Susanne Schön (links) war die erste Besucherin in der Ausstellung von Katharina Vogt in der Galerie der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz. Foto: Lisa Bresch / Sparkasse MST
Bis Ende des Jahres sind in der Galerie in der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz in der Strelitzer Straße 27 während der Öffnungszeiten die Arbeiten der Künstlerin Katharina Vogt zu sehen. Die freiberufliche Grafikerin und Bildhauerin präsentiert eine Auswahl ihrer Kohlezeichnungen, die mit einer breiten thematischen Ausrichtung und einem interessanten Blickwinkel auf ihre Motive überzeugen.
Die B 122 zwischen Wustrow und Canow. Fotos: Stefanie Striller
Alljährlich lädt die Galerie und Bildungseinrichtung in Wustrow zum TAG DER ALLEE ein – 2026 am Sonntag, 18. Oktober, um 15 Uhr. Gesprächsmittelpunkt des Offenen Treffens ist der Straßenrand als Lebensraum. Wie steht es um die Nachpflanzungen an der Deutschen Alleenstraße, wie ist es um die Straßenbegleitflora und -fauna bestellt, wie um die primären Verkehrsteilnehmer Fußgänger und Radfahrer? Stellungnahmen der Entscheidungsträger werden Teil des Erfahrungsaustausches sein.
Der Kulturverein Feldberger Land lädt herzlich zur Vernissage der besonderen Ausstellung „Verwunschene Herrlichkeit – Carwitzer Landschaften“ am morgigen 4. September um 19 Uhr in der Galerie des Kulturvereins im Haus des Gastes, Feldberg, Strelitzer Str. 42 ein. Gezeigt werden Fotografien von Ingo Bengelsdorf.
Bernd Kommnick „Trilogie“ 2026, Acryl auf Leinwand 63 x 138 cm
Die Ausstellung „Geometrische Wechselspiele und Malerei“ – Zeichnungen, Malerei und Materialinstallationen von Bernd Kommnick findet vom 12. Juni bis 12. Juli in der Fabrik.Galerie für gegenwärtige Kunst der Alten Kachelofenfabrik Neustrelitz statt. Vernissage ist am kommenden Freitag, dem 12. Juni, um 19.30 Uhr.
Die erste Besucherin in der Galerie war die Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz, Susanne Schön (links), hier im Gespräch mit Mara Maroske. Uwe Maroske wäre im Mai 75 Jahre alt geworden. Foto: C. Biermann
Eine ganz besondere Ausstellung ist derzeit in der Galerie der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz zu sehen. Sie zeigt eine bislang weniger bekannte Seite des Künstlers Uwe Maroske, der den meisten von uns vor allem als Bildhauer ein Begriff ist. Unter dem Titel „Figur und Landschaft“ werden nun ausschließlich Gouachen und Aquarelle gezeigt, von denen einige das erste Mal der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Über die Faszination ursprünglicher Lebensformen tauschten sich Axel Heller (rechts) und Steffen Winkel in der Ausstellung aus. Foto: Carola Biermann
Fotografien von Axel Heller, der in Zippelow bei Neustrelitz lebt, sind derzeit in der Galerie der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz zu sehen. Die Exposition umfasst 20 Werke, von denen hier einige das erste Mal öffentlich gezeigt werden. Aufgenommen wurden sie auf einer Reise nach Äthiopien.
Über die Faszination des Wassers tauschten sich Wolfgang Bärmich (rechts) und Steffen Winkel, Vorstandsmitglied der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz, in der Ausstellung aus. Foto: Carola Biermann
Landschaften von Wolfgang Bärmich sind derzeit in der Galerie der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz in Neustrelitz zu sehen. Der Maler und Grafiker lebt in Mechow bei Feldberg. Die Exposition mit dem Titel „Malerei“ umfasst 22 Werke, die in den letzten zwei Jahren entstanden sind. Wasser und Wald sind die zentralen Themen der Ausstellung.
Simone Butz lebt und arbeitet in der Feldberger Seenlandschaft. Schon immer hat sie sich intensiv mit Landschaftsmalerei beschäftigt. Nachdem sie viele Jahre als Pädagogin an einer Schule in Berlin-Karlshorst gearbeitet hat, ist sie nun als freischaffende Künstlerin und Malerin in ihrem eigenen Atelier in Koldenhof tätig.
In der Ausstellung gab Gerd Frick (links) dem Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz, Steffen Winkel, einen Einblick in sein aktuelles grafisches Schaffen. Foto: Carola Biermann
Grafiken von Gerd Frick sind derzeit in der Galerie der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz zu sehen. Die Exposition umfasst 15 Farbradierungen, die vorwiegend in den letzten drei Jahren entstanden sind. Die Arbeiten nehmen den Betrachter mit in eine Welt, in der es immer wieder neue Facetten zu entdecken gibt. Sie beflügeln die Fantasie und lassen Spielraum für eigene Interpretationen.
Die Neubrandenburger Künstlerin Juli Schupa schafft mit ihren „Concrete Artworks“ Bilder aus, auf und mit Beton und nutzt dabei Materialien wie Zement, Spachtelmasse, Lack und Farbe. In unzähligen Arbeitsgängen werden die einzelnen Lagen aufgetragen, geschliffen, zurückgenommen und wieder verbunden, so dass das endgültige Bild auch als Relief erscheint, in dem Hintergrund und Motiv nicht zu trennen sind. Was schließlich bleibt, ist geplant, die Wege dahin jedoch oftmals vage oder auch manchmal zufällig. Der Kulturverein Feldberger Land stellt Arbeiten von Juli Schupa ab Sonnabend, 6. September, in seiner Galerie im Haus des Gastes, Feldberg, Strelitzer Str. 42 aus.
Ihre Inspiration findet Juli Schupa in Beton- und Industriebauten, aber auch durch ihre Affinität zur Straßen- und Graffitikunst auf alten, schmutzigen Wänden und leerstehenden Häusern. Ihre Werke entwickeln sich aus dem alltäglichen Widerspruch des modernen Lebens und dem scheinbar zufälligen Wirken von Gegensätzen. Dabei ist die oftmals graue Tristesse moderner Beton- und Industriearchitektur oft der Ausgangspunkt für die künstlerische Arbeit. Das zweckgebundene Erscheinungsbild dieser Bauten ist selten ästhetisch und oftmals nur ein grau-in-graues Ärgernis für das sich nach Ästhetik seh(n)ende Auge. Wenn diese Gegensätze dann aber gemeinsam verschmutzen, abgewaschen, ausgeblichen, übermalt oder ersetzt werden, nähern sie sich an und assimilieren sich. Dann können diese verwitterten Flächen im besten Fall zu neuen Gedanken, zu Inspirationen werden, die den Betrachtenden zu neuen Sehweisen anregen.
Dieses Prinzip greift Juli Schupa in ihren Arbeiten auf. Auch ihre Bilder leben durch das Verhältnis aus Konstruktion und Destruktion, der Balance aus Vergangenem und Aktuellem, dem Neuerschaffen und dem ständig fortschreitenden Vergehen, wobei die aktuelle Ästhetik nur möglich ist auf Basis des Vergangenen.