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Foto: DBK Neubrandenburg

MV-Gesundheitsministerin Stefanie Drese wird am Mittwoch, 27. März, das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg besuchen. Bei dem Arbeitsbesuch geht es um einen Austausch zu den wichtigsten Zukunftsthemen am drittgrößten Krankenhaus in Mecklenburg-Vorpommern. Zuletzt war die Ministerin am 6. September vergangenen Jahres 2023 vor Ort, als im Rahmen einer Regionalkonferenz mit Vertretern der Krankenhäuser im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte die Schwerpunkte der noch ausstehenden Krankenhausreform besprochen worden sind.

„Wir freuen uns auf den Besuch“, sagte DBK-Geschäftsführerin Gudrun Kappich. „Es gibt viele Themen, die uns täglich stark beschäftigen. Es ist immer gut, diese persönlich und am Ort des Geschehens mit den Verantwortlichen im Land zu besprechen.“ Dabei gehe es vor allem um die künftigen Strukturen und den Bürokratieabbau bei der geplanten Krankenhausreform, dringende Baumaßnahmen am Klinikum und die Diskussion um Mindestmengen für bestimmte Krankenhausleistungen.

Insbesondere die 1996 in Betrieb genommene Zentrale Notaufnahme, die ursprünglich für 20.000 Notfallpatienten im Jahr ausgelegt war, muss erweitert bzw. neu gebaut werden. Inzwischen hat sich die Zahl der Notfallpatienten auf rund 40.000 jährlich verdoppelt. Das geplante Neubauprojekt soll dem erheblichen Mehrbedarf Rechnung tragen. Das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum ist einer der vier Maximalversorger und das größte Klinikum im Nordosten Mecklenburg-Vorpommerns mit mehr als 3.000 Mitarbeitern, 1.047 Betten und über 26.000 stationären Fällen jährlich.