Die Deutsche Tanzkompanie Neustrelitz hat eine positive Fortführungsprognose, so das Ergebnis eines heutigen Gesprächs zur Zukunft der Deutschen Tanzkompanie im Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten in Schwerin. Zu diesem kamen am Tisch der Ministerin Bettina Martin unter anderem die Verwaltungsspitzen der kommunalen Förderer der Deutschen Tanzkompanie, Landrat Heiko Kärger, der Bürgermeister von Neustrelitz, Andreas Grund, der stellvertretende Oberbürgermeister Neubrandenburgs, Peter Modemann, sowie der geschäftsführende Direktor der Deutschen Tanzkompanie, Marco Zabel und Abgeordnete der Koalitionsfraktionen zusammen.
MV-Bildungsministerin Simone Oldenburg lädt interessierte Eltern zu einer Online-Sprechstunde ein. „Ich möchte den direkten Austausch mit Eltern fortführen. Aus vergangenen Gesprächen weiß ich, dass viele Anliegen ein persönliches Gespräch benötigen. Mit dem Online-Angebot erreichen wir noch mehr Menschen und können ihre Anregungen aufnehmen“, sagte Ministerin Oldenburg im Vorfeld von insgesamt drei Terminen.
Jeweils für die Schulamtsbereiche Neubrandenburg und Rostock gibt es für Eltern die Möglichkeit, am Mittwoch, 11. September 2024, an einer Sprechstunde zu allgemeinen schulischen Themen teilzunehmen. Die Sprechstunden finden zu folgenden Zeit statt:
• ab 15 Uhr: Elternsprechstunde Schulamtsbereich Neubrandenburg • ab 16 Uhr: Elternsprechstunde Schulamtsbereich Rostock
Am Dienstag, 1. Oktober, lädt die Ministerin zum Online-Gespräch mit dem Thema „Übergang Kita – Schule“ ein:
• ab 14:00 Uhr: Elternsprechstunde alle Landkreise und kreisfreien Städte
Eltern, die die Sprechstunde wahrnehmen möchten, melden sich für einen Gesprächstermin bitte ausschließlich unter folgender E-Mail-Adresse Sprechstunde@bm.mv-regierung.de und unter Angabe der jeweiligen Veranstaltung „Elternsprechstunde Schulamtsbereich Neubrandenburg“, „Elternsprechstunde Schulamtsbereich Rostock“ oder „Elternsprechstunde zum Übergang Kita – Schule“, unter Angabe der Namen der teilnehmenden Personen, des persönlichen Gesprächsthemas und unter Angabe der Schule oder Kita des Kindes an.
In Mecklenburg-Vorpommern starten am morgigen Freitag 161.700 Schülerinnen und Schüler an den allgemeinbildenden Schulen in die Sommerferien. Zuvor erhalten sie ihre Zeugnisse. Für die 34.800 Schülerinnen und Schüler an den beruflichen Schulen haben die Sommerferien bereits Anfang der Woche begonnen. Erster Schultag ist für alle Schülerinnen und Schüler Montag, der 2. September.
„Ein ereignisreiches Schuljahr geht zu Ende“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg. „Ich gratuliere den Schülerinnen und Schülern zu ihren Zeugnissen. Den Eltern und Großeltern danke ich für ihre liebevolle Unterstützung. Die Arbeit der Lehrkräfte verdient großen Respekt, verbunden mit dem Dank für ihren engagierten Einsatz, den abwechslungsreichen Unterricht und dafür, dass sie über das Maß hinaus alles getan haben, um den Unterrichtsausfall zu verringern. Ich wünsche den Schülerinnen und Schülern, den Familien und den Beschäftigten an den Schulen einen wunderschönen, erholsamen Sommer“, so Oldenburg.
MV-Gesundheitsministerin Stefanie Drese wird am Mittwoch, 27. März, das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg besuchen. Bei dem Arbeitsbesuch geht es um einen Austausch zu den wichtigsten Zukunftsthemen am drittgrößten Krankenhaus in Mecklenburg-Vorpommern. Zuletzt war die Ministerin am 6. September vergangenen Jahres 2023 vor Ort, als im Rahmen einer Regionalkonferenz mit Vertretern der Krankenhäuser im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte die Schwerpunkte der noch ausstehenden Krankenhausreform besprochen worden sind.
„Wir freuen uns auf den Besuch“, sagte DBK-Geschäftsführerin Gudrun Kappich. „Es gibt viele Themen, die uns täglich stark beschäftigen. Es ist immer gut, diese persönlich und am Ort des Geschehens mit den Verantwortlichen im Land zu besprechen.“ Dabei gehe es vor allem um die künftigen Strukturen und den Bürokratieabbau bei der geplanten Krankenhausreform, dringende Baumaßnahmen am Klinikum und die Diskussion um Mindestmengen für bestimmte Krankenhausleistungen.
Insbesondere die 1996 in Betrieb genommene Zentrale Notaufnahme, die ursprünglich für 20.000 Notfallpatienten im Jahr ausgelegt war, muss erweitert bzw. neu gebaut werden. Inzwischen hat sich die Zahl der Notfallpatienten auf rund 40.000 jährlich verdoppelt. Das geplante Neubauprojekt soll dem erheblichen Mehrbedarf Rechnung tragen. Das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum ist einer der vier Maximalversorger und das größte Klinikum im Nordosten Mecklenburg-Vorpommerns mit mehr als 3.000 Mitarbeitern, 1.047 Betten und über 26.000 stationären Fällen jährlich.
Nach den nicht zufriedenstellenden Ergebnissen beim schriftlichen Mathematik-Abitur in den vergangenen Jahren ändert Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr die Aufgabenstellungen und -formate. Im kommenden Schuljahr soll es in der gymnasialen Oberstufe darüber hinaus im Grundkurs mehr Mathematik-Unterricht geben, um das mathematische Denken der Schülerinnen und Schüler zu fördern. Bildungsministerin Simone Oldenburg hat heute über die Neuerungen beim Mathematik-Abitur informiert.
„Schülerinnen und Schüler sollen in den Abiturprüfungen Aufgaben erhalten, die dem Anforderungsniveau des Unterrichts entsprechen. Das Niveau der Prüfungsaufgaben darf nicht darüber hinausgehen. Außerdem dürfen die Aufgaben nicht zu textlastig sein. Schülerinnen und Schüler müssen zügig den Kern der Aufgabe erkennen, um sie in der vorgeschriebenen Zeit lösen zu können“, erläuterte Bildungsministerin Simone Oldenburg. „Die Arbeitsgruppe aus Mathematik-Lehrkräften, die wir gebildet haben, hat die bisherigen Prüfungsaufgaben analysiert und Verbesserungsbedarf ausgemacht. Die Hinweise der Expertinnen und Experten haben wir dankbar aufgenommen und setzen sie bei den diesjährigen Abiturprüfungen um. Diese Expertengruppe wird uns auch in den kommenden Jahren unterstützten“, sagte Oldenburg.
Im Frühjahr treffen sich IT-Nachwuchskräfte aus Europa und Asien in Neubrandenburg: 20 IT-Talente aus 12 Nationen messen sich beim Albert-Einstein Cup – dem Internationalen Wettbewerb für Software-Entwicklung. Der Wettbewerb wird vom 27. bis 30. Mai im Albert-Einstein-Gymnasium ausgetragen.
„Fachkräfte im IT-Bereich haben gute Berufsperspektiven“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg. „Daher ist es wichtig, Talente frühzeitig zu entdecken und zu fördern. In Mecklenburg-Vorpommern geschieht das auch im einstündigen Unterrichtsfach ‚Informatik und Medienbildung‛ ab Klasse 5. Es geht nicht nur darum, dass Schülerinnen und Schüler digitale Kompetenzen erwerben, sondern auch darum zu sehen, was in ihnen steckt. Der Wettbewerb schafft Aufmerksamkeit für eine Branche, die auf talentierten Nachwuchs angewiesen ist. Wir freuen uns, dass der Albert-Einstein-Cup wieder bei uns im Land stattfindet. Mein Dank geht an die Lehrkräfte, die viel organisatorische Arbeit investieren und zum Gelingen beitragen“, so Oldenburg.
Vor den angekündigten Protesten von Bauern am morgigen Montag, 8. Januar, weist Bildungsministerin Simone Oldenburg erneut auf die geltenden Regelungen für den Schul- und Unterrichtsbetrieb hin (Strelitzius berichtete). Der Bauernverband hat deutschlandweit eine Aktionswoche angekündigt und will in Mecklenburg-Vorpommern auch Straßen blockieren. Während der Proteste gelten folgende Regelungen:
• Schulen sichern für alle Jahrgangsstufen den Unterricht ab oder bieten für Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen eine Betreuung an. Die Organisation übernehmen die Schulleitungen.
• Eltern, Erziehungs- bzw. Sorgeberechtigte entscheiden eigenverantwortlich, ob sich Kinder und Jugendliche auf den Schulweg machen und trotz möglicher Verkehrsbehinderungen am Unterricht in der Schule teilnehmen oder in der Schule betreut werden sollen.
• Wer während der Proteste nicht am Unterricht teilnimmt oder nicht in der Schule betreut wird, gilt als entschuldigt.
„Uns war wichtig, Schülerinnen, Schüler und Eltern so früh wie möglich zu informieren. Bei den Protesten von Bauern und Spediteuren handelt es sich um höhere Gewalt wie bei starkem Schneefall oder Glatteis. Anders als bei den Aktionen wie von ‚Fridays for Future‛ haben Schülerinnen und Schüler keine Entscheidungsfreiheit. Insofern hinkt dieser Vergleich gewaltig. Die Landesregierung misst auch nicht mit zweierlei Maß. Wir unterscheiden nicht nach den Gründen der Proteste. Es geht ausschließlich darum, die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler zu gewärleisten. Mit der Absicherung des Unterrichts oder der Betreuung für alle Jahrgangsstufen geben wir unsere Verantwortung nicht an der Bushaltestelle ab“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg.
Bildungsministerin Simone Oldenburg gratuliert den Schülerinnen und Schülern der Kooperativen Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe (KGS) Altentreptow zum Deutschen eTwinning-Preis 2023. Mit ihrem Projekt „Where do I come from? Roots and roads to our common history“ haben sie in der Altersgruppe 12 bis 15 Jahre den ersten Platz erreicht. Ende vergangener Woche ist ihnen in Berlin die Auszeichnung verliehen worden. Mit dem eTwinning-Preis zeichnet der Pädagogische Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz einmal im Jahr beispielhafte Onlineprojekte aus, die zeigen, wie die Zusammenarbeit zwischen Schulen in Europa gelingen kann.
„Ich gratuliere den Schülerinnen und Schülern herzlich zu dieser Auszeichnung“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg. „Das ERASMUS+-Projekt ist ein herausragendes Beispiel für interkulturelle Zusammenarbeit und Bildung. Besonders beeindruckt hat mich, dass viele Schülerinnen und Schüler in durchgängigem Kontakt mit ihren Partnerklassen standen, sodass sich sogar Freundschaften entwickeln konnten. Ich bedanke mich bei der projektkoordinierenden Lehrkraft Belinda Noetzel für ihre innovative Herangehensweise an die pädagogische Arbeit“, so die Ministerin.
Nachdem das Polizeipräsidium Neubrandenburg am heutiigen Morgen über den Tod eines sechsjährigen Jungen in Pragsdorf informierte, sind vom Bildungsministerium alle Notfallmaßnahmen eingeleitet worden, um die Mitschülerinnen und Mitschüler des verstorbenen Kindes sowie die Eltern, die Lehrkräfte der Schule und weitere Betroffene bestmöglich zu betreuen.
„Für uns alle stehen jetzt die Trauer und die Hilfe bei der Bewältigung dieses schrecklichen Ereignisses im Mittelpunkt“, sagte Ministerin Simone Oldenburg. „Während uns der Todesfall höchst betroffen und sprachlos zurücklässt, ist es unsere Aufgabe und Pflicht, nun die Familien und Freunde, Mitschülerinnen und Mitschüler sowie Lehrkräfte dabei zu unterstützen, mit der unfassbaren Situation umzugehen. Ihnen gilt mein tief empfundenes Mitgefühl.“
Nach Bekanntwerden des tragischen Geschehens waren umgehend zwei Schulpsychologinnen des örtlich zuständigen Staatlichen Schulamts Neubrandenburg an der betroffenen Schule vor Ort. Auch die zuständige Schulrätin unterstützt die Lehrkräfte der Schule. Im Laufe des Freitags wurden alle Lehrkräfte sowie der Vorsitz der Schulkonferenz und des Schulelternrats informiert. An alle Eltern wurde ein Brief mit entsprechenden Unterstützungsangeboten des Zentralen Fachbereichs für Diagnostik und Schulpsychologie (ZDS) versandt. In der Schule wurde ein Trauerort eingerichtet. Am Freitag und nach dem Wochenende stehen weiterhin Schulpsychologinnen und Schulpsychologen für Einzel- und Gruppengespräche vor Ort zur Verfügung. Selbstverständlich begleitet der ZDS die Betroffenen auch am Wochenende telefonisch.
Ab Montag wird für eine Woche an der gesamten Schule auf Lernerfolgskontrollen verzichtet. Auch eine schulaufsichtliche Begleitung ist über den gesamten Zeitraum sichergestellt. Weitere Maßnahmen werden im Laufe der kommenden Woche getroffen.
Die Ministerin für Bildung und Kindertagesförderung MV, Simone Oldenburg, ist überaus betroffen über zwei Todesfälle, die heute bekannt wurden. Die Polizei informierte kürzlich die Schulleitung des Gymnasiums „Alexander von Humboldt“ Greifswald über den Suizid von zwei zunächst als vermisst gemeldeten Jugendlichen. Es handelt sich um eine Schülerin und einen Schüler der Jahrgangsstufe 11, weitere Einzelheiten sind zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt. Die Ermittlungen laufen und fallen in den Zuständigkeitsbereich der Ermittlungsbehörden bzw. der Justiz.
„Jetzt ist zunächst eine Zeit der Trauer. Die Familien und Freunde, alle Mitschülerinnen und Mitschüler, Lehrerinnen und Lehrer, müssen mit der Tragödie umgehen. Das ist eine unvorstellbare Situation,“ betrauert Simone Oldenburg den Fall. „Wir geben alle Unterstützung, die uns möglich ist, um dabei zu helfen, den großen Verlust bewältigen. Vor allem aber möchte ich allen Betroffenen mein Beileid ausdrücken, auch wenn Worte die Ohnmacht nicht annähernd erfassen können.“
Nach Bekanntwerden des tragischen Geschehens war sofort ein Notfallteam des Zentralen Diagnostischen Dienstes (ZDS) vor Ort, um alle Lehrkräfte über den Vorfall entsprechend zu informieren und erste Unterstützungsmaßnahmen abzustimmen. Sie führen Gespräche mit der Schulleitung und dem Kollegium zur Vorbereitung des morgigen Tages. Am Mittwoch erfolgt eine zusätzliche schulpsychologische Unterstützung: Fünf Kolleginnen und Kollegen des ZDS werden zur ersten Stunde vor Ort sein, unterstützt durch Kollegen von der Leitstelle und eine eigene Ansprechpartnerin und Koordinatorin im Schulamt. Eine schulaufsichtliche und schulpsychologische Begleitung ist sichergestellt. Ein Elterninformationsschreiben wurde versandt und auch erste Gespräche in den Klassen sind bereits erfolgt.
„Ich danke allen Helfenden vor Ort für ihren raschen und professionellen Einsatz,“ fügt Oldenburg hinzu. „Sie geben den vom Verlust Betroffenen Halt. Unser aller Herzen sind bei den Hinterbliebenen, denen wir viel Kraft in dieser schweren Zeit wünschen.“