Anlässlich des bevorstehenden Karfreitags, der sich in der Tuning- und Autoszene als sogenannter „Carfriday“ etabliert hat, kündigt Innenminister Christian Pegel landesweite Schwerpunktkontrollen an. Im Fokus stehen illegale Kraftfahrzeugrennen, technische Manipulationen an Fahrzeugen sowie das sogenannte „Posing“ auf öffentlichen Straßen und Parkplätzen.
In der bundesweiten Szene der Autobastler und -schrauber ist der Karfreitag seit einigen Jahren zum sogenannten „Carfriday“ umbenannt worden. Auch an diesem Karfreitag trafen sich wieder zahlreiche Autobegeisterte aus der Poser- und Tuner-Szene in Mecklenburg-Vorpommern, um sich gegenseitig ihre PS-starken Gefährte vorzuführen. Zahlreiche Kontrollkräfte waren in diesem Jahr im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg im Einsatz.
Der sogenannte „Carfriday“ am 18. April markiert traditionell den inoffiziellen Auftakt der Tuning-Saison. Auch in diesem Jahr bereitet sich die Polizei Mecklenburg-Vorpommern auf zahlreiche Treffen und erhöhte Aktivitäten der Tuning- und Autoszene vor. Im Mittelpunkt der Maßnahmen stehen konsequente Kontrollen sowie die Ahndung von Verkehrsverstößen, illegalen Straßenrennen und unzulässigen technischen Veränderungen an Fahrzeugen.
In der bundesweiten Szene der Autobastler und -schrauber ist der Karfreitag seit einigen Jahren zum sogenannten „Carfriday“ umbenannt worden. Auch an diesem Karfreitag trafen sich wieder zahlreiche Autobegeisterte aus der Poser- und Tuner-Szene in Mecklenburg-Vorpommern, um sich gegenseitig ihre PS-starken Gefährte vorzuführen. Nicht selten kommt es bei diesen Treffen auch zu negativen Begleiterscheinungen, beispielsweise durch Lärmbelästigung oder illegale Autorennen, wie die Polizei berichtet.
Zahlreiche Kontrollkräfte waren in diesem Jahr im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg im Einsatz. Dabei konnte in Stralsund ein größeres Treffen der Tuningszene mit ca. 200 Fahrzeugen festgestellt werden. Ca. 150 Fahrzeuge davon befanden sich auf dem Parkplatz eines Einkaufscenters. Aus Sicht der Polizei lief das Treffen friedlich ab. Gleichwohl wurden mehrere Verstöße festgestellt. Drei Fahrzeuge wurden aufgrund nicht genehmigter baulicher Veränderungen sichergestellt.
Darüber hinaus führten bei 14 Fahrzeugen bauliche Veränderungen zum Erlöschen der Betriebserlaubnis. 19 Fahrzeugführer waren zu schnell unterwegs. Insgesamt wurden im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg 19 Bußgeldverfahren eingeleitet und 25 Verwarnungen ausgesprochen. Vier Fahrzeugführer standen unter dem Einfluss von Alkohol. Ein Fahrzeugführer war nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Entsprechende Anzeigen wurden aufgenommen. Die Polizei konstatiert am Ende ihres Einsatzes aber auch, dass sich der überwiegende Teil der Verkehrsteilnehmer am Karfreitag regelkonform verhielt.