Stephan Schmidt ist neuer Geschäftsführer der Musikkultur Rheinsberg gGmbH. Der erfahrene Kulturmanager übernimmt sein Amt zum 1. September 2026 und folgt auf Dirk H. Beenken, der die Musikkultur Rheinsberg drei Jahre lang als Geschäftsführer geprägt hat und im Mai 2026 in den Ruhestand getreten ist. Schmidt verfügt über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung in leitenden Positionen an renommierten Kulturinstitutionen.
Wie lässt sich Natur festhalten? Als wissenschaftlicher Beleg, als Zeichnung oder als Fotografie? Genau dieser Vielfalt widmet sich die neue Sonderausstellung „Von Kunst & Natur – Sammlung trifft Atelier“ vom 26. März bis zum 29. November 2026 im Müritzeum. Sie zeigt, wie unterschiedlich Menschen die Natur dokumentieren und darstellen.
Ein Tropfen zu viel – und das Leben endet lautlos. „Tödliche Dosis – Mord mit Gift“ blickt auf eine der raffiniertesten Tötungsarten der Kriminalgeschichte: heimtückisch, schwer nachweisbar, oft erst Jahre später entlarvt. Das Format tourt durch ganz Deutschland – und findet nun seinen Weg ins Ruppiner Land: am Freitag, 14. November, um 19.30 Uhr, im Schlosstheater Rheinsberg.
Morgen Abend, 30. Oktober, brennt im Neustrelitzer Theaterkeller für Nachtschwärmer wieder Licht. Nach der erfolgreichen Premiere erzählt Schauspieler Dirk Schmidt mit Joseph Feigl und Grete Weingart um 20 Uhr erneut „Blade Runner“ und taucht dabei immer wieder in seine bayerische Heimat und verschiedene Zeitebenen ab.
Die Neustrelitzer Nachtschwärmer haben eine neue Heimat, denn im Theaterkeller brennt noch Licht! Hier wird gezeigt, was die Ensemblemitglieder umtreibt, was sie interessiert und schon lange Mal gesagt werden und auf die Bühne sollte.
Schauspieler Dirk Schmidt, Jahrgang 1964, als Nicht-Bayer in Oberbayern aufgewachsen, begleitet seinen Freund Hans, der nach Madrid auswanderte. Dort sieht er zum ersten Mal den Film „Blade Runner“ von Ridley Scott. In seinem Soloprogramm erzählt Dirk Schmidt in der Reihe „Nachtkeller“ nun „Blade Runner“ und taucht dabei immer wieder in seine bayerische Heimat und verschiedene Zeitebenen ab – zwischen den 80ern der Bundesrepublik und dem damals visionären 2019 des Science-Fiction-Autoren Philip K. Dick.
Maik Priebe, neuer Schauspieldirektor der Theater und Orchester GmbH, ist am Landestheater Neustrelitz ein Einstand nach Maß gelungen. Da war zunächst die umjubelte Premiere von „Merlin oder das wüste Land“ von Tankred Dorst/Ursula Ehler, bei der Priebe erstmals in der Residenzstadt sein beachtliches Potenzial als Regisseur unter Beweis gestellt hat. Das ist ganz großes Theater, eine fulminante Inszenierung, schwerer Stoff, mit bewundernswerter Leichtigkeit auf die Bühne gebracht. Es geht ja um nichts Geringeres als die großen Menschheitsfragen zwischen Vergangenheit und Zukunft! Hier werden alle Register gezogen, wird so ziemlich alles gezeigt, was Theater kann.
Maik Priebe
Zu erleben war ein großartiges Schauspielensemble, die Akteure zum Teil in gleich mehreren Rollen – Angelika Hofstetter, Karen Kanke, Anika Kleinke als Königin Ginevra, Josefin Ristau, Lisa Scheibner, als Gast in der Rolle des Königs Artus Bernd Hölscher, Thomas Pötzsch als Merlin, Noah Alexander Wolf als Lancelot und Burkhard Wolf unter anderem als Teufel. Für die Leistung von Robert Will als Artus‘ unehelicher Sohn Mordred vergebe ich zur Note 1 noch ein Plus: Überzeugender kann man das Böse nicht verkörpern! Susanne Maier-Staufen hat mit Bühnenbild und Kostümen Maßstäbe gesetzt, Nils Ostendorf steht für Sounddesign und Komposition sowie Stefanie Esser im Inszenierungsteam für die Dramaturgie. Im Oktober wird „Merlin oder das wüste Land“ noch dreimal gespielt: am 7., 13. und 21. des Monats, jeweils um 19.30 Uhr. Das Stück darf man sich einfach nicht entgehen lassen.