Das georgische Ensemble MASPINDZELI ist am 1. Mai um 16 Uhr in der St. Laurentius Kirche Rheinsberg mit einem Chorkonzert zu Gast. Die Sänger entführen das Publikum auf eine klangvolle Reise durch Georgien: Mit traditionellen Melodien geben sie einen bewegenden Einblick in die einzigartige polyphone Gesangstradition des Landes.
Die Musikkultur Rheinsberg präsentiert vom 23. bis 25. April drei abwechslungsreiche Frühlingskonzerte. Im Mittelpunkt stehen Werke von Frauen aus verschiedenen Jahrhunderten – bewegend, inspirierend und musikalisch vielseitig. Den Auftakt gestaltet das Ensemble VocaMe mit zwei Konzerten in der St. Laurentius Kirche. In „Hymnen und Visionen“ am Donnerstag, 23. April (19.30 Uhr), und „Balladen und die Minne“ am Freitag, 24. April (18 Uhr), widmet sich das renommierte Vokalensemble starken Frauenstimmen der europäischen Kulturgeschichte. Zu hören sind Texte und Musik unter anderem von Kassia, Christine de Pizan, Hadewijch und Hildegard von Bingen.
Kirchenmusikdirektorin Juliane Felsch-Grunow spielt schon mal die Orgel ein. Foto: Andreas Kunow
Wenn die mächtigen Pfeifen erklingen und der Kirchenraum in ein Meer aus Klangfarben getaucht wird, heißt es: Finale der Rheinsberger Sommerorgelwoche! Am Dienstag, 26. August, erfüllt ein kostenfreies Konzert die St.-Laurentius-Kirche – gespielt von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des fünftägigen Intensivkurses, die unter der Leitung von Kirchenmusikdirektorin Juliane Felsch-Grunow (Rheinsberg) sowie den Orgelexperten Britta Martini und Jonas Sandmeier (beide Berlin) ein facettenreiches Programm erarbeitet haben.
Die Lautten Compagney Berlin in kleiner Besetzung. Foto: Ludwig Ohla
Ein Meisterwerk feiert in Rheinsberg seine Renaissance: Am Gründonnerstag, 17. April, wird Carl Heinrich Grauns Passionsoratorium „Der Tod Jesu“ in der Rheinsberger St. Laurentius Kirche aufgeführt (Beginn 19 Uhr). Das Werk stand in der zweiten Hälfte des 18. sowie im 19. Jahrhundert nahezu ununterbrochen zur Osterzeit auf den Programmen renommierter Konzert- und Chorvereinigungen, bevor es von den damals wiederentdeckten Passionen Johann Sebastian Bachs verdrängt wurde. Nun ermöglicht die Rheinsberger Wiederaufführung eine spannende Neuentdeckung des bewegenden Werks. Das Oratorium wurde 1755 in Berlin uraufgeführt und entstand auf Initiative der jüngsten Schwester Friedrichs des Großen, Anna Amalie.
DAS KOLORIT sorgt in erweiterter Besetzung für den Osterzauber. Foto: Teresa Mammel
Zur österlichen Einstimmung laden die Osterfestspiele Schloss Rheinsberg am Gründonnerstag, 28. März, ab 19 Uhr, in die St. Laurentius Kirche: Im traditionellen Osterkonzert präsentiert das Ensemble DAS KOLORIT gemeinsam mit aufstrebenden Sängerinnen und Sängern der Kammeroper Schloss Rheinsberg Musik der Barockkomponisten Johann Pachelbel und Dieterich Buxtehude. Das abwechslungsreiche Programm voller Kammermusik, besinnlichem Gesang und Orgel inspiriert zu musikalischer Meditation und friedlicher Osterfreude.
Den Titel des Konzertabends liefert das berühmte Kirchenlied „O Haupt voll Blut und Wunden“: Der Kirchenmusiker Paul Gerhardt (1607–1676) inspirierte mit diesem Werk zahlreiche Komponisten zu Bearbeitungen, darunter Johann Sebastian Bach in seiner berühmten „Matthäuspassion“. Eine weitere Version stammt von Johann Pachelbel – dem Komponisten, den die breite Allgemeinheit mindestens unbewusst durch seine Hochzeitsmusik „Kanon in D-Dur“ kennt. Pachelbels „7 Partiten für Orgel solo“ sind mindestens genauso eingängig und werden an der Rheinsberger Orgel einen feierlichen Klangteppich entfalten.