Am Sonntag, den 14. Juni, beendet der Kulturverein Feldberger Land die aktuelle Ausstellung japanischer Tuschemalerei im Haus des Gastes mit einer besonderen Finissage. Der Künstler Waldemar Keiss wird die Technik der Sumi-e-Malerei erläutern und praktisch vorführen.
Wenn sich der Sternfelder Waggon im gleichnamigen Bahnhof zwischen Demmin und Altentreptow am 13. Juni um 19.30 Uhr in einen Ort voller Musik, Geschichten und lebendiger Begegnungen verwandelt, dann ist klar: Hier steht ein besonderer Abend bevor. Mit dem kanadischen Songwriter und Storyteller Dave Goodman erwartet das Publikum eine Veranstaltung, die weit über ein klassisches Konzert hinausgeht.
Waldemar Keiss lebt und arbeitet in der Feldberger Seenlandschaft. Seit vielen Jahren interessiert er sich für unterschiedlichste Aspekte der japanischen Lebensphilosophie. Einer dieser Aspekte ist Sumi-e, die japanische Tuschemalerei. Sie stellt für Waldemar Keiss die ideale Malweise dar, da sie seinem Wunsch entspricht, die Welt in klarer und reduzierter Form so darzustellen, wie er sie sieht und fühlt. Eine Ausstellung mit Arbeiten von ihm wird am kommenden Freitag, 27. März, um 19 Uhr, im Haus des Gastes in Feldberg eröffnet.
Der Kulturverein Feldberger Land e. V. freut sich, in einer ungewöhnlichen Herbstausstellung die artemetrie-Arbeiten Gunter Kriegs präsentieren zu können. Vernissage ist am am Freitag, den 14. November, um 19 Uhr, in der Galerie des Vereins im Haus des Gastes, Strelitzer Str. 42.
Gunter Krieg lebt und arbeitet in Jena. Neben und nach einer beruflichen Laufbahn als Bauingenieur ist er auf unterschiedlichen Gebieten vielfältig künstlerisch tätig. Seit vielen Jahren interessiert er sich dafür, Aspekte von Grafik, Farbenspiel, Konstruktion und Geometrie zu einem künstlerischem Miteinander zu verbinden. Dabei ist eine persönliche Arbeitsweise entstanden, die Gunter Krieg selbst artemetrie nennt. Nachdem er seine Arbeiten zunächst mit farbigem Papier und Tusche gestaltete, arbeitet er heute digital. Auch die früheren Arbeiten wurden digitalisiert, bearbeitet und variiert.
Michael Feierabend lebt in Rheinsberg. Neben einer beruflichen Laufbahn als Elektro-Ingenieur ist er seit vielen Jahren als Tauchlehrer und Foto-Instrukteur tätig. 2003 begleitete er eine limnologische Expedition an den Baikal/Sibirien und arbeitete später an verschiedenen limnologischen Projekten im Naturschutzgebiet Stechlin mit. Mit seinen Arbeiten errang er nationale und internationale Erfolge bei Fotowettbewerben und veröffentlichte seine Aufnahmen in Fachzeitschriften wie auch in zwei eigenen Bildbänden „Faszination Stechlinsee“ und „BAIKAL – Das blaue Auge der Erde“.
In der Ausstellung im Haus des Gastes in Feldberg ab kommenden Sonnabend, 6. September, geht Michael Feierabend seiner Leidenschaft für Klarseen, Bäche und Moore nach. Besonders begeistern ihn das Gebiet um den Stechlinsee und die Feldberger Seenlandschaft. In seinen Arbeiten zeigt er die einzigartigen Lebensräume mit der an sie optimal angepassten Flora und Fauna.
Simone Butz lebt und arbeitet in der Feldberger Seenlandschaft. Schon immer hat sie sich intensiv mit Landschaftsmalerei beschäftigt. Nachdem sie viele Jahre als Pädagogin an einer Schule in Berlin-Karlshorst gearbeitet hat, ist sie nun als freischaffende Künstlerin und Malerin in ihrem eigenen Atelier in Koldenhof tätig.
Im April lädt der Kulturverein Feldberger Land zur Eröffnung einer besonderen Ausstellung ein. Gezeigt werden Landschaftsbilder der Feldberger Malerin Johanna Reincke, die sicherlich vielen Menschen aus unserer Region ein Begriff ist. Vernissage ist am Freitag, den 4. April, um 19 Uhr
Johanna Reincke wurde 1874 in Dobbertin geboren, lebt aber seit ihrem 6. Lebensjahr in Feldberg. Von frühester Jugend an war Zeichnen und Malen ihre Lieblingsbeschäftigung. 1898 schloss sie sich der Malschule des Landschaftsmalers Feldmann an und ging nach Berlin. Dort konnte sie renommierte Maler wie Walter Leistikow und Lovis Corinth auf sich aufmerksam machen. Auch war sie Mitglied des Berliner Künstlerinnenvereins. Fünfzehn Jahre war sie regelmäßig im Winter in Berlin und führte als selbständige Malerin ein Atelier. Im Jahre 1904 gelang es ihr, gleichberechtigt neben bekannten Malern in der großen Landesausstellung zu Berlin von der Jury aufgenommen und ausgestellt zu werden. Sie war in weiteren Ausstellungen in Berlin, Schwerin, Rostock und Wismar vertreten.
Wie auch in den Jahren zuvor, hat der Kulturverein Feldberger Land e. V. in den Sommerferien 2024 ein Kunstprojekt für Kinder durchgeführt. „Diesmal war es ein ganz besonderes Projekt, denn wir haben uns anlässlich des Jubiläumsjahrs zum 250. Geburtstag Caspar David Friedrichs in die vielen Ausstellungen und Events eingereiht, mit denen der berühmte Maler geehrt wird“, schreibt mir Merete de Kruyf seitens des Vorstandes.