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Foto: Theresa Lange

Die Deutsche Tanzkompanie Neustrelitz hat eine positive Fortführungsprognose, so das Ergebnis eines heutigen Gesprächs zur Zukunft der Deutschen Tanzkompanie im Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten in Schwerin. Zu diesem kamen am Tisch der Ministerin Bettina Martin unter anderem die Verwaltungsspitzen der kommunalen Förderer der Deutschen Tanzkompanie, Landrat Heiko Kärger, der Bürgermeister von Neustrelitz, Andreas Grund, der stellvertretende Oberbürgermeister Neubrandenburgs, Peter Modemann, sowie der geschäftsführende Direktor der Deutschen Tanzkompanie, Marco Zabel und Abgeordnete der Koalitionsfraktionen zusammen.

Im Ergebnis wurde verabredet, dass die Deutsche Tanzkompanie auch in den Folgejahren vom Land und den Kommunen die unabdingbare finanzielle Unterstützung bekommen soll. Details werden nunmehr durch die Kämmerer und Beteiligungsmanager der Kommunen und die Geschäftsführung der Deutschen Tanzkompanie verhandelt. Zukünftig soll der Verteilungsmodus der Förderung der Deutschen Tanzkompanie dem der Finanzierung des Theaterpakts, der auch für die Theater- und Orchester GmbH gilt, entsprechen. Erarbeitet werden soll die wirtschaftlichste Lösung, die zugleich gewährleistet, dass die Beschäftigten zukünftig tarifgerecht entlohnt werden.

Ausgangspunkt der Diskussion am Tisch der Ministerin waren die Empfehlung eines durch den Landtagsabgeordneten Torsten Koplin moderierten Expertengremiums und umfangreiches Zahlenwerk der Deutschen Tanzkompanie.

Viel Herzblut und Engagement

„Ich freue mich besonders für die gesamte Kompanie, für das Personal der Tanzkompanie, dass sich seit Jahren mit so viel Herzblut und Engagement für sein Ensemble engagiert. Es ist hervorzuheben, dass das Land und die Kommunen auch in schweren Zeiten zu ihren kulturellen Juwelen stehen, auch auf dem flachen Land. Das kann nicht genug Lob erfahren. Toll, dass die Vereinbarung auch eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen des künstlerischen Personals beinhaltet“, kommentiert der Landratskandidat der SPD, Johannes Arlt, das Verhandlungsergebnis.

„Mit großer Dankbarkeit blicke ich auf das phantasievolle und schier unermüdliche Engagement all derer, die sich über die Jahre für die Deutsche Tanzkompanie eingesetzt haben. Ihr Enthusiasmus für das bundesweit einzigartige Tanzensemble war den Expertinnen und Experten, deren Arbeit ich moderieren und präsentieren durfte, eine große Motivation. Ich freue mich geradezu euphorisch über diese positive Fortführungsprognose“, so der Landtagsabgeordnete und Landratskandidat der Linken, Torsten Koplin.

Erleichterung und Dankbarkeit

„Nach einer von vielen unruhigen Nächten machen sich bei mir jetzt Erleichterung und Dankbarkeit für das klare Bekenntnis von Land und Kommunen zur Deutschen Tanzkompanie breit“, so Marco Zabel unmittelbar nach Rückkehr aus der Landeshauptstadt gegenüber Strelitzius. „Natürlich ist über viele Dinge noch zu sprechen. Aber das Signal ist klar, die Lösung ist da, es gibt kein Zurück.“ Der Erfolg habe viele Väter und Mütter, und es sei ein langer Weg bis zum heutigen Tag gewesen. Nun müsse er das Erlebte erst einmal sacken lassen, bekannte mein Blogpartner. Ein paar Emojis mit Kolleginnen und Kollegen habe er schon getauscht.