Daniel Priebe bei der Blumenaktion des SPD-Ortsverbandes zum Frauentag.
Zum Weltfrauentag am 8. März möchte der SPD Ortsverein Neustrelitz allen Frauen ihre Wertschätzung und ein großes Dankeschön aussprechen. „Auch wenn wir jeden Tag allen Menschen Respekt und Anerkennung entgegenbringen sollten, gehört dieser Tag heute ganz den Frauen“ so Daniel Priebe. „Noch immer muss gekämpft werden um Chancengleichheit, Gleichberechtigung, um ausgewogene Geschlechterquoten in Chefetagen, auf Wahllisten und gegen sexualisierte Gewalt.“
Mit einer Aktion haben die Sozialdemokraten dieses Dankeschön unterstrichen. 20 Blumensträuße verteilten sie an die Mitarbeiterinnen an den vier Tankstellen in der Stadt Neustrelitz, die heute trotz Feiertag ihren Job machten.
Bei der Geschenkaktion vor dem Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz: von links Martin Henze, Christian Röse, Thomas Fiß, Waltraut Bauer.
Heute Vormittag waren Mitglieder des Neustrelitzer Ortsverbandes der LINKEN in der Residenzstadt unterwegs und haben Rosen anlässlich des Internationalen Frauentags verteilt, darunter lange vor dem Kulturquartier, wo eine Lesung stattfand. Waltraut Bauer als ehemalige Stadtvertreterin, Martin Henze und Thomas Fiß als aktuelle Stadtvertreter sowie Christian Röse als Kandidat für die Stadtvertretung verteilten die Blumen.
„Natürlich war dies auch Anlass, über die Stellung der Frau in der Gesellschaft und Neustrelitz zu sprechen“, so Thomas Fiß. „So war vor zwei Tagen der Equal Pay Day: Bis zu diesem Tag arbeiteten die Frauen deutschlandweit im Durchschnitt umsonst, da deren Einkommen noch deutlich unter dem Einkommen der Männer liegt. Besonders in strukturschwachen Regionen darf die Ungleichheit nicht noch durch Unterschiede bei den Geschlechtern verstärkt werden. Natürlich will die zukünftige LINKE Stadtfraktion darauf achten, dass es keine Benachteiligungen aufgrund des Geschlechts bei der Vergabe von Stellen und auch bei Ausschreibungen kommt.“
Oskar Fijalkowski war heute auch nicht mit Fortuna im Bunde.
Im Neustrelitzer Parkstadion ist es heute Abend unter Flutlicht vor rund 450 Zuschauern, darunter etwa 80 aus Berlin angereiste Fußballfreunde, zur Punkteteilung gekommen. Gastgeber TSG Neustrelitz und Tennis Borussia Berlin trennten sich in der Oberliga Nord 2:2 (2:0). Routinier Tino Schmunck brachte es mir gegenüber nach Abpfiff auf den Punkt. „Das Remis fühlt sich an wie eine Niederlage.“ So dürfte es der ganzen Mannschaft gegangen sein, und den Fans der Neustrelitzer auch. Die TSG hat eines ihrer besten Heimspiele in dieser Saison abgeliefert, den Tabellenvierten aus der Bundeshauptstadt klar dominiert, und in der Nachspielzeit ihre Felle, sprich den Dreier, wegschwimmen sehen. Bei aller Klasse, die die Mannschaft von Thomas Franke auf den Platz gebracht hat, Fußball ist und bleibt ein Ergebnissport.
Und da hätte es zur Halbzeit mindestens 5:0 für die Platzbesitzer stehen müssen. Gleich mehrfach standen Justin Schultze und Manuel Härtel allein oder im Duo, herrlich mit langen Pässen bedient und die gegnerische Abwehr überlaufend, nur noch vor TeBe-Schlussmann Henrik Albert. Das Runde ins Eckige gebracht haben die Strelitzer Jungs aber nicht. Auch Oskar Fijalkowski hat nach Ecke von Marcus Niemitz am langen Pfosten einen „Riesen“, verpasst aber den halbhohen Ball mit dem Kopf. Tino Schmunck könnte einnetzen, Fortuna sagt nein.
Erst in der 40. Minute brachte Dennis Ladwig per Foulelfmeter, Tom Kliefoth war zuvor im 5-Meter-Raum gelegt worden, die TSG mit wieder einmal traumhafter Sicherheit in Führung. Und nur zwei Minuten später machte es Manuel Härtel endlich besser. Wieder hatte er bei einem schnellen Konter die TeBe-Abwehr überrannt, und diesmal brachte er auch das Leder über den Keeper der Borussia in die Maschen. Zur Halbzeit sah die TSG Neustrelitz wie der sichere Sieger aus. Die Berliner hingegen, konsequent früh am Spielaufbau gestört und immer wieder die Bälle verlierend, sahen kaum einen Stich.
Das Versieben geht weiter
Zweite Halbzeit, das Versieben von Tormöglichkeiten durch die Neustrelitzer geht weiter. Wieder eine Großchance von Härtel, und sofort im Gegenzug fällt in der 47. Minute der Anschlusstreffer für die Borussia. Die musste man einfach noch auf dem Zettel haben, nicht umsonst steht sie so weit oben in der Tabelle. Justin Reichstein verkürzt auf 1:2, David Daroczi im TSG-Kasten machtlos. TeBe wird jetzt deutlich stärker, während die Neustrelitzer versuchen das Gegentor zu verdauen, sich zu sortieren und zu ihrem heute wirklich überlegenen Spiel zurückzufinden. Das Spiel wird ruppiger, die ersten Gelben Karten für beide Seiten werden gezückt, die Berliner zu diesem Zeitpunkt dem Ausgleich näher als die Neustrelitzer dem Ausbau der Führung.
Dann fangen sich die TSG-Mannen wieder, aber Fijalkowski, Härtel, Schultze können gute Möglichkeiten nicht in Zählbares ummünzen. Kurz vor Feierabend bewahrt der TSG-Schlussmann mit einem tollen Reflex die Führung, aber kurz darauf ist sie dann doch dahin. Ihm ist kein Vorwurf zu machen, als Fabian Graupner in der 93. Minute für den Endstand sorgt.
Das Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt MV befindet sich wegen des Campingplatzes Prerow auf dem Darß im Rechtsstreit mit der Regenbogen AG. Die Stiftung Umwelt- und Naturschutz MV beklagt die Regenbogen AG ebenso. Land und Stiftung sind Eigentümer der Flächen des Campingplatzes. Der Streit um einen der schönsten Campingplätze Deutschlands beschäftigt inzwischen auch überregionale Medien. Daher stellt der Minister für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt, Dr. Till Backhaus klar:
„Der Versuch, eine Verhandlungslösung zu finden, ist leider zunächst gescheitert. Das heißt, am Ende werden Gerichte entscheiden müssen. Fakt ist, die Regenbogen AG hat keinen Pachtvertrag für die Flächen des Campingplatzes, die der StUN gehören. Dennoch räumt sie den Platz nicht und macht den Weg nicht frei für den neuen Betreiber, gegen den sie sich im Wettbewerb nicht hat durchsetzen können. Solches Verhalten kenne ich nur von Mietnomaden. Gleichzeitig will die Regenbogen AG Mietverträge mit Stellplatznehmern abschließen und spielt mit der Angst der Dauercamper, ihren geliebten Platz zu verlieren. Im Klartext: Die Regenborgen AG setzt auf einen möglicherweise jahrelangen Rechtsstreit, während dessen sie weiter Einnahmen erzielen will, die ihr nicht zustehen. Das ist völlig inakzeptabel.“
Die CDU/FDP-Fraktion in der Neubrandenburger Stadtvertretung begrüßt die großen Fortschritte zum Neubau der Grundschule Süd. Wie im Bildungsausschuss am 6. März öffentlich berichtet wurde, stehen die Verhandlungen zum Kauf des Grundstücks am ehemaligen Betonwerk Süd kurz vor dem Abschluss. „Die beantragte Mittelfreigabe zum Grundstückskauf ist ein wichtiges Zeichen, dass wir nun den Neubau der Grundschule Süd forcieren und vorantreiben können“, so Ratsherr Steven Giermann
Ebenfalls wurde im Bildungsausschuss darüber diskutiert, inwiefern das gesamte Gelände für die Neubrandenburger Stadtentwicklung genutzt werden kann. Der Fraktionsvorsitzende Björn Bromberger betont: „Ich finde es richtig, dass wir auch Wohnungsbau und den Bau einer Sporthalle mitdenken. Hier sollten wir politisch unterstützen, denn diese Chance muss genutzt werden, um aus der rechtlich notwendigen Zweifelderhalle eine Drei-Feld-Halle mit entsprechender Zuschauerkapazität zu errichten. Die Sportstadt Neubrandenburg benötigt diese dringend!“
Erfreulich sei, dass die Stadtverwaltung betont, dass im Falle des Grundstückskauf aus sportpolitischer Sicht diese Erweiterungsplanung, zusammen mit dem Sportgymnasium und der Schulkonferenz der Grundschule Süd, mitgedacht werden sollen. „Das zeigt, dass der Fokus nun auf den Schulprojekten unserer Stadt liegt“, so Ratsherr Giermann.
Rund 50 Mirower Bürger haben am Donnerstagabend wieder auf der B 198 in der Kurve am Unteren Schloss für die Umgehungsstraße demonstriert. Und sie hoffen, dass sie zum letzten Mal auf die Straße gegangen sind. Denn am 19. März fallen am Oberverwaltungsgericht in Greifswald die Würfel. Entschieden werden sollen gleich zwei Klagen: eine private gegen den Südabschnitt der geplanten Ortsumgehung und eine des Landes, das auf sofortigen Vollzug drängt, auch wenn es noch etwaige formelle Mängel gibt, die mit dem Bauanlauf abgestellt werden können. „Wenn man sich überlegt, dass die Ortsumgehung längst fertiggestellt sein könnte, dann kann man nur hoffen, dass es nun von den Richtern grünes Licht gibt“, sagte mit Christine Kittendorf, Mitglied des Vorstandes der Bürgerinitiative und Vizebürgermeisterin von Mirow. Sie habe aus dem Dialog heraus den Eindruck, dass nun endlich alle beteiligten Behörden ihre Hausaufgaben gemacht haben und der Baustart bestens vorbereitet sei.
Christine Kittendorf wird mit weiteren Vorstandsmitgliedern der BI der Verhandlung in der Hansestadt beiwohnen, natürlich in aller gebotenen Stille. „Wir wollen einfach nur Präsenz zeigen.“ Je nach Urteil werden die Aktivisten der Anfang Mai 14 Jahre bestehenden BI am 4. April zur turnusmäßigen Jahreshauptversammlung zusammenkommen, oder vorher wie immer wieder donnerstags den Durchgangsverkehr für 30 Minuten zum Erliegen bringen. „Aber noch einmal zehn Jahre halten wir den Protest nicht durch“, räumt Christine Kittendorf ein. „Etliche von denen, die die Bürgerinitiative gegründet haben, sind schon gar nicht mehr am Leben oder sehr alt geworden.“ Auch Vertreter der Kommunal-, der Landes- und der Bundespolitik wollen in Greifswald dabei sein.
Vor der Geburt eines Kindes gibt es erfahrungsgemäß viele Fragen rund um die Entbindung, die die Ärzte, Hebammen und Pflegekräfte des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums gern beantworten möchten. Die nächste planmäßige Veranstaltung in der Reihe „Sicher und geborgen“ findet am 14. März um 17 Uhr im Konferenzraum des Hauses G (Bethesda Klinik) statt. Ein Rundgang durch den Kreißsaal und über die Entbindungsstation ist vorgesehen, wenn es die aktuelle Situation erlaubt.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Fragen zur Veranstaltung per E-Mail an gyn-sb@dbknb.de, die Organisatoren melden sich dann zurück.
Am Mittwoch, dem 13. März, um 14 Uhr, laden die PC-Senioren Neustrelitz und das Kulturquartier zum vierten Teil der beliebten Vortragsreihe mit Herbert Wiele zu historischen Bildern von Neustrelitz ein. Herbert Wiele ist ein hervorragender Kenner und Sammler historischer Bilder und verfügt über ein umfangreiches geschichtliches Wissen zu Neustrelitz.
Bei einem Spaziergang durch unsere ehemalige Residenzstadt fallen immer wieder die barocken Gebäude und die Schönheit des Schlossparks ins Auge. Veränderungen und ein Blick in die Vergangenheit stehen bei dem Vortrag im Vordergrund. Herbert Wiele zeigt Bilder von gestern und heute und teilt sein großes Wissen zur Neustrelitzer Geschichte mit den Gästen.
Der Eintritt kostet 1 €. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland lädt für den 19. März um 17 Uhr zur botanischen Exkursion ins Brodaer Holz. Treffpunkt ist das Cafe Broda (Oelmühlenstraße 2). Dabei sollen die ersten Frühblüher dieses Jahres genauer unter die Lupe genommen werden. Auch wird es viele Hinweise zur Verwendbarkeit der verschiedenen Pflanzen in der Küche geben.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Fragen oder Anmeldungen nimmt Gordon Käbelmann unter der 0395 – 5666 512 oder per Mail unter der info@bund-neubrandenburg.de gern entgegen. Unterstützt wird die Veranstaltung im Rahmen des Projektes „Stadtnatur statt Asphalt – Bürger*innen für Biodiversität“ mit Geldern von „BINGO! Die Umweltlotterie“ und der Postcode Lotterie.
DAS KOLORIT sorgt in erweiterter Besetzung für den Osterzauber. Foto: Teresa Mammel
Zur österlichen Einstimmung laden die Osterfestspiele Schloss Rheinsberg am Gründonnerstag, 28. März, ab 19 Uhr, in die St. Laurentius Kirche: Im traditionellen Osterkonzert präsentiert das Ensemble DAS KOLORIT gemeinsam mit aufstrebenden Sängerinnen und Sängern der Kammeroper Schloss Rheinsberg Musik der Barockkomponisten Johann Pachelbel und Dieterich Buxtehude. Das abwechslungsreiche Programm voller Kammermusik, besinnlichem Gesang und Orgel inspiriert zu musikalischer Meditation und friedlicher Osterfreude.
Den Titel des Konzertabends liefert das berühmte Kirchenlied „O Haupt voll Blut und Wunden“: Der Kirchenmusiker Paul Gerhardt (1607–1676) inspirierte mit diesem Werk zahlreiche Komponisten zu Bearbeitungen, darunter Johann Sebastian Bach in seiner berühmten „Matthäuspassion“. Eine weitere Version stammt von Johann Pachelbel – dem Komponisten, den die breite Allgemeinheit mindestens unbewusst durch seine Hochzeitsmusik „Kanon in D-Dur“ kennt. Pachelbels „7 Partiten für Orgel solo“ sind mindestens genauso eingängig und werden an der Rheinsberger Orgel einen feierlichen Klangteppich entfalten.