Die dritte Ausstellung in der Reihe IM HIER IM JETZT der Kunstsammlung Neubrandenburg widmet sich vom 11 Juni bis zum 30. August dem Schaffen Wolfram Schuberts. Vernissage ist am heutigen Mittwoch, 10. Juni, um 17 Uhr. Der Künstler gehört zu den einflussreichsten Persönlichkeiten der Nachkriegsgeneration in der Region Mecklenburgische Seenplatte und feiert in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag. Die Ausstellung vereint Malerei, Zeichnung, Druckgrafik sowie Entwürfe baubezogener Gestaltung aus der Kunstsammlung Neubrandenburg, dem Archiv Bildende Kunst MSE und dem Neubrandenburger Stadtarchiv.
Anlässlich des 75. Geburtstages präsentiert das Kulturquartier unter dem Titel „¾ 100“ eine große Retrospektive des bekannten Künstlers Bernd Kerkin. Gezeigt werden ca. 75 Bilder und Skulpturen von 1983 bis heute. Am 7. Februar um 16 Uhr wird die Ausstellung mit einer Vernissage eröffnet. Dorothea Klein-Onnen führt ein Gespräch mit dem Künstler, Beate Richter begleitet die Vernissage am Cello musikalisch.
Das Bürgerbegegnungszentrum „Alte Feuerwehr“ hat nach der Palliativtagung im Juni (Strelitzius berichtete) erneut seine Multifunktionalität unter Beweis gestellt. So mancher Besucher der gestrigen Vernissage zur Ausstellung über das künstlerische Schaffen von Lea Grundig (1926 bis 1977) hat sich die Augen gerieben ob der Verwandlung der Halle. Prof. Dr. Sigrid Jacobeit vom Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin und Präsidentin der Summerschool am Gymnasium Carolinum brachte es dann auch an die Adresse der Stadt und ihres Bürgermeisters Henry Tesch auf den Punkt: „Das ist der schönste Raum, an dem wir die Ausstellung bisher aufbauen durften, mich erfüllt Freude und Dankbarkeit.“ Es ist seit September 2022 die sechste Station der grandiosen Werkvorstellung.
In Mirow ist am Abend die ebenso bemerkenswerte wie beeindruckende Ausstellung „Lea Grundig – eine Hommage an den Menschen“ eröffnet worden. Rund 100 Besucher nahmen an der Vernissage teil. Die Einführung übernahm Prof. Dr. Sigrid Jacobeit vom Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin und Präsidentin der Summerschool am Gymnasium Carolinum.
In der Ausstellung gab Gerd Frick (links) dem Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz, Steffen Winkel, einen Einblick in sein aktuelles grafisches Schaffen. Foto: Carola Biermann
Grafiken von Gerd Frick sind derzeit in der Galerie der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz zu sehen. Die Exposition umfasst 15 Farbradierungen, die vorwiegend in den letzten drei Jahren entstanden sind. Die Arbeiten nehmen den Betrachter mit in eine Welt, in der es immer wieder neue Facetten zu entdecken gibt. Sie beflügeln die Fantasie und lassen Spielraum für eigene Interpretationen.
Die Ausstellung „Mal so und mal so“ ist ab heute in der Neustrelitzer Hafengalerie zu sehen. Karl-Heinz Beck aus Berlin ist Grafikdesigner und Maler. Da er auf keinen Malstil festgelegt ist, gibt es demzufolge auch unterschiedliche Malrichtungen zu betrachten. Teilweise sind vom Künstler aus dem Bereich der Grafik sehr geschickt stilistische Mittel eingesetzt worden. „Es ist also wieder eine Ausstellung der besonderen Art“, schreibt mir Galeristin Gertrud Johannes. Die Vernissage findet am kommenden Sonntag, den 3. September, um 14.30 Uhr statt.
Gundula Menking hat ihre schönen Glasskulpturen noch eine Woche länger in der Galerie gelassen, so dass auch diese noch betrachtet werden können. Die Hafengalerie ist mittwochs bis freitags von 14 bis 17 Uhr sowie sonnabends und sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet.
Bernhard Schrock kam in der Ausstellung mit Gabriele Kammann von der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz ins Gespräch. Foto: Carola Biermann
Malerei und Grafik von Bernhard Schrock ist derzeit in der Galerie der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz zu sehen. Die Exposition umfasst 14 Arbeiten, die in den letzten Jahren entstanden sind. Einige von ihnen werden hier erstmals öffentlich gezeigt.
Dazu gehören „Tanz der Libellen“ oder „Alte Burg“. Ausgestellt sind Stillleben und von Musik und Lyrik inspirierte Arbeiten. „Ich sehe mich als Grenzgänger zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit“, sagt der Künstler. „Durch Überlagerung und Abwandlung von vorgefundenen Formen sowie Aussparung von Flächen entsteht ein neuer Kontext.“ Dazu nutzt er die Malerei, die Grafik, Monotypien oder Übermalungen.
Vor wenigen Tagen ist Bernhard Schrock von einem Künstler-Symposium aus Rumänien zurückgekehrt, wo weitere Arbeiten entstanden sind. Der Künstler lebt und arbeitet in Podewall bei Neubrandenburg. Mit seinen Werken ist er in diesem Jahr an mehreren Orten vertreten: In der Kunstsammlung Neubrandenburg, bis zum August im Kunstgut Schmiedenfelde und am 21. Oktober beim Herbstsalon, einer Verkaufsmesse, die in der Kunstsammlung Neubrandenburg stattfindet. In der Galerie der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse in Neustrelitz, Strelitzer Straße 27, kann man den Arbeiten von Bernhard Schrock noch bis zum 16. Oktober begegnen.
Seit über 30 Jahren zeigt die Sparkasse in den Ausstellungen, welch kreatives Potential es in unserer Region gibt. Mehr als 100 Expositionen haben seither Kunstkenner und Kunstfreunde in die Galerie des Hauses geführt.
Mit wechselnden Sonderausstellungen erschließt die „Galerie der Alleen“ in Wustrow in der Kleinseenplatte Aspekte der Landschaftswahrnehmung. Als „Exponat des Monats“ führt das Bild BIRKENSEE UND BUCHENWALD im Entwurf zur Entstehungsweise von Gemälden, mit dem Bildinhalt vor allem zu den Farben herbstlichen Wandels und der energetischen Lebensbeziehung der Organismen – nicht ohne ökologische Brisanz, wie gezeigt wird.
„Das Wort für Welt ist Wald“ heißt eine Ausstellung von Monika Ringat mit Malerei, Grafik und Collagen, die ab 2. September in der Galerie des Kulturvereins Feldberger Land im Haus des Gastes, Feldberg, Strelitzer Str. 42 zu sehen ist. Die Vernissage findet um 19 Uhr statt. Die Künstlerin ist anwesend. Die Sängerin Bärbel Röhl singt Chansons von Edith Piaf.