Bürgermeister Andreas Grund (links) empfing die Kinder im Neustrelitzer Rathaus.
In diesem Herbst nahmen verschiedene fünfte Klassen aus Neustrelitz am Förderprojekt Wasserwandel teil. Das Projekt ist eine Initiative von Carewasser e.V. und regt Kinder an, sich mit der Zukunft des Wassers auseinanderzusetzen. Die Kinder lernten, wie Klimawandel und menschliche Aktivitäten die Wasserversorgung und Wasserqualität gefährden, gingen selbst die Wasserqualität von Gewässern in Neustrelitz erforschen und formulierten Vorschläge für einen nachhaltigeren, lokalen Umgang mit dieser lebenswichtigen Ressource. Gefördert wird es im Rahmen der Förderrichtlinie „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Am Sonderpädagogischen Förderzentrum in Neustrelitz ist in Kooperation mit der Partnerschaft für Demokratie aus Neustrelitz und im Rahmen des Bundesprogramms: „Demokratie leben“ ein Projekt abgeschlossen worden. Unter dem Motto: „Respekt! Demokratie & Toleranz gemeinsam stärken“ konnten verschiedene Aktionen an der Schule durchgeführt werden.
Kirsten Cummerow, Patricia Werner, Bettina Martin, Nico Klose, Dr. Ramona Dornbusch, Sabine Kahle und Friedrike Thomas (von links) vor den Resten eines Metallreliefs von Gerd Werner aus dem Jahr 1973(siehe unten).Foto: Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten
Wie entwickelte sich Neubrandenburg in der DDR-Zeit? Welche Kunstwerke, Fassaden oder Innenraumgestaltungen erzählen heute noch davon? Diesen Fragen gehen derzeit die Kunsthistorikerinnen Sabine Kahle und Friederike Thomas im Auftrag des Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern (LAKD) nach. Es handelt sich um ein Projekt der Landesdenkmalpflege MV mit der Stadt Neubrandenburg, der Kunstsammlung Neubrandenburg und wird in Kooperation mit der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und die Stiftung Sparkasse Neubrandenburg-Demmin durchgeführt.
Wie auch in den Jahren zuvor, hat der Kulturverein Feldberger Land e. V. in den Sommerferien 2024 ein Kunstprojekt für Kinder durchgeführt. „Diesmal war es ein ganz besonderes Projekt, denn wir haben uns anlässlich des Jubiläumsjahrs zum 250. Geburtstag Caspar David Friedrichs in die vielen Ausstellungen und Events eingereiht, mit denen der berühmte Maler geehrt wird“, schreibt mir Merete de Kruyf seitens des Vorstandes.
Auf der Insel Vilm südlich der Insel Rügen befindet sich ein Standort des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) mit den Abteilungen Internationale Naturschutzakademie und Meeresnaturschutz. Foto: BfN/U. Euler
Das Projekt „MV Seagrass for climate“ zur Erfassung aktueller und historischer Seegrasvorkommen, Identifizierung potenzieller Standorte und Durchführung von Pilotprojekten zur Wiederansiedlung von Seegraswiesen an der Küste Mecklenburg-Vorpommern (MV) wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) im Rahmen des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz (ANK) gefördert.
Das Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern erhielt vor Weihnachten die Förderzusage des BMUV für die Durchführung des Projekts mit einem Gesamtfördervolumen von rund 12 Millionen Euro. Das Vorhaben startet am 1. Januar 2025 und hat eine Laufzeit von acht Jahren.
Die Wasseraktivisten Anoosh Werner und Jens Wiesner möchten gemeinsam mit den Bürgern Neustrelitz gestalten. „Machen Sie mit bei unseren ‚Flaniergängen‘, zeigen Sie uns einen Ort, der Ihnen am Herzen liegt und wir unterhalten uns unterwegs über Ihre Zukunftsvisionen für eine nachhaltige Wasserkultur in der Region“, heißt es in einem Aufruf, den ich gern hier m Blog teile. „Wenn man sich bewegt, bewegt sich auch etwas.“
Treff- und Startpunkt der Flaniergänge wird immer der Marktplatz in Neustrelitz sein. Von dort aus führen die Teilnehmer die Einlader zu einem Ort in oder um Neustrelitz, der Ihnen besonders am Herzen liegt. Sind Orte nicht fußläufig zu erreichen, kann ein Teil des Weges mit dem Fahrrad, den öffentlichen Verkehrsmitteln oder (zur Not auch) mit dem Auto vom Marktplatz aus zurückgelegt werden.
Unterwegs lassen die „Flaniergänger“ bei eingeschaltetem Audio-Aufnahmegerät ihre Gedanken schweifen und unterhalten sich über ihre Zukunftsvisionen für eine nachhaltige Wasserkultur in der Region. Sehr viel mehr zu dem interessanten und vielseitigen Vorhaben, das von Strelitzius nach Kräften unterstützt wird, unter
Einen digitalen 360-Grad-Rundgang durch die frühere Haftanstalt auf dem Neubrandenburger Lindenberg zu ermöglichen, ist das Ziel eines aktuellen Kooperationsprojektes der Hochschule Neubrandenburg und der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg. Im Mai dieses Jahres wurden die Räumlichkeiten digital erfasst. Seitdem wird das Material bearbeitet und für die öffentliche Präsentation vorbereitet. Mit einem Ergebnis ist im Herbst 2023 zu rechnen.
Enge Zusammenarbeit mit Zeitzeugen
Aufgrund der Größe der Haftanstalt wurden einzelne Räume und Flächen ausgewählt, die später digital zu sehen sein werden. Dieser Prozess wurde von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen begleitet, die zwischen 1987 und 1989 Inhaftierte des Ministeriums für Staatssicherheit in der Haftanstalt waren. Die Entscheidung fiel vor allem für Orte, die den Alltag in der Haftanstalt prägten, Teile der originären Grundstruktur sichtbar machen und einen gesamträumlichen Eindruck vermitteln.
Das hohe öffentliche Interesse an einem Blick hinter die Mauer zeigte sich im Sommer 2022, als rund 1.000 Menschen den Aktionstag Lindenberg nutzten, um die Haftanstalt zu begehen. Der digitale Rundgang macht auch Räume sichtbar, die damals nicht zu sehen waren.
Die Haftanstalt wurde in den Jahren 1987 bis 1989 von der Bezirksverwaltung des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) genutzt und Anfang der 1990er Jahre umgebaut. Danach folgte eine rund 30-jährige Nutzung als Justizvollzugsanstalt. Das Objekt wurde im Jahr 2018 geschlossen. Unterstützung erfährt das Projekt zur Digitalisierung des Objektes durch das Land Mecklenburg-Vorpommern und die Regionale Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie Mecklenburg-Vorpommern e. V. (RAA MV e.V.).
Blick auf das grüne Dach des Müritzeums. Fotos: Claudia Swiatkowski
Seit März wurde es geplant, in dieser Woche ganz offiziell gestartet worden ist das sehr spannende Citizen-Science-Projekt „Lebensraum grünes Dach“ im Müritzeum in Waren. Zusammen mit Projektpartnern vom Entomologischen Verein Mecklenburg e.V. um Dr. Volker Thiele, der Warener Fachgruppe Botanik „Carl Struck“ des NABU-Regionalverbandes Müritz sowie Dr. Anselm Krumbiegel werden in den kommenden zwei Jahren systematisch die Pflanzen und Insekten auf dem grünen Dach erfasst, um die Biodiversität in der Stadt an diesem konkreten Beispiel zu untersuchen.
Begleitend wird über die Projektzeit ein Umweltbildungsprogramm konzipiert, bei dem ebenfalls Schülerinnen und Schüler aktiv in das Projekt „Lebensraum grünes Dach“ eingebunden werden. Weitere und zukünftige Informationen hierzu und auch zum Projektverlauf sowie aktuellen Ergebnissen, Funden und Bestimmungen finden sich auf der Projektseite
Die Blue-Community-Wasseraktivistin Anoosh Werner gehört zu den Veranstaltern.
Kaum habe ich in meinem Blog auf das Ferienprojekt „Aquatopia“ im Leea aufmerksam gemacht, da ist es auch schon ausgebucht. Gern folge ich dem Wunsch der Veranstalter nach Bekanntgabe, die so viele Anmeldungen erhalten haben, dass nun schon alle Plätze vergeben sind. Nicht, dass noch immer mehr Anfragen eintrudeln, und es am Ende große Enttäuschungen gibt.
Gemeinsam mit dem begehbaren Wal pla pla! plastik und plankton und einem mysteriösen Wasserwesen begeben sich Schüler*innen im Alter zwischen neun und zwölf Jahren vom 17. bis zum 21. Juli im Leea Neustrelitz auf eine kreative Reise in die Zukunft – in eine Welt, die ein bisschen besser ist als heute. Wie könnte eine solche Welt aussehen? Was musste auf dem Weg dorthin geschehen? Und warum spielt gerade Wasser dabei eine so große Rolle?
Was genau in dem fünftägigen Ferienprogramm „Aquatopia“ geplant ist, wird noch nicht verraten – Überraschungen sind so viel schöner – aber hier ein kurzer Einblick: spannende Wasserexperimente, kreative Bastelaktionen aus vermeintlichem Müll, ein ganz besonderes Musikinstrument bauen, Briefe an die Zukunft schreiben und Geschichten lauschen, die nicht nur spannend sind, sondern auch interessantes Wasserwissen vermitteln.
Im Kern der Ferienaktion steht der kreative Blick in die Zukunft: Um die Schönheit und Faszination des Wassers sichtbar zu machen, werden gemeinsam Buntstifte, Bleistifte, Filzstifte und Kugelschreiber gezückt und es wird dieser Utopie in Texten, Zeichnungen und Malereien nachgespürt. Eingesprochen und mit händisch selbst erzeugten Soundbits gemixt, entsteht aus Ideen dann ein aquatopisches, aquatastisches Audiostück!
Klingt spannend? Dann jetzt bei Klara unter k.ring@tog.de anmelden, denn die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. Gemeinsame Veranstalter der Aktion sind: die Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg / Neustrelitz, das Kunsthaus Neustrelitz, die Blue-Community-Wasseraktivistin Anoosh Werner und der Wortkünstler und Teilzeitjournalist Jens Wiesner (Erregung öffentlicher Freude – Schreibwerkstatt für Schülerinnen). Das Projekt wird gefördert durch „Zur Bühne“ – das Förderprogramm des Deutschen Bühnenvereins im Rahmen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“.
Die Teilnahme ist kostenfrei, aber verbindlich. Mittagessen, ebenfalls kostenfrei, inklusive.