Am Samstag, den 15. August, um 16 Uhr, lädt das Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz ein zur Eröffnung der neuen Sonderausstellung „Verlorenes, Unverlierbares“ mit Fotografien und Lyrik von Monika Lawrenz und Anke Bastrop.
Ab sofort kann unter www.landesmuseum-mv.de die neue Ausstellung „Robert Kahn. Ein großer Komponist in einer kleinen Stadt“ besucht werden. Robert Kahn (1865-1951) – in Berlin erfolgreich als Professor der Musikhochschule und Mitglied der Akademie der Künste – ließ 1910 für seine Familie in Feldberg eine Villa errichten. Damit begann eine jahrzehntelange Verbindung mit Mecklenburg, die mit einer erzwungenen Auswanderung aus dem nationalsozialistischen Deutschland endete.
Ansicht von 1911. Sammlung Regionalmuseum Neubrandenburg
Mit der Sonderausstellung „Gymnasium & Lyzeum – Schulhäuser mit Geschichte(n)“ lädt das Regionalmuseum Neubrandenburg vom 4. Juli bis 4. Oktober zu einer Zeitreise durch die Geschichte der höheren Bildung in der Vier-Tore-Stadt ein. Anlass dieser Exposition sind zwei Jubiläen: Zum einen die Wiederkehr der Eröffnung des Schulgebäudes für Mädchen in der Lessingstraße vor 110 Jahren, zum anderen die Erinnerung an die Gründung des Schulhauses für Jungen gegenüber der Marienkirche im Jahre 1826, also vor 200 Jahren, in dem sich bis zur Zerstörung im April 1945 das Gymnasium befand.
Die Ausstellung gibt einen Überblick über die Herausbildung des Schulwesens in der Stadt, insbesondere der Höheren Schulen. Schlusspunkt bildet die mit der demokratischen Bildungsreform im April 1946 einhergehende Neustrukturierung des Schulwesens in Mecklenburg-Vorpommern. Das Haus in der Lessingstraße wurde damit über mehr als zwei Jahrzehnte Heimstatt der Erweiterten Oberschule Friedrich Engels. Die Ausstellung wird am Samstag, 4. Juli, um 14.30 Uhr, im Regionalmuseum eröffnet.
Die Kunstsammlung Neubrandenburg zeigt vom 14. Mai bis 2. August 2026 die neue Sonderausstellung „Wohnkomplex – Neubrandenburg. Kunst und Leben im Plattenbau“. Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie, Video und Druckgrafik geben Einblicke in ein Architektur- und Lebensmodell, das die Vier-Tore-Stadt wie kaum eine andere prägt: den Plattenbau. In Zusammenarbeit mit dem Gastkurator Kito Nedo werden Positionen der Gegenwartskunst und Kunst aus der DDR gezeigt, die die Wirkung dieses Bautyps bis heute in Stadtbild und Gesellschaft nachzeichnen. Vor dem Hintergrund aktueller Debatten um Wohnraummangel stellt die Ausstellung zudem Bezüge zu einer der zentralen gesellschaftspolitischen Herausforderungen der Gegenwart her.
Blick in die Sonderausstellung. Foto: Erinnerungsort Stasi-Haftanstalt Töpferstraße Neustrelitz e.V.
Der Erinnerungsort Stasi-Haftanstalt Töpferstraße Neustrelitz startet am 2. Mai in die neue Saison und zeigt die multimediale Sonderausstellung „Lebenslänglich Heimkind – Umerziehung im Durchgangsheim Bad Freienwalde“. Am 7. Mai findet im Erinnerungsort eine Bürgerberatung durch das Stasi-Unterlagen-Archiv statt.
Seit 1989 wird alljährlich eine bestimmte Baumart in die öffentliche Aufmerksamkeit gestellt. 2026 trifft diese Auszeichnung die Zitterpappel, auch Espe oder Aspe genannt. Auf der unweit des Feuerwehrhauses in Wustrow (Kleinseenplatte) angebrachten Wandertafel zu den Baumarten im Alleentor Mecklenburg-Vorpommern – Brandenburg fehlt der aktuelle Baum des Jahres. Er lässt sich aber wenige Schritte entfernt gleich zweifach kennenlernen:
Im Langen Soll (siehe Foto) und in der GALERIE DER ALLEEN, Dorfstraße 42, die der Espe eine Sonderausstellung widmet.
Das Regionalmuseum Neubrandenburg eröffnet am Freitag, 27. März, um 16.30 Uhr, die Sonderausstellung „Handwerk. Damals und heute“. Die Ausstellung ist vom 28. März bis zum 21. Juni 2026 zu sehen.
Wie lässt sich Natur festhalten? Als wissenschaftlicher Beleg, als Zeichnung oder als Fotografie? Genau dieser Vielfalt widmet sich die neue Sonderausstellung „Von Kunst & Natur – Sammlung trifft Atelier“ vom 26. März bis zum 29. November 2026 im Müritzeum. Sie zeigt, wie unterschiedlich Menschen die Natur dokumentieren und darstellen.
Nach einer kurzen Sommerpause startet die beliebte Vortragsreihe MiM – Mittwochs im Müritzeum wieder. Am Mittwoch, 10. September, um 18.30 Uhr, lädt das Müritzeum zu einem Vortrag ein, der die aktuelle Sonderausstellung „Eugen Geinitz – Erforschung der Eiszeitlandschaft in Mecklenburg-Vorpommern“ thematisch begleitet.