Wie lässt sich Natur festhalten? Als wissenschaftlicher Beleg, als Zeichnung oder als Fotografie? Genau dieser Vielfalt widmet sich die neue Sonderausstellung „Von Kunst & Natur – Sammlung trifft Atelier“ vom 26. März bis zum 29. November 2026 im Müritzeum. Sie zeigt, wie unterschiedlich Menschen die Natur dokumentieren und darstellen.
Am Samstag, den 24.01.2026 lädt das Kulturquartier um 17 Uhr zu einer filmischen Wanderung durch unsere wunderschöne Seenplatte ein. In seinem Film „Nüscht wie Jejend“ entführt der Hobbyfotograf Tom Rother auf eine Reise durch die Jahreszeiten in der Umgebung von Neuhof.
Dreifinger-Faultier in Panama: Faultiere haben zusätzliche Halswirbel, einige Arten können deshalb ihren Kopf um bis zu 270 Grad drehen. Das hilft ihnen dabei, nach Futter zu greifen, ohne ihren trägen Körper bewegen zu müssen. Darüber hinaus können sie dadurch beim Schlafen ihren Kopf auf ihrem Brustkorb ruhen lassen.
Der preisgekrönte Natur- und Dokumentarfilm „Unsere Erde 2“ wird ab 14. November im Fabrik.Kino der Alten Kachelofenfabrik Neustrelitz gezeigt. „Unsere Erde“ nimmt uns mit auf eine unvergessliche Reise um die Welt und enthüllt unglaubliche Wunder der Natur und Tierwelt. Im Laufe eines einzigen magischen Tages folgen wir der Sonne von den höchsten Bergen bis hinunter zu den entlegensten Inseln, von exotischen Regenwäldern bis hinein in den Großstadtdschungel.
Beider Fledermausnacht in Kratzeburg konnte man viel Spannendes erfahren. Foto: Wiebke Döbbert
Jetzt im Sommer ist Hochsaison für die Umweltbildung im Müritz-Nationalpark. Im ganzen Park bieten Rangerinnen und Ranger Führungen an und die Umweltbildnerinnen und Umweltbildner des Jugendwaldheims Steinmühle nutzen die belegungsfreie Zeit während der Sommerferien dafür, dass auf zahlreichen Veranstaltungen Kinder, Jugendliche und Erwachsene die Natur hautnah erleben und wertvolles Wissen über den Naturschutz erwerben können.
„Es ist heute wichtiger denn je, Zugänge zur Natur zu schaffen“, betont Lara Wachholz, Leiterin des Jugendwaldheims Steinmühle. „Gerade in einer Zeit, in der der Naturschutz immer dringlicher wird ist es essenziell, dass wir mit ebensolchen Projekten insbesondere den heranwachsenden Generationen die Bedeutung, Schönheit und Wichtigkeit der Natur näherbringen.“
Der Verein Klima und Kultur e.V. in Kooperation und die Ortsgruppe Feldberger Seenlandschaft des BUND e.V. laden für kommenden Donnerstag, 10. Juli, alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, Naturschützer ebenso wie Landwirte herzlich ein zu einem inspirierenden Abend mit spannenden Gästen und viel Raum für Austausch. Gemeinsam wird ein Blick darauf geworfen, was es bedeutet, Wasser in der Landschaft zu halten und wie es in der Feldberger Seenlandschaft praktisch funktioniert. Die Veranstaltung findet um ab 19 Uhr im Haus des Gastes in Feldberg, Strelitzer Straße 42, statt.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Neubrandenburg lädt alle Interessierten herzlich zum großen Diskussionsforum über den Ausbau der Windenergie in der Mecklenburgischen Seenplatte nach Neubrandenburg ein. Die Veranstaltung findet am 25. Januar von 10 bis ca. 15 Uhr im Haus der Kultur und Bildung im großen Seminarraum statt.
Die Bewohner von Fleeth finden das nicht mehr lustig. „Wolfsrisse gehören ja schon fast zur Tagesordnung“, schreibt mir Katharina Huber Dziallas. „Aber jetzt wird es gefährlich, die Wölfe tummeln sich in den Dörfern ungeniert herum.“ In der vergangenen Woche sei ein kleines Reh mitten im Dorf gerissen worden. Die Überbleibsel ohne Kopf und Innereien seien vormittags um 10 Uhr von einer Anwohnerin gefunden worden. „Die Wölfe gehen in den Dörfern spazieren. Das finde ich ganz schön gruselig“, so meine Leserin.
„Im Farbwirbel“. Foto: Henrik Spranz/Glanzlichter 2023
Ein letztes Highlight für das laufende Jahr erwartet die Besucherinnen und Besucher in der neuen Sonderausstellung „Glanzlichter 2023“ ab dem 19. November im Müritzeum in Waren. Die Ausstellung zeigt faszinierende Naturfotografien, die im Rahmen des internationalen Fotowettbewerbs „Glanzlichter“ prämiert wurden und bis zum 23. März im NaturErlebnisZentrum in Waren (Müritz) zu sehen sein werden.
Bäume in der Stadt sind ein häufig diskutiertes Thema: Dem einen stehen sie in der Sonne, machen mit ihrem Herbstlaub jede Menge Arbeit und kosten viel Geld. Andere sehen sie als wertvolle Schattenspender, grüne Lunge im Staub der Straße und wertvolle Investition in die Zukunft.
Unabhängig davon gibt es auch eine Reihe verschiedener Gesetze, die sich um Bäume ranken und den genauen Umgang mit diesen – vor allem in Streitfällen – festsetzten. Um hierbei Klarheit zu schaffen, veranstaltet der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Neubrandenburg einen Workshop zum Thema Baumschutz: Am 28. September von 10 Uhr bis 16 Uhr im BUND-Büro (Friedländer Str. 12). Dabei werden nicht nur die rechtlichen Belange, sondern auch Fragen zum Straßenbaumschnitt sowie der Pflanzung erläutert.
Für gute Verpflegung und ausreichend Pausen ist gesorgt. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Der Workshop kostet 20 €, ist jedoch für Mitglieder des BUND kostenlos. Die erforderliche Anmeldung oder Fragen nimmt Gordon Käbelmann unter der 0395 – 5666 512 oder per Mail unter der info@bund-neubrandenburg.de gern entgegen.
Oft erscheinen Klimawandel, Biodiversitätskriese oder Artensterben wie gewaltige und unlösbare Probleme, denen der Einzelne machtlos gegenübersteht. Doch das Gegenteil ist der Fall! In ihrem inspirierenden Vortrag mit vielen eindrucksvollen Beispielen: „Jeder m² naturnahes Grün zählt!“ zeigt die Fachreferentin Susanne Schumacher viele kleine und einfache Möglichkeiten, wie alle in ihrem eigenen Garten etwas für die Artenvielfalt tun können.
Die Veranstaltung findet am 26. September um 17 Uhr in der Regionalbibliothek Neubrandenburg (UG) statt und ist kostenfrei. Veranstalter sind der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Kooperation mit der Regionalbibliothek Neubrandenburg. Fragen oder Anmeldungen nimmt Gordon Käbelmann unter der 0395 – 5666 512 oder per Mail unter der info@bund-neubrandenburg.de gern entgegen. Unterstützt wird die Veranstaltung im Rahmen des Projektes „Stadtnatur statt Asphalt – Bürger*innen für Biodiversität“ mit Geldern von „BINGO! Die Umweltlotterie“ und der Postcode Lotterie.
Hintergrund
Kein Lebensraum ist so stark von uns Menschen geprägt wie die Städte. Gerade dadurch haben wir jedoch einen großen Spielraum diese als leblose Betonwüste oder als kleinteiliges Mosaik verschiedener Habitate zu gestalten. Der eigene Garten ist eine hervorragende Möglichkeit für alle ein kleines Fleckchen Erde bunt und vielfältig zu gestalten, um schließlich genau das ernten zu können, was man selbst dort gesät hat.
Rauchschwalbe. Foto: Hannes BrendlerBlaumeise. Foto: Hannes Brendler