Julia Baier-Tarasova (Prinz Orlofsky) und das gesamte Ensemble.Fotos: Jörg Metzner
Mit minutenlangen stehenden Ovationen und Hochrufen hat das Premierenpublikum im Landestheater Neustrelitz am Abend die Inszenierung von Max Hoehn der berühmten Johann-Strauß-Operette „Die Fledermaus“ bedacht. Die musikalische Leitung oblag Daniel Geiß, der die gewohnt exzellente Neubrandenburger Philharmonie dirigierte.
Die Zuschauer feierten gleichermaßen Solisten, Opernchor und Deutsche Tanzkompanie. Ein weiterer großartiger Erfolg der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/ Neustrelitz. Ausführlich berichtet wird am Ostermontag hier im Blog.
Laura Albert (Rosalinde), Bernd Könnes (Gabriel von Eisenstein).
Am heutigen Karsonnabend gegen 12.50 Uhr ereignete sich auf der B96 zwischen den Ortschaften Usadel und Groß Nemerow ein Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen. Nach bisherigem Kenntnisstand befuhr der 71-jährige Fahrer eines PKW Nissan die B96 aus Richtung Groß Nemerow kommend in Richtung Usadel und beabsichtigte, einen vorausfahrenden LKW zu überholen. Dabei übersah der Senior den im Gegenverkehr befindlichen PKW VW eines 52-Jährigen. Der 71-Jährige versuchte noch, sich wieder rechtzeitig nach rechts einzuordnen. Jedoch konnte er einen seitlichen Zusammenstoß zwischen beiden PKW nicht mehr verhindern.
Der 54-jährige Fahrer des LKW erkannte die Gefahrensituation und versuchte, mit seinem Gespann (LKW mit Anhänger) nach rechts auszuweichen. Dabei kollidierte der Containeraufbau des LKW mit einem Straßenbaum. Der 58-jährige Fahrer eines Transporters, welcher hinter dem aus Richtung Usadel kommenden VW fuhr, erkannte ebenfalls die Verkehrssituation und leitete sofort eine Gefahrenbremsung ein. Er konnte jedoch nicht mehr verhindern, dass er mit seinem Fahrzeug auf den vor ihm befindlichen VW auffuhr. Dabei wurde der 52-jährige Fahrer des VW leicht verletzt, lehnte jedoch erst einmal eine Behandlung ab.
Während der Unfallaufnahme musste die B96 für ca. 30 Minuten voll gesperrt werden. Bei dem Unfall entstand ein Gesamtsachschaden von ca. 15.000 Euro. Alle beteiligten Fahrzeuge blieben fahrbereit.
Ich gebe unumwunden zu, dass ich Vorurteile hatte. Auch Bücherwürmer haben ihre bevorzugte Lektüre, und ein historischer Liebesroman ist normalerweise eher nicht das, was mich zum Lesen animiert. Erst recht nicht, wenn auch noch das Cover einigermaßen kitschig daherkommt. Andererseits sind der Mirower Autor Frank Pergande und meine Wenigkeit Berufskollegen, haben beide Jahrzehnte als Journalisten gearbeitet, nachdem uns die Alma Mater in Leipzig diplomiert entlassen hatte. Und wir haben zuletzt gemeinsam bei den FreiGespielten auf der Komödien-Bühne gestanden und unseren Affen Zucker gegeben.
Also habe ich bei so viel Verwandtschaft eine Ausnahme von der Regel gemacht und binnen einer Woche „Sommerliebe auf Schloss Bothmer“ gelesen. Es war mein erster Pergande, und ich war 350 Seiten lang sehr angenehm überrascht. Musste mich weiß Gott nicht quälen, mehr noch: Dem Mirower, der mit zwei Krimis erfolgreich debütierte, ist auch im neuen Genre ein richtig gutes, lebendiges Buch gelungen. Meine Verneigung schließt die Handlung um Hans Kaspar von Bothmer und seinen Freund Georg Friedrich Händel, die von London auf die Schlossbaustelle im Klützer Winkel reisen, und Rechercheaufwand gleichermaßen ein. Erst mitten im Band fällt es dem Schriftsteller ein, dass er sich nun langsam dem im Untertitel angekündigten Liebesroman zuwenden müsste. Aber auch dann bleibt dieser (zum Glück) unterschwellig.
Wie arbeitet das Landesparlament im Schweriner Schloss? Wie sieht der Alltag von Landtagsabgeordneten aus? Eine Möglichkeit, Fragen wie diesen auf den Grund zu gehen, gibt es für Interessierte am 10. April: Jutta Wegner (MdL, Grüne) lädt zur Landtagsfahrt ein.
Vor Ort erleben die Teilnehmenden bei einer Einführung und einem Gespräch mit der Landtagsabgeordneten einen tiefen Einblick in die Arbeit im Schloss. Ein Museumsrundgang und freie Zeit in der Landeshauptstadt sind ebenfalls geplant. Um eine verbindliche Anmeldung bis zum 5. April wird per E-Mail an landtagsfahrt@jutta-wegner.de gebeten. Für die Fahrt, den Besuch des Schlossmuseums und ein Mittagessen fallen keine Kosten an.
Vom 6. bis zum 26. Mai sind die Vier-Tore-Städter aufgefordert, beim STADTRADELN wieder in die Pedale zu treten. Bei der Aktion für Klimaschutz, Radförderung und für eine saubere Stadt, mehr Bewegung und eine Menge Spaß gehen Kommunen und Gemeinden an den Start, um Kilometer zu sammeln. STADTRADELN ist eine internationale Kampagne des Klima-Bündnis.
Im vergangenen Jahr konnte die Vier-Tore-Stadt mit 770 aktiven Radelnden in 62 Teams insgesamt 197.969 Kilometer erradeln. Das entsprach einer CO²- Einsparung von 32 Tonnen. Knackt Neubrandenburg in diesem Jahr die 200.000-Kilometermarke? Ab April können sich Radfahrerinnen und Radfahrer allein oder in der Gruppe unter www.stadtradeln.de/neubrandenburg anmelden.
Während des dreiwöchigen Aktionszeitraums können sie dann die klimafreundlich zurückgelegten Kilometer wieder in der STADTRADELN-App oder über den sogenannten Online-Radelkalender eintragen (https://www.stadtradeln.de/home). Die Ergebnisse der Kommunen und Teams werden auf der STADTRADELN-Internetseite veröffentlicht, sodass sowohl bundesweite Vergleiche zwischen den Kommunen als auch Teamvergleiche innerhalb der Kommune möglich sind und für zusätzliche Motivation sorgen.
In der bundesweiten Szene der Autobastler und -schrauber ist der Karfreitag seit einigen Jahren zum sogenannten „Carfriday“ umbenannt worden. Auch an diesem Karfreitag trafen sich wieder zahlreiche Autobegeisterte aus der Poser- und Tuner-Szene in Mecklenburg-Vorpommern, um sich gegenseitig ihre PS-starken Gefährte vorzuführen. Nicht selten kommt es bei diesen Treffen auch zu negativen Begleiterscheinungen, beispielsweise durch Lärmbelästigung oder illegale Autorennen, wie die Polizei berichtet.
Zahlreiche Kontrollkräfte waren in diesem Jahr im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg im Einsatz. Dabei konnte in Stralsund ein größeres Treffen der Tuningszene mit ca. 200 Fahrzeugen festgestellt werden. Ca. 150 Fahrzeuge davon befanden sich auf dem Parkplatz eines Einkaufscenters. Aus Sicht der Polizei lief das Treffen friedlich ab. Gleichwohl wurden mehrere Verstöße festgestellt. Drei Fahrzeuge wurden aufgrund nicht genehmigter baulicher Veränderungen sichergestellt.
Darüber hinaus führten bei 14 Fahrzeugen bauliche Veränderungen zum Erlöschen der Betriebserlaubnis. 19 Fahrzeugführer waren zu schnell unterwegs. Insgesamt wurden im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg 19 Bußgeldverfahren eingeleitet und 25 Verwarnungen ausgesprochen. Vier Fahrzeugführer standen unter dem Einfluss von Alkohol. Ein Fahrzeugführer war nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Entsprechende Anzeigen wurden aufgenommen. Die Polizei konstatiert am Ende ihres Einsatzes aber auch, dass sich der überwiegende Teil der Verkehrsteilnehmer am Karfreitag regelkonform verhielt.
Meine jüngste Lesung im Sommer 2023 bei den Bücherfreunden im gut besuchten Neustrelitzer Hafenspeicher habe ich noch in bester Erinnerung. Jetzt sieht und hört man sich in Mirow.
Die Zeit vergeht im Sauseschritt. Tatsächlich ist es schon acht Jahre her, dass ich im Kaffeehus Kittendorf in Mirow meine Glossen zum Besten gegeben habe. Das hat auch die kulturbeflissene Chefin des Stadtcafés Christine Kittendorf erkannt, die mich nach der erfreulichen Lesung in Neustrelitz im vergangenen Jahr dieser Tage (gefühlt endlich) angesprochen hat.
Dabei sind die Mirower, wie die Leute aus der Kleinseenplatte überhaupt, doch extrem empfänglich für Humoriges. Wenn ich da nur an den geradezu triumphalen Erfolg der Kellerbühne FreiGespielt mit ihrer jüngsten Komödie „Club Pantoffelhelden“ denke. Zu der ich als Willi auch meinen bescheidenen Beitrag leisten durfte. Kurzum, höchste Eisenbahn, sich am Donnerstag, 25. April, 18 Uhr, mal wieder in aller Fröhlichkeit zu begegnen.
Ich gebe mal wahllos das hoffentlich anreizende Motto meines Vortrages „Von Büstenhaltern traumatisiert und zum Kärchern zu doof“ vor. Bestellungen ab sofort unter 039833 170259. Und wenn die Nachfrage die beschränkte Wohnzimmer-Kapazität des Kaffeehus überschreitet, lege ich dort gern kurzfristig noch einen Vortrag nach.