reuter-Museen e.V. Vor sieben Jahren übernahm sie den Vorsitz jenes Vereins, der heute rund 120 Mitglieder in ganz Deutschland, in den USA und in Österreich zählt.
Der Förderverein Reuter-Museen e.V. fördert die vier Reuterstätten in Stavenhagen, Eisenach, Dömitz und Neubrandenburg bei Ankäufen, Publikationen und Baumaßnahmen. Er vernetzt diese Stätten miteinander und hat dabei auch einen kleinen Gedenkort in Altentreptow mit im Blick. Der Verein wird darüber hinaus mit innovativen Ideen öffentlich wirksam, etwa durch die Einrichtung eines Fahrradweges auf den Spuren Fritz Reuters.
Der Preis der Stiftung Mecklenburg für besondere Verdienste um die Bewahrung und Vermittlung mecklenburgischen Kulturerbes wird seit 2017 jährlich vergeben. Er ist mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 € verbunden.