Am gestrigen Freitag gegen 18.20 Uhr kam es auf der Bundesautobahn 20 zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Nach ersten Erkenntnissen befuhr der 54-jährige Fahrzeugführer eines PKW Grand Cherokee die A 20 in Fahrtrichtung Berlin. Zwischen den Anschlussstellen Friedland und Strasburg kam es am PKW zu einem technischen Defekt an einem Reifen, so dass der Fahrzeugführer die Kontrolle über den PKW verlor, nach rechts von der Fahrbahn abkam und sich dort mehrfach überschlug. Schließlich kam das Fahrzeug in der Bankette auf dem Dach zum Liegen.
Beamte des Polizeireviers Friedland haben heute Nacht gegen 1.50 Uhr einen 35-Jährigen von Sponholz bis auf die Autobahn 20 Höhe Strasburg verfolgen müssen, um eine Verkehrskontrolle durchführen zu können. Nachdem er schließlich auf die Haltesignale der Polizei reagiert hat, verließ er mit der Polizei die Autobahn. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass er in einem nicht zugelassenen Auto unterwegs war und die Kennzeichen auch nicht zu dem Auto gehörten.
Schreck heute Morgen für einen 55-Jährigen Lkw-Fahrer. Er kam nach rechts von der Fahrbahn ab und landete kurz nach halb neun auf der A 20 zwischen den Anschlussstellen Friedland und Strasburg in Fahrtrichtung Stettin mit seinem Sattelauflieger einer Getränkefirma in den Leitplanken. Das Gespann war zum Unfallzeitpunkt voll beladen. Der Verkehr wurde zunächst an der Unfallstelle vorbeigeleitet. In der Folge musste die Autobahn für die Bergung im betroffenen Abschnitt in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt werden.
Am heutigen Vormittag kam es gegen 11.15 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 104 in Höhe der Ortschaft Linchenshöh bei Strasburg. Zwei PKW kollidierten vermutlich aufgrund des Missachtens der Vorfahrt frontal.
Bei dem Unfall erlitt einer der Fahrzeugführer eine Knieprellung, während der zweite Fahrzeugführer ein Bauchtrauma davontrug. Beide Verletzten wurden durch die alarmierten Rettungskräfte vor Ort versorgt und anschließend mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus Pasewalk gebracht.
Aktuell gibt es einen längeren Stau auf der Autobahn 20 zwischen Friedland und Strasburg in Fahrtrichtung Stettin. Dort ist ein LKW in den Graben gerutscht und muss geborgen werden. Die Fahrbahn wird gereinigt. Der aufgestaute Verkehr soll aus dem Unfallbereich herausgeleitet werden. Fahrzeuge, die auf die Unfallstelle zufahren, werden aktuell an der Ausfahrt Friedland vor der Baustelle abgeleitet.
Am gestrigen Freitagabend gegen 19 Uhr wollten Beamte des Polizeihauptreviers Neustrelitz einen PKW Audi auf der B198 auf Höhe der Ortslage Möllenbeck kontrollieren. Es wurden die entsprechenden Anhaltesignale gesetzt, welche durch den Fahrzeugführer des Audi ignoriert wurden und die gefahrene Geschwindigkeit erhöht wurde. Die Verfolgung führte über die Ortslagen Woldegk bis fast nach Prenzlau, von dort wieder nach Strasburg und von dort auf die B109, nahe Pasewalk. Hier verursachte der Fahrzeugführer einen Unfall mit einem Funkstreifenwagen, indem er diesen durch einen Spurwechsel nach links am Vorbeifahren hindern wollte. Es kam dabei zur seitlichen Kollision der beiden Kraftfahrzeuge. Am Funkstreifenwagen entstand ein Sachschaden von ca. 15.000 Euro, am Audi ein Schaden von ca. 1000 Euro. Personen wurden nicht verletzt.
Nach diesem Zusammenstoß fuhr der Fahrzeugführer des Audi auf ein angrenzendes Feld. Hier fuhr er ca. eine Stunde im Kreis und verursachte so einen Schaden von ca. 10.000 Euro an der Agrarkultur. Danach konnten der PKW gestoppt und die Insassen ergriffen werden. Hierbei handelte es sich um einen 19-jährigen Fahrzeugführer, eine 15-jährige Beifahrerin und einen 18-jährigen Mitfahrer hinten im PKW. Bei allen Personen handelt es sich um deutsche Staatsbürger.
Am heutigen Montag gegen 16 Uhr ereignete sich auf der L32 in Höhe Strasburg in Fahrtrichtung Rothemühl ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine Person ums Leben kam. Ein 81-jähriger deutscher Fahrer eines VW T-Roc kam aus bisher ungeklärter Ursache auf einer geraden Strecke nach links von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. Der Fahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Das Unfallfahrzeug war stark beschädigt und musste von einem Abschleppunternehmen geborgen werden. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 28.200 Euro geschätzt. Die L32 war für die Dauer von etwa zwei Stunden voll gesperrt. Da die genaue Unfallursache vor Ort nicht ermittelt werden konnte, wurde ein Sachverständiger der DEKRA hinzugezogen. Die Freiwillige Feuerwehr Strasburg war mit vier Fahrzeugen und 17 Einsatzkräften vor Ort.
19 Zweitklässler mal 10 Setzlinge – das macht rund 200 neue Klimabäume, die am heutigen Dienstagvormittag im Rahmen eines Umweltprojektes der Neubrandenburger Stadtwerke gepflanzt wurden. Die Mädchen und Jungen der Klasse 2a des Neubrandenburger BIP-Kreativitätscampus waren trotz Regenwetters in das Waldstück nordöstlich von Strasburg gekommen. Der Naturwald wird von der Agrargesellschaft Neuensund in einen gesunden Mischwald umgebaut, nachdem Trockenstress, Borkenkäfer und Stürme die Fichten stark geschädigt haben.
Insgesamt werden in den kommenden Tagen rund 1500 Rotbuchen-Setzlinge die Lücken in diesem Wald schließen. Die neu.sw Patenklasse hat dafür den Startschuss gegeben. Als regionaler Energieversorger bieten die Neubrandenburger Stadtwerke (neu.sw) auch reine Ökostromprodukte an. Für jede verbrauchte Kilowattstunde in diesen Tarifen spendet neu.sw einen Cent für Umwelt- und Naturschutzprojekte. 2023 geht das Spendengeld an den Verein „Plant for Future“. Er forstet damit einerseits geschädigte Fichtenwälder in Mecklenburg-Vorpommern auf. Andererseits wird ein Teil des Spendengeldes zum Schutz von Regenwald eingesetzt, der von Rodung bedroht ist.
Der Mitinitiator von „Plant for Future“, Profiboxer Felix Langberg, und Landwirt Max Bieber begaben sich gemeinsam mit den Neubrandenburger Kindern auf einen Naturwandertag. Auf dem Weg zur Pflanzstelle in der Nähe des Schmiedegrundsees zwischen Neuensund und Rothemühl bekam die Klasse von den beiden Waldrettern gleich noch Wissenswertes über Bäume, Wald, Waldbewohner, Umwelt und Klima vermittelt. Und als Höhepunkt durften die 19 Schülerinnen und Schüler ihre Namen auf Schildern an „ihre“ Bäume hängen.
Bereits im März hatte neu.sw zusammen mit Plant for Future und in Kooperation mit der Agrargesellschaft Neuensund rund 2000 Rotbuchen-Setzlinge nordöstlich von Strasburg gepflanzt.
Am gestrigen Dienstagabend gegen 18.35 Uhr befuhr der 36-jährige Fahrzeugführer einer Sattelzugmaschine mit Auflieger die B104 aus Richtung Strasburg kommend in Richtung Woldegk. Aus bisher ungeklärter Ursache kam er, kurz vor der Ortschaft Carlslust, auf gerader Strecke nach rechts von der Fahrbahn ab. Hier kippte das Fahrzeuggespann, welches mit ca. 40 Tonnen Futtermitteln beladen war, auf die rechte Seite. Der Fahrzeugführer konnte sich eigenständig aus dem Fahrerhaus befreien, musste jedoch leicht verletzt mit dem Rettungswagen zur weiteren medizinischen Behandlung ins Klinikum Pasewalk gebracht werden.
Zur Unfallaufnahme und Bergung des Sattelzuges musste die Bundesstraße für etwa 3,5 Stunden voll gesperrt werden. Neben dem Rettungsdienst befanden sich auch 20 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Mildenitz und Woldegk vor Ort. Es entstand Sachschaden von ca. 15.000 Euro. Aufgrund der starken Beschädigungen an der Schutzplanke und der Bankette wurde eine Firma hinzugezogen, welche die Unfallstelle beschilderte und dadurch die Geschwindigkeit herabsetzte.
Heute Morgen ist etwa zwischen 3.10 und 3.30 Uhr durch bisher Unbekannte der Geldautomat einer Bankfiliale in der Falkenberger Straße in Strasburg gesprengt worden. Der Innenraum und sonstige Teile des Gebäudes wurden dabei erheblich beschädigt. Nach aktuellem Stand beläuft sich der Sachschaden mindestens auf eine Summe im oberen fünfstelligen Bereich. Angaben über eine mögliche Beute werden aus ermittlungstaktischen Gründen nicht gemacht. Verletzt wurde durch die Sprengung niemand.