Bernd Kommnick „Trilogie“ 2026, Acryl auf Leinwand 63 x 138 cm
Die Ausstellung „Geometrische Wechselspiele und Malerei“ – Zeichnungen, Malerei und Materialinstallationen von Bernd Kommnick findet vom 12. Juni bis 12. Juli in der Fabrik.Galerie für gegenwärtige Kunst der Alten Kachelofenfabrik Neustrelitz statt. Vernissage ist am kommenden Freitag, dem 12. Juni, um 19.30 Uhr.
Die erste Besucherin in der Galerie war die Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz, Susanne Schön (links), hier im Gespräch mit Mara Maroske. Uwe Maroske wäre im Mai 75 Jahre alt geworden. Foto: C. Biermann
Eine ganz besondere Ausstellung ist derzeit in der Galerie der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz zu sehen. Sie zeigt eine bislang weniger bekannte Seite des Künstlers Uwe Maroske, der den meisten von uns vor allem als Bildhauer ein Begriff ist. Unter dem Titel „Figur und Landschaft“ werden nun ausschließlich Gouachen und Aquarelle gezeigt, von denen einige das erste Mal der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Über die Faszination ursprünglicher Lebensformen tauschten sich Axel Heller (rechts) und Steffen Winkel in der Ausstellung aus. Foto: Carola Biermann
Fotografien von Axel Heller, der in Zippelow bei Neustrelitz lebt, sind derzeit in der Galerie der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz zu sehen. Die Exposition umfasst 20 Werke, von denen hier einige das erste Mal öffentlich gezeigt werden. Aufgenommen wurden sie auf einer Reise nach Äthiopien.
Über die Faszination des Wassers tauschten sich Wolfgang Bärmich (rechts) und Steffen Winkel, Vorstandsmitglied der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz, in der Ausstellung aus. Foto: Carola Biermann
Landschaften von Wolfgang Bärmich sind derzeit in der Galerie der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz in Neustrelitz zu sehen. Der Maler und Grafiker lebt in Mechow bei Feldberg. Die Exposition mit dem Titel „Malerei“ umfasst 22 Werke, die in den letzten zwei Jahren entstanden sind. Wasser und Wald sind die zentralen Themen der Ausstellung.
Simone Butz lebt und arbeitet in der Feldberger Seenlandschaft. Schon immer hat sie sich intensiv mit Landschaftsmalerei beschäftigt. Nachdem sie viele Jahre als Pädagogin an einer Schule in Berlin-Karlshorst gearbeitet hat, ist sie nun als freischaffende Künstlerin und Malerin in ihrem eigenen Atelier in Koldenhof tätig.
In der Ausstellung gab Gerd Frick (links) dem Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz, Steffen Winkel, einen Einblick in sein aktuelles grafisches Schaffen. Foto: Carola Biermann
Grafiken von Gerd Frick sind derzeit in der Galerie der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz zu sehen. Die Exposition umfasst 15 Farbradierungen, die vorwiegend in den letzten drei Jahren entstanden sind. Die Arbeiten nehmen den Betrachter mit in eine Welt, in der es immer wieder neue Facetten zu entdecken gibt. Sie beflügeln die Fantasie und lassen Spielraum für eigene Interpretationen.
Die Neubrandenburger Künstlerin Juli Schupa schafft mit ihren „Concrete Artworks“ Bilder aus, auf und mit Beton und nutzt dabei Materialien wie Zement, Spachtelmasse, Lack und Farbe. In unzähligen Arbeitsgängen werden die einzelnen Lagen aufgetragen, geschliffen, zurückgenommen und wieder verbunden, so dass das endgültige Bild auch als Relief erscheint, in dem Hintergrund und Motiv nicht zu trennen sind. Was schließlich bleibt, ist geplant, die Wege dahin jedoch oftmals vage oder auch manchmal zufällig. Der Kulturverein Feldberger Land stellt Arbeiten von Juli Schupa ab Sonnabend, 6. September, in seiner Galerie im Haus des Gastes, Feldberg, Strelitzer Str. 42 aus.
Ihre Inspiration findet Juli Schupa in Beton- und Industriebauten, aber auch durch ihre Affinität zur Straßen- und Graffitikunst auf alten, schmutzigen Wänden und leerstehenden Häusern. Ihre Werke entwickeln sich aus dem alltäglichen Widerspruch des modernen Lebens und dem scheinbar zufälligen Wirken von Gegensätzen. Dabei ist die oftmals graue Tristesse moderner Beton- und Industriearchitektur oft der Ausgangspunkt für die künstlerische Arbeit. Das zweckgebundene Erscheinungsbild dieser Bauten ist selten ästhetisch und oftmals nur ein grau-in-graues Ärgernis für das sich nach Ästhetik seh(n)ende Auge. Wenn diese Gegensätze dann aber gemeinsam verschmutzen, abgewaschen, ausgeblichen, übermalt oder ersetzt werden, nähern sie sich an und assimilieren sich. Dann können diese verwitterten Flächen im besten Fall zu neuen Gedanken, zu Inspirationen werden, die den Betrachtenden zu neuen Sehweisen anregen.
Dieses Prinzip greift Juli Schupa in ihren Arbeiten auf. Auch ihre Bilder leben durch das Verhältnis aus Konstruktion und Destruktion, der Balance aus Vergangenem und Aktuellem, dem Neuerschaffen und dem ständig fortschreitenden Vergehen, wobei die aktuelle Ästhetik nur möglich ist auf Basis des Vergangenen.
Zum Abschluss der aktuellen Ausstellung „Geschichten brauchen Bilder“ lädt der Kulturverein Feldberger Land e. V. am kommenden Sonntag, 1. September, um 16 Uhr, zur Finissage in seine Galerie im Haus des Gastes in Feldberg, Strelitzer Str. 42 ein. In der Ausstellung zeigt Claudia Burmeister ihre Illustrationen zu verschiedenen Kinderbüchern. Auch fand im Juni ein Workshop mit Grundschülern der zweiten Klassen statt, bei dem die Kinder etwas von der Arbeit einer Illustratorin erfuhren und selbst erste Illustrationsversuche umsetzen konnten.
Zur Finissage wird Claudia Burmeister selbst durch ihre Ausstellung führen und von der Arbeit einer Illustratorin berichten, die sich deutlich von einer freien künstlerischen Arbeit unterscheidet. Denn die Illustration steht dem Text zur Verfügung, um ihn zu veranschaulichen und weiterzuführen und drückt gleichzeitig wiederum auch selbst mit ihrem Darstellungsansatz dem Text ihren eigenen Stempel auf. In diesem Spannungsfeld bewegt sich Claudia Burmeister mit ihren Arbeiten. Bei der Finissage wird sie uns einen Einblick in die damit verbundenen Herausforderungen geben und im Gespräch Fragen beantworten. Der Eintritt ist frei.
In den Werken von Kedron Barrett (rechts), hier im Gespräch mit dem Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz, Thomas Hartung, spielt das Licht eine ganz besondere Rolle. Foto: Carola Biermann
Malerei von Kedron Barrett ist derzeit in der Galerie der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz zu sehen. Die Exposition umfasst 17 Werke, die größtenteils in den letzten 30 Jahren entstanden sind. Darunter befinden sich auch Arbeiten, die hier erstmals öffentlich gezeigt werden, wie die vom Hammershus, einer alten Festung auf den Klippen von Bornholm.
Seit mehr als 30 Jahren zeigt die Sparkasse mit ihren Ausstellungen, welch kreatives Potential es in unserer Region gibt. Weit über 100 Expositionen haben seither Kunstkenner und Kunstfreunde in die Galerie des Hauses geführt. Und auch die neue Werkschau steht in dieser Tradition.
Die Bilder von Kedron Barrett spiegeln nicht unbedingt die Realität wieder, sondern sind oft Zusammenlegungen von visuellen Erlebnissen. Der Künstler wurde 1961 in den USA geboren. Er lebt seit 1983 in Deutschland und ist abwechselnd in Hinrichshagen bei Woldegk und in Berlin zuhause. Vor allem Licht und Landschaft sind für Kedron Barrett wichtig, manchmal auch die Figur. In seinen Arbeiten spielen Häuser eine wichtige Rolle: Für den Künstler sind sie Sinnbilder des Lebens, Orte die das Gewöhnliche und möglicherweise auch das Ungewöhnliche in sich bergen.
In der Ausstellung kam Bernd Lasdin mit Andrea Binkowski, der Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz, ins Gespräch. Foto: Carola Biermann
Fotografien von Bernd Lasdin sind derzeit in der Galerie der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz zu sehen. „Camera Painting“, so der Titel der Exposition, umfasst 13 Arbeiten, die in den letzten sechs Jahren entstanden sind. Der Betrachter erlebt hier eine Symphonie der Farben, die sich durch wogende Mohnfelder und die abstrakten Weiten der fotografischen Bildmalerei zieht. „Wir freuen uns sehr, nach zwölf Jahren erneut Werke von Bernd Lasdin in unserer Galerie zeigen zu können, so Andrea Binkowski, die Vorsitzende des Vorstandes der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz. Mit unseren kontinuierlich stattfindenden Ausstellungen wollen wir die Arbeit der Künstler in der Region sichtbar machen, ihnen eine Bühne bieten und zeigen, welch kreatives Potential wir in unserer Heimat haben.“