Anstoßen am Abend auf den Erfolg der Bürgerinitiative.
In der Mirower Stadtvertretung ist am Abend mit den Aktivisten der Bürgerinitiative für die Umgehungsstraße auf den erhofften Erfolg heute vor dem Oberverwaltungsgericht Greifswald (Strelitzius berichtete) angestoßen worden. Außerdem folgten die Abgeordneten einhellig einem Vorschlag von Bürgermeister Henry Tesch, die Bürgerinitiative für ihr rund 14-jähriges beharrliches und letztlich von Erfolg gekröntes Wirken mit einer Eintragung ins Goldene Buch der Stadt zu ehren. Die Würdigung soll am 25. Mai im Rahmen des 1. Tages der offenen Tür Schlossensemble Mirow – Areal Unteres Schloss stattfinden.
Mit der Mezzosopranistin Vivica Genaux probt derzeit ein großer Name der Opernwelt im Schlosstheater Rheinsberg: Bei der Premiere von „Iphigenie in Aulis“ am Karfreitag ist die US-Amerikanerin als Königin Klytämnestra zu erleben.
Die Kammeroper Schloss Rheinsberg ist eine Hochburg des Opernnachwuchses: Seit über 30 Jahren gilt der Fokus jungen Künstlern. Zu den diesjährigen Osterfestspielen kommt jedoch eine feste Größe der Opernwelt nach Rheinsberg: Die Mezzosopranistin Vivica Genaux gibt in der ganzen Welt Konzerte und Opernpartien – ob in Japan, Spanien oder an der Metropolitan Opera in New York. Als Kontrast dazu verbringt die US-Amerikanerin den März im Ruppiner Land. Sie übernimmt eine der Hauptrollen in Christoph Willibald Glucks Oper „Iphigenie in Aulis“, die am Karfreitag, 29. März, 19 Uhr, im Schlosstheater Premiere feiert. Die zweite Aufführung dieser Neuproduktion findet dann am Ostersonntag, 31. März, 16 Uhr statt.
Im Laufe ihrer langjährigen Karriere hat Vivica Genaux ein Repertoire von mehr als sechzig Rollen in Oper und Oratorium erarbeitet – darunter viele Travestiepartien, wie sie in vielen Werken des 17. und 18. Jahrhunderts zu finden sind. Genaux ist eine Barockexpertin, die sogenannte Alte Musik ist ihr Spezialgebiet.
Der in Deutschland 1920 entstandene Stummfilm „Hamlet“ von Sven Gade mit Asta Nielsen und Paul Conradi in den Hauptrollen wird im Neustrelitzer Fabrik.Kino in restaurierter Fassung und mit Live-Musikbegleitung von Alexander Kraut am Donnerstag, 21. März, um 19.30 Uhr aufgeführt. Es handelt sich um die Stummfilm-Adaption des Shakespeare-Klassikers um den Dänenprinzen Hamlet, der die Ermordung seines Vaters an der Mutter und dem Stiefvater rächen soll, die Bluttat aber scheut.
Der durch Asta Nielsens eigene Produktionsfirma hergestellte Film war der erste große internationale Erfolg eines deutschen Films nach dem Ersten Weltkrieg. Der Film basiert auf dem Buch ‚The Mystery of Hamlet‘ (1881) des amerikanischen Shakespeare-Forschers Edward P. Vining, der eine norwegische Sage aus dem 12. Jahrhundert als Ausgangspunkt auch des Shakespearschen Hamlet sieht. Laut dieser Sage sei Hamlet eigentlich eine Frau, woraus sich andere Aspekte von Hamlets Verhalten gegenüber der Mutter, Ophelia und Horatio ergeben. Die Herausforderung, als weibliche Schauspielerin Hamlet zu verkörpern, hatte Asta Nielsen, die bis dahin schon in vielen Rollen zu sehen war, viele gute Kritiken beschert, und sie wurde der erste weibliche Filmstar in der Geschichte des Kinos.
Der Film wird musikalisch live begleitet von Alexander Kraut aus Berlin, der schon seit 30 Jahren im Kino am Sandberg diese Aufgabe jeweils mit Bravour erfüllt.
Die Ortsumgehung Mirow kann in ihren beiden Abschnitten gebaut werden. Das Oberverwaltungsgericht Greifswald hat am Dienstag einen Vergleich vorgeschlagen. Die Kläger haben dem zugestimmt und ihre Klage gegen den Südabschnitt der Umgehungsstraße zurückgezogen. Teil der Vereinbarung ist unter anderem der Bau eines Radweges von Starsow nach Mirow.
Bürgermeister Henry Tesch, der die Verhandlung verfolgt hat, sprach in einer ersten Stellungnahme der 2010 gegründeten Bürgerinitiative „meinen ungeteilte Dank“ aus. „Sie hat so lange durchgehalten und das erkämpft.“ Bewährt habe sich auch der von ihm 2019 angeschobene strukturierte Dialog aller Beteiligten. „Wir haben konstruktiv mit den Verantwortungsträgern zusammengearbeitet, darunter vor allem das Straßenbauamt Neustrelitz“, fasste das Stadtoberhaupt zusammen. Heute Abend werde in der Mirower Stadtvertretersitzung auf den Erfolg angestoßen.
„Wir freuen uns natürlich riesig, dass es endlich grünes Licht gibt“, sagte mir Christine Kittendorf für ihre Mitstreiter von der Bürgerinitiative. Die stellvertretende Mirower Bürgermeisterin war mit Aktivisten der BI nach Greifswald gereist. Im Gerichtssaal anwesend auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Arlt (Strelitzius berichtete) und der Landtagsabgeordnete Der LINKEN, Torsten Koplin.
Im Gerichtssaal dabei: Torsten Koplin und Johannes Alt (vorn von links) sowie Mitglieder der Bürgerinitiative für die Mirower Ortsumgehung.
Der Vorwurf führt auch bei den Drogenfahndern zu Kopfschütteln: Einer 43-jährigen Deutschen aus Penzlin wird unter anderem vorgeworfen, Drogen an Minderjährige gegeben zu haben – und zwar an die eigene Tochter. Heute Morgen haben Drogenermittler der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg bei der Frau sowie bei einem weiteren Tatverdächtigen (Mann, 39, deutsch) in diesem Zusammenhang insgesamt sieben Objekte in Penzlin durchsucht.
Der Hauptstar der heutigen Maßnahme war Cora, die Diensthündin der Bereitschaftspolizei, die mit ihrer Hundeführerin fleißig die versteckten Drogen und auch Bargeld in den drei Hauptobjekten erschnüffelt hat. Die sieben Jahre alte Hündin ist sowohl auf Betäubungsmittel als auch auf Bargeld spezialisiert. Die Ermittler konnten dank Coras Spürnase verschiedene Drogen in nicht geringer Menge sicherstellen, darunter etwa 700 Gramm Amphetamin, Ecstasy und Kokain. Außerdem eine kleine Summe Bargeld.
Aktuelle Infos zum Glasfaserausbau in der Gemeinde Userin: Die meisten Hausanschlüsse sind gebaut, einige fehlende werden in den nächsten Wochen ergänzt. Zu Verzögerungen kam es durch eine nötige Bahnquerung. Diese wurde aber nun am 5. März vollzogen. Jetzt laufen laut offizieller Information der Landwerke MV Breitband GmbH, die mir Bürgermeister Axel Malonek zugeleitet hat, die Backbone-Kabelzugarbeiten.
Noch in diesem Monat werde damit begonnen, die Hausanschlüsse einzublasen, zu montieren und zu messen. Die Kunden könnten somit ab Mitte Mai mit betriebsbereiten Anschlüssen rechnen.
Viel frischer Wind wird den jungen Leuten um die Nase wehen, die sich auf das Abenteuer einlassen, mit der „Zeven Wouden“ zehn Tage lang das Ijsselmeer und die niederländische Wattensee zu besegeln. Die 14- bis 17-Jährigen werden von der erfahrenen Skipperin Janine de Jong und ihrem Maat ins Segeln eingewiesen und mit Hand anlegen. Da das schlanke und sportliche Schiff über viele Beisegel verfügt, können alle bei gutem Wind ordentlich anpacken. Und auch alle anderen Aufgaben, die auf einem Schiff so anfallen werden gemeinsam erledigt. Das macht aus der Gruppe ganz schnell ein gutes Team. Janine möchte, dass alle die Möglichkeit haben, das Beste aus sich herauszuholen.
Nachmittags werden Häfen angesteuert, so dass die Küche nachgefüllt und die niederländische Lebensart erlebt werden kann. Geschlafen wird in den gemütlichen Kajüten an Bord.
Diese am 26. Juli beginnende Reise wird organisiert vom evangelischen Kinder- und Jugendwerk und gefördert von eben diesem, von der Diakonie MV, dem Landkreis MSE, der Bethanienstiftung und Privatspenden. Weitere Informationen und Anmeldung bei Carsten Reimers unter 01 51/ 67 14 70 07 oder ejm-propstei-neustrelitz@elkm.de
Lobende Post genießt in Amtsstuben Seltenheitswert. Umso mehr hat sich die Verwaltung der Kleinseenplatte über obiges Schreiben aus Mirow gefreut, das ich gern veröffentliche. Zumal ich als Wesenberger höchst zufrieden mit der Arbeit der hiesigen Kommunalarbeiter vom Regiehof der Woblitzstadt bin. Die haben wie auch ihre Mirower Kollegen schon eine Menge in diesem Jahr geschafft, auch wenn natürlich noch viel bis zum Saisonstart in den anerkannten Erholungsorten zu tun bleibt.
Am 30. März um 19.30 Uhr feiert Johann Strauß` bekannte komische Operette Die FledermausPremiere im Landestheater Neustrelitz. Der Dreiakter zählt zu den meistgespielten Stücken weltweit und wurde 1874 im bis heute existierenden Theater an der Wien uraufgeführt.
Die heitere Geschichte: Um sich an seinem Freund Eisenstein zu rächen, inszeniert Dr. Falke alias die Fledermaus ein Verwechslungsspiel beim Ball des Grafen Orlofsky. Dort treffen sich ein Marquis und ein Chevalier, eine ungarische Gräfin und angehende Künstlerinnen. Jedoch: niemand ist der, für den er sich ausgibt. Alles ist Maskerade und Schwindel, und so endet die Ballgesellschaft im Gefängnis. Als schließlich alle Masken fallen und die außerehelichen Techtelmechtel ans Licht kommen, zeigt sich die gelungene Rache der Fledermaus.
Kartenwünsche für die Premiere oder andere Vorstellungstermine gern unter 03981 20 64 00 und 0395 569 98 32 oder Ticket einfach online buchen unter https://tog.de
REGIETEAM Musikalische Leitung: GMD Daniel Geiss Inszenierung: Max Hoehn Bühnen- und Kostümbild: Darko Petrovic Choreographie: Gaetano Posterino Chor: Joseph Feigl Dramaturgie: Dr. Sebastian Richter
Opernchor der TOG Deutsche Tanzkompanie Neubrandenburger Philharmonie
„Wenn der weiße Flieder wieder blüht“ – mit diesem beschwingten Musiktitel lädt das Salonorchester Neustrelitz am Sonntag, 7. April, 16 Uhr, zu einem Frühlingskonzert im Hafen ein. Zur besten Kaffeezeit werden die 18 Musiker um Walter Diesterhaupt im traditionsreichen Saal der Inselgaststätte Helgoland aufspielen. Garantiert werden flotte Töne und gute Laune mit Sängerin Sabine Denkinger und Moderator Johannes Groh.
Achtung: begrenzte Teilnehmerzahl. Vorverkauf ausschließlich in der Tourist-Information, Strelitzer Straße 1, Tel. 03981 4534105.