Am 27. Juni 2025 ist der bekannte Neubrandenburger Radiomoderator und Radioreporter Norbert Töpfer im Alter von 72 Jahren gestorben. Mit ihm haben der Mediatop Neubrandenburg, der Bürersender und das Medienkompetenz-Zentrum der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern in Neubrandenburg einen treuen Nutzer und wertvollen Mitstreiter verloren. Norbert Töpfer hat über 20 Jahre lang das Neubrandenburger Radioprogramm mitgestaltet und mitgeprägt. Er bleibt als engagierter Radiomann in Erinnerung und als eine starke Persönlichkeit, die den Mediatop durch ihre Leidenschaft und ihr unermüdliches Engagement sehr bereichert hat.
Wir Mitglieder des Schauspielensembles und Mitarbeitende der TOG trauern um unseren lieben Freund und Kollegen Michael Sosna. Er starb in den frühen Morgenstunden des 17. März 2025 im Kreise seiner Lieben, nach schwerer Krankheit, im Alter von nur 35 Jahren.
Michael war von Oktober 2021 – September 2024 Teil des Schauspielensembles und spielte den Ebenezer Scrooge in „Eine Weihnachtsgeschichte“, Cléante in „Der eingebildete Kranke“ und Sebastian in „Der Sturm“.
Lieber Micha, wir tragen auf Immer deinen Optimismus, deinen Kampfgeist, deine Liebe und dein Lachen in unseren Herzen und über die Bühne in die Welt hinaus. Mach’s gut! Unsere Gedanken sind bei dir und deinen Angehörigen.
Der Journalist und Autor zahlreicher zeitgeschichtlicher Sachbücher Hannes Bahrmann ist tot. Er starb an der unheilbaren Muskelerkrankung ALS im Alter von 72 Jahren in Neustrelitz. Das teilte mir sein Sohn, der mit mir befreundete Schauspieler und Puppenspieler Christian Bahrmann heute mit.
Zuletzt erschienen von Hannes Bahrmann „Rattennest – Argentinien und die Nazis“, eine Trilogie über die Revolutionen in Kuba, Nicaragua und Venezuela, sowie ein Band über die Schwierigkeiten bei der Aufarbeitung der Franco-Diktatur in Spanien. Gemeinsam mit Christoph Links schrieb er die „Chronik der Wende – Die Ereignisse in der DDR zwischen 7. Oktober 1989 und 18. März 1990“, die von der ARD in 163 Folgen aufwändig produziert wurde. 2005 gaben beide den Band „Am Ziel vorbei: Die deutsche Einheit – eine Zwischenbilanz heraus.“ 2019 kam ihr Buch „Finale. Das letzte Jahr der DDR“ heraus.
geb. 23. März 1935 in Hannover gest. 14. September 2024 in Berlin
Nachruf
Am Dienstag nahmen in Berlin-Weißensee Familie, Freunde und Weggefährten Abschied vom langjährigen Leiter der Königin-Louise-Gedenkstätte Hohenzieritz. Hans-Joachim Engel wurde – wie die spätere Königin Louise – in Hannover geboren, erlernte den Beruf des Kaufmanns, später wurde er Dekorateur und Gastronom, leitete das Operncafe in Berlin, das sich im Wohnhaus der späteren preußischen Königin Louise, dem Kronprinzenpalais befindet.
Sein Wirken in Mecklenburg-Strelitz ist vor allem mit der Wiedereröffnung der Gedenkstätte der 1810 in Hohenzieritz verstorbenen Strelitzer Prinzessin und preußischen Königin Louise verbunden. Mit Herzblut, Engagement und Hingabe hat er sich dieser Gedenkstätte, ihrer Entwicklung und ständigen Erneuerung und Gestaltung gewidmet, war ihr Kurator.
Für seinen unermüdlichen Einsatz wurde er mit dem Mecklenburg-Strelitzer Hausorden und dem Daniel-Sanders-Preis geehrt. Auch nach der für ihn schmerzlichen Übergabe der Gedenkstätte stand er im Vergabebeirat des Sanders-Preises der Stiftung Kulturgut Mecklenburg-Strelitz und dem Verein stets mitseinem Wissen zur Verfügung.
Sein Name ist untrennbar mit seinem Einsatz für Mecklenburg-Strelitz und die Landesgeschichte verbunden. Am 14. September ist Hans-Joachim Engel in seiner Berliner Wohnung friedlich eingeschlafen.
Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Heiko Kärger, Landrat Mecklenburgische Seenplatte Dr. Rajko Lippert, Vorsitzender Kulturgut Mecklenburg-Strelitz e.V. Marco Zabel, Vorsitzender Stiftung Kulturgut Mecklenburg-Strelitz Georg Borwin Herzog zu Mecklenburg
Manche werden sich an das „Herkunftsprojekt“ mit den Berliner Schriftstellern Sibylle Lewitscharoff und Heiko M. Hartmann erinnern, das 2020 begann (Strelitzius berichtete) und eigentlich sofort in Corona-Turbulenzen geriet. Es kam trotzdem zu mehreren Besuchen der Schriftsteller in Diemitz und vielen Interviews mit Mirowern. Beim Kunst- und Literatur-Sommer in Mirow hatte Sibylle Lewitscharoff einen großen Auftritt auf der Bühne am Unteren Schloss. Ihre Krankheit war da allerdings schon deutlich sichtbar.
Am 13. Mai 2023 ist sie im Alter von 69 Jahren in Berlin gestorben. In einem Nachruf des Diemitzer Dorfvereins heißt es: „Wir sind ihr sehr dankbar, dass sie sich für unser Projekt engagiert hat und hätten uns so sehr gewünscht, sie hätte es noch fertigstellen können.“
Dr. Heinz Hahn, letzter Oberbürgermeister der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg zu DDR-Zeiten, ist tot. Er verstarb am 1. Februar dieses Jahres im Alter von 93 Jahren. Dr. Heinz Hahn trat das Amt ab dem 15. Juli 1968 als Bürgermeister an und führte es von 1969 bis 1990 als Oberbürgermeister der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg fort. Im Zuge der politischen Veränderungen in der DDR trat Hahn 1990 von seinem Amt zurück. „Die Jahre seiner Amtszeit haben Neubrandenburg geprägt“, sagt Stadtpräsident Jan Kuhnert. „Dr. Heinz Hahn hat die Stadt aktiv mitgestaltet und dazu beigetragen, ihr ein modernes Gesicht zu geben.“
Mit tiefer Betroffenheit haben auch die Sportler von Union Wesenberg Abschied vom verstorbenen ehemaligen Bürgermeister der Woblitzstadt Helmut Hamp genommen. In dem Nachruf heißt es:
Helmut Hamp hat in seinen 18 Jahren als Wesenberger Stadtoberhaupt zahlreiche Impulse gesetzt, viele Vorhaben auf den Weg gebracht und umgesetzt, welche unsere Stadt nachhaltig verändert und geprägt haben. Dies tat er stets mit immens viel Leidenschaft und Engagement. Mit seiner ihm eigenen sympathischen und herzlichen Art konnte er dabei immer wieder Menschen begeistern und zum Mitmachen motivieren, um in unserer Stadt mit anzupacken und sich ehrenamtlich zu engagieren. Er selbst ging dabei stets als Vorbild voran.
Der Wesenberger Bürgermeister Steffen Rißmann hat auf der gestrigen Stadtvertretersitzung seinen unlängst verstorbenen Amtsvorgänger Helmut Hamp gewürdigt. Die von Hamp mit aus der Taufe gehobene Wählergemeinschaft „Bürger für Wesenberg“ sei unter dessen Führung etabliert und von ihm wesentlich geprägt worden. Als „Gründer und Geist“ des Burgschauspiels und habe er über zwei Jahrzehnte der Stadt einen kulturellen Quantensprung beschert und eine Tradition geschaffen. In der Rolle des Schreibers „Federkiel“ habe Helmut Hamp fantasievoll die Geschichte derer zu Wesenberg erzählt, selbst immer im Burgschauspiel mitgewirkt. „Er war ein begeisterter Sportler im FSV Wesenberg, und Radfahren war seine Leidenschaft“, so Rißmann. Auch habe dem verdienstvollen Verstorbenen die intensive Pflege der Städtepartnerschaft mit Quakenbrück am Herzen gelegen“, so Rißmann über das Wesenberger Stadtoberhaupt zwischen 2001 und 2019.