Der Freundeskreis und das Team der Kunstsammlung Neubrandenburg trauern um Karlheinz Wenzel. Der Künstler ist am 26. Oktober im Alter von 93 Jahren verstorben ist. „Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt seiner Familie sowie allen, die ihn begleiteten“, heißt es in einem Nachruf des Freundeskreises auf sein Ehrenmitglied.
Anlässlich der morgigen Beisetzung von Landtagspräsident a.D. Rainer Prachtl sowie des Staatstrauerakts am 12. November 2024 ordnet Landesinnenminister Christian Pegel landesweite Trauerbeflaggung an den Dienststellen des Landes, der Gemeinden und der Gemeindeverbände sowie der übrigen Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts an, die der Aufsicht des Landes unterliegen.
Die GRÜNEN in der Mecklenburgischen Seenplatte haben sich bestürzt zum plötzlichen Tod des früheren Landtagspräsidenten Rainer Prachtl (Strelitzius berichtete) geäußert.
Jutta Wegner, Neubrandenburger Landtagsabgeordnete erklärt: „Rainer Prachtl hinterlässt eine große Lücke. Sein Verlust wiegt schwer. Sein Wirken in und für die Stadt zeigt seinen tiefen Respekt für die gesamte Stadtgesellschaft, sein politisches Wirken nach der Wende hat viele Menschen in die demokratischen Prozesse eingebunden und so eine Basis für den Zusammenhalt gelegt. Gerade auch für die jüngeren Generationen hat er sich enorm eingesetzt, unter anderem mit den Jugendreisen nach Israel und dem Dreikönigsjugendpreis. Immer wieder hat er bewiesen, wie wertvoll der Austausch und die Begegnung aller Generationen miteinander ist. Er bleibt ein Vorbild für die Stadtgesellschaft“.
Marcel Spittel, Sprecher des Kreisverbands sagt: „Rainer Prachtl hat sich in Übereinstimmung mit seinem christlichen Glauben für eine offene, vielfältige und sozial gerechte Gesellschaft stark gemacht. Sein politisches und ehrenamtliches Wirken sowie sein klarer Wertekompass haben Maßstäbe gesetzt, an der sich unsere Stadt auch künftig messen lassen muss. In unserer zunehmend von Krisen, Konflikten und Missgunst geprägten Zeit schmerzt der Tod von Rainer Prachtl besonders, da wir mit ihm einen engagierten Kämpfer für eine friedlicheres und demokratisches Miteinander verlieren.“
„Rainer Prachtl gehörte zu den großen Demokraten und Humanisten unserer Zeit. Er hat mit seiner politischen Haltung, seinen christlichen Werten und seinem sozialen Engagement für Menschen mit unheilbaren Krankheiten in ihrer letzten Lebensphase so viel Gutes bewegt für Neubrandenburg. Seine Menschlichkeit und sein Einsatz für die Gesellschaft werden fehlen“, ergänzt Sprecherin Ines Balke.
An den Streifenwagen und Streifenbooten der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern ist ab sofort Trauerflor angebracht. Damit bringt die Polizei MV ihre Anteilnahme und Trauer anlässlich des Todes eines im Dienst verletzten Polizeibeamten des Landes Baden-Württemberg.
„Meine Gedanken sind bei den Angehörigen des Polizeibeamten, der während er einen anderen Menschen vor einer Straftat beschützt hat, brutal angegriffen wurde. Auch die Landespolizei MV trauert um den Kollegen und wird daher bis einschließlich des Tages der Beisetzung an den Funkantennen der Streifenwagen der Polizei Trauerbänder anbringen sowie in den sozialen Netzwerken einen virtuellen Trauerflor tragen. Wir stehen als Polizei den Angehörigen und den Kolleginnen und Kollegen in dieser schweren Zeit zur Seite“, so Innenminister Christian Pegel und:
„Unsere Polizistinnen und Polizisten stehen jeden Tag für unser aller Sicherheit und Schutz ein – und dann in solchen Momenten selbst angegriffen zu werden, ist eine furchtbare Tat und verdeutlich uns allen einmal mehr, wie gefährlich der Polizeiberuf sein kann. Ich hoffe, Sie alle finden einmal mehr Halt bei Ihren Familien und Angehörigen, um diesen tiefen Schmerz des Verlustes zu lindern.“
Am Freitag, 31. Mai, wurde ein Polizeibeamter des Landes Baden-Württemberg bei einem Einsatz in Mannheim durch einen Messerangriff lebensbedrohlich verletzt. Der 29-Jährige ist am Sonntag seinen schweren Verletzungen erlegen.
Die Ministerin für Bildung und Kindertagesförderung MV, Simone Oldenburg, ist überaus betroffen über zwei Todesfälle, die heute bekannt wurden. Die Polizei informierte kürzlich die Schulleitung des Gymnasiums „Alexander von Humboldt“ Greifswald über den Suizid von zwei zunächst als vermisst gemeldeten Jugendlichen. Es handelt sich um eine Schülerin und einen Schüler der Jahrgangsstufe 11, weitere Einzelheiten sind zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt. Die Ermittlungen laufen und fallen in den Zuständigkeitsbereich der Ermittlungsbehörden bzw. der Justiz.
„Jetzt ist zunächst eine Zeit der Trauer. Die Familien und Freunde, alle Mitschülerinnen und Mitschüler, Lehrerinnen und Lehrer, müssen mit der Tragödie umgehen. Das ist eine unvorstellbare Situation,“ betrauert Simone Oldenburg den Fall. „Wir geben alle Unterstützung, die uns möglich ist, um dabei zu helfen, den großen Verlust bewältigen. Vor allem aber möchte ich allen Betroffenen mein Beileid ausdrücken, auch wenn Worte die Ohnmacht nicht annähernd erfassen können.“
Nach Bekanntwerden des tragischen Geschehens war sofort ein Notfallteam des Zentralen Diagnostischen Dienstes (ZDS) vor Ort, um alle Lehrkräfte über den Vorfall entsprechend zu informieren und erste Unterstützungsmaßnahmen abzustimmen. Sie führen Gespräche mit der Schulleitung und dem Kollegium zur Vorbereitung des morgigen Tages. Am Mittwoch erfolgt eine zusätzliche schulpsychologische Unterstützung: Fünf Kolleginnen und Kollegen des ZDS werden zur ersten Stunde vor Ort sein, unterstützt durch Kollegen von der Leitstelle und eine eigene Ansprechpartnerin und Koordinatorin im Schulamt. Eine schulaufsichtliche und schulpsychologische Begleitung ist sichergestellt. Ein Elterninformationsschreiben wurde versandt und auch erste Gespräche in den Klassen sind bereits erfolgt.
„Ich danke allen Helfenden vor Ort für ihren raschen und professionellen Einsatz,“ fügt Oldenburg hinzu. „Sie geben den vom Verlust Betroffenen Halt. Unser aller Herzen sind bei den Hinterbliebenen, denen wir viel Kraft in dieser schweren Zeit wünschen.“
Viele von Euch werden die sehr, sehr traurige Nachricht gehört haben, dass Niko Regolin Lüdtke, die Co-Chefin des Diemitzer „Regolin am See“, am 1. Februar nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben ist. Ohne Niko, die sich ja um das Kulturprogramm, den Service, die Mitarbeiter und vieles andere im Regolin kümmerte, kann auch ihr Mann, der Namensgeber des Regolin, nicht mehr weiter machen.
Das „Regolin am See“ sucht daher dringend engagierte, neue Pächter, die vielleicht ein bisschen von der Stimmung retten können, die viele Diemitzer und Gäste in den letzten sechs Jahren hier genossen haben. Interessenten können gerne eine Email an cidermanufaktur@gmx.de schreiben.
MV-Bildungsministerin Simone Oldenburg, Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte, die am Projekt „Als junger Mensch in der Shoah“ mitgewirkt haben, trauern um den Holocaust-Überlebenden Sally Perel. Der als „Hitlerjunge Salomon“ bekannt gewordene Perel starb mit 97 Jahren in Israel.
Ich hatte als Journalist Gelegenheit, Sally Perel 2008 im Neustrelitzer Carolinum kennenzulernen. Er trat damals bei der 2. International Summerschool des Gymnasiums auf. Die Sommerschule stand seinerzeit unter dem Titel „Lebensbilder als Vorbilder“, wie sich Schulleiter Henry Tesch noch an den Gast erinnert. Er hatte Perel bereits zuvor in Israel getroffen und an seine Schule eingeladen.
Der langjährige Orchesterleiter des Feuerwehrmusikzuges Mirow, Stefan Florev, ist tot. Er verstarb im Alter von 87 Jahren in seiner bulgarischen Heimatstadt Varna. „In 27 Jahren Orchesterleitung und Jugendausbildung hat Stefan uns zu dem gemacht, was wir heute sind“, heißt es in einem Nachruf der Musiker. „Danke für alles, was du für uns getan hast. Stefan, wir werden dich sehr vermissen.“
Mehrere hundert Menschen haben am Vormittag in Wesenberg Abschied von Helmut Hamp genommen. Der beliebte und geachtete Lehrer und frühere Bürgermeister der Woblitzstadt war am 1. Adventssonntag im Alter von 70 Jahren verstorben. An der Trauerfeier in der bis auf die letzte Bank gefüllten Marienkirche nahmen neben der Familie Kommunalpolitiker der Kleinseenplatte, Vertreter der Amtsverwaltung, des Burgvereins, des Sports, Freunde, Nachbarn, Weggefährten teil. Die Feuerwehr stellte für ihren Kameraden Helmut Hamp eine Ehrenwache und ein Ehrenspalier.
In seiner bewegenden Trauerrede ließ der Neubrandenburger Musiker Reiner Ahlgrimm, einst Schüler von Helmut Hamp, noch einmal dessen umfängliches Lebenswerk, sein Engagement im Dienst der Allgemeinheit Revue passieren. Zugleich würdigte er den Verstorbenen als liebevollen Ehemann, Vater und Großvater. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.
Mit tiefer Betroffenheit haben auch die Sportler von Union Wesenberg Abschied vom verstorbenen ehemaligen Bürgermeister der Woblitzstadt Helmut Hamp genommen. In dem Nachruf heißt es:
Helmut Hamp hat in seinen 18 Jahren als Wesenberger Stadtoberhaupt zahlreiche Impulse gesetzt, viele Vorhaben auf den Weg gebracht und umgesetzt, welche unsere Stadt nachhaltig verändert und geprägt haben. Dies tat er stets mit immens viel Leidenschaft und Engagement. Mit seiner ihm eigenen sympathischen und herzlichen Art konnte er dabei immer wieder Menschen begeistern und zum Mitmachen motivieren, um in unserer Stadt mit anzupacken und sich ehrenamtlich zu engagieren. Er selbst ging dabei stets als Vorbild voran.