Schlagwörter
Funkstreifenwagen, Möllenbeck, Mecklenburg-Strelitz, Pasewalk, Prenzlau, Strasburg, Unfall, Verfolgung, Verkehr, Woldegk

Am gestrigen Freitagabend gegen 19 Uhr wollten Beamte des Polizeihauptreviers Neustrelitz einen PKW Audi auf der B198 auf Höhe der Ortslage Möllenbeck kontrollieren. Es wurden die entsprechenden Anhaltesignale gesetzt, welche durch den Fahrzeugführer des Audi ignoriert wurden und die gefahrene Geschwindigkeit erhöht wurde. Die Verfolgung führte über die Ortslagen Woldegk bis fast nach Prenzlau, von dort wieder nach Strasburg und von dort auf die B109, nahe Pasewalk. Hier verursachte der Fahrzeugführer einen Unfall mit einem Funkstreifenwagen, indem er diesen durch einen Spurwechsel nach links am Vorbeifahren hindern wollte. Es kam dabei zur seitlichen Kollision der beiden Kraftfahrzeuge. Am Funkstreifenwagen entstand ein Sachschaden von ca. 15.000 Euro, am Audi ein Schaden von ca. 1000 Euro. Personen wurden nicht verletzt.
Nach diesem Zusammenstoß fuhr der Fahrzeugführer des Audi auf ein angrenzendes Feld. Hier fuhr er ca. eine Stunde im Kreis und verursachte so einen Schaden von ca. 10.000 Euro an der Agrarkultur. Danach konnten der PKW gestoppt und die Insassen ergriffen werden. Hierbei handelte es sich um einen 19-jährigen Fahrzeugführer, eine 15-jährige Beifahrerin und einen 18-jährigen Mitfahrer hinten im PKW. Bei allen Personen handelt es sich um deutsche Staatsbürger.
Im Rahmen der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Fahrzeugführer nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war, die angebrachten amtlichen Kennzeichen vermutlich entwendet waren und der PKW nicht zugelassen war. Den Fahrzeugführer erwarten demzufolge Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Diebstahls, Straßenverkehrsgefährdung, verbotenen Straßenrennens, Urkundenfälschung und Sachbeschädigung. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.