Die Strelitzer Jungs hatten heute Abend allen Grund zum Jubel, und die Fans im Parkstadion auch.
Unsere Fußball-Oberligisten der TSG Neustrelitz können den ersten Heimdreier der Saison verbuchen. Am Abend besiegte die Elf von Coach Thomas Franke im MV-Derby vor rund 400 Zuschauern im Parkstadion die SG Dynamo Schwerin mit 2:0 (1:0). Die Tore für die Strelitzer Jungs schossen in einer kampfbetonen Begegnung Oskar Fijalkowski bereits in der in der 8. Minute und Javier Alejandro Jimenez Paris in der 90. Minute.
Auf Anhieb einen ganz starken Tag erwischte Paul Benjamin Krause bei seinem Debüt zwischen den Pfosten des TSG-Kastens. Der 20-Jährige parierte anderem in der 75. Minute einen Handelfmeter der Gäste. „Endlich ist der Knoten bei uns geplatzt“, freute sich Kapitän Nils Röth nach der Partie im Gespräch mit Strelitzius. Der ausführliche Spielbericht folgt morgen Vormittag.
Am 2. Oktober kam es zu einem Polizeieinsatz in der Sponholzer Straße in Neubrandenburg. Ein Einbruch in die Tagesstätte des Arbeiter-Samariter-Bundes war gemeldet worden. Eine Mitarbeiterin stellte gegen 7 Uhr fest, dass mehrere Büroräume durchwühlt und auch Türen beschädigten wurden. Bislang unbekannte Tatverdächtige verschafften sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude über ein aufgehebeltes Fenster. Es wurden weiterhin sieben Türen, die in Büroräume führen, im Inneren beschädigt und gewaltsam geöffnet. Ein dadurch verursachter Schaden beläuft sich auf circa 2.000 Euro. Zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme konnte noch nicht gesagt werden, ob und was entwendet wurde.
Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang mögliche Zeugen, die in der Nacht auf den 2. Oktober in der Sponholzer Straße in Neubrandenburg etwas beobachten konnten. Bei Hinweisen melden Sie sich im Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter der 0395 55825224 oder jeder anderen Polizeidienststelle.
Am 29. September um 15.35 Uhr wurden der Polizei in Röbel mehrere ungeöffnete Briefe in einem Altpapiercontainer in Wredenhagen gemeldet. Die Polizei fand dort 188 Briefe und 40 Zeitschriften. Die gesamte nicht zugestellte Post wurde durch die Beamten sichergestellt und in das Polizeirevier Röbel verbracht.
Die anschließenden Ermittlungen ergaben, in welchem Bereich die Post nicht zugestellt wurde. Es stellte sich heraus, dass auch in Priborn und Kieve Briefe und Zeitschriften in den dortigen Altpapiertonnen entsorgt wurden. Es handelt sich nun um 1.074 Postsendungen unterschiedlicher Haushalte, welche entsorgt und nicht zugestellt wurden.
Die Kriminalpolizei in Röbel war in den letzten Tagen damit beschäftigt, alle Postsendungen zu dokumentieren und die dazugehörigen Geschädigten zu ermitteln. Die Post wurde wieder freigegeben und konnte ordnungsgemäß zugestellt werden.
Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um eine männliche Person, die erst kurze Zeit bei der Deutschen Post beschäftigt war. Im Ergebnis des obigen Sachverhaltes wurde das Arbeitsverhältnis aufgehoben. Mögliche Gründe der Tat oder weitere Informationen zum Sachverhalt sind zum momentanen Zeitpunkt nicht bekannt.
Die Wesenberger Burg bot wieder eine herrliche Kulisse für die 4. Auflage der Aktion „Licht in Sicht“. Unter Federführung von Frank Kotte mit seiner Crew „papyros kreative feuerwerke“ erlebten die Zuschauer, die trotz des Regens in Scharen der Einladung des Burgvereins folgten, ein beeindruckendes Programm. Vor dem eigentlichen Beginn präsentierte die Rethra Feuershow ihre Walking Acts in Form zweier wunderschön dekorierten Stelzenläuferinnen. Bürgermeister Steffen Rißmann eröffnete die Veranstaltung mit der Verleihung des Ehrenamtspreises der Stadt Wesenberg an Harry Frank (Strelitzius berichtete). Stadtgründer Nicolaus von Werle begrüßte danach mit seinem Gefolge die Besucher.
„Den Auftakt machte dann Karsten Nix mit seiner mitreißenden Feuershow. Die Lasershow von UM Events setzte das Publikum mit seiner Verbindung von Musik und Lasereffekten in Erstaunen. Es war eine gelungene Mischung aus Klassik und Filmmusik. Die Pyroshow war dann überwältigend. Mit den Klängen von Karats ‚Albatros‘ wurden die Feuerwerkseffekte in genialer Form in Einklang gebracht. Der gelernte DDR-Bürger kriegt heute bei diesem Text immer noch Gänsehaut“, schreibt mir Burgvereinschef Axel Hirsch. Die Pyro-Crew wurde soundtechnisch von Klangkultur MV (DJ Paul und DJ Dixi) unterstützt.
Damit dieses Ereignis zu einem Höhepunkt werden konnte, waren viele Partner am Start. Der Burgverein bot aus eigener Kraft Glühwein, Kinderpunsch, Brezeln, Bratwurst und Steak sowie Bier an. Mathias Zander von der Gaststätte „Bodinka“ stellte einen Bierwagen zur Verfügung. Einen weiteren und einen Stand mit Essensangeboten brachte der Lindenkrug aus Lärz mit. Alex Remzi von der old well Destillery Below hatte seinen Gin-Tonic dabei. Der Biergarten am Hafen rundete das Angebot ab.
„Wir danken insbesondere der Stadt Wesenberg und den Spendern für die finanzielle Unterstützung. Auch dafür, dass der Bühnenwagen durch die Mitarbeiter des Regiehofes aufgebaut wurde, so dass die Techniker ideale Arbeitsbedingungen hatten“, hebt Axel Hirsch hervor. „Dem Hinweis am Ende der Veranstaltung, die ja für die Besucher kostenlos war, unsere Spendengläser zu füllen, folgten sehr viele Besucher, wofür wir sehr dankbar sind. Vielen Dank auch an die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wesenberg für ihre Unterstützung.“
Der Countdown läuft für die Spendensammlung des SV Chemnitz (Strelitzius berichtete). Bis zum 14. Oktober können Unterstützer des Fußballvereins auf der neu.sw Plattform nb-Crowd noch Geld für die ersehnten neuen Wechselbänke geben.
Der SV Chemnitz hat mit seinem Nachwuchskonzept „Fußballfreunde in Blau und Weiß“ innerhalb von zwei Jahren 65 Nachwuchskicker und -kickerinnen für den Fußball als Teamsport in verschiedenen Altersklassen begeistern können. Zur Verbesserung der Rahmenbedingungen bei den Ligaspielen, insbesondere in der feuchten und kalten Jahreszeit, möchte der Verein nun sogenannte ortsveränderbare Wechselbänke beschaffen.
Deshalb hofft der SV Chemnitz darauf, dass er mit Hilfe vieler Unterstützerinnen und Unterstützer innerhalb von vier Wochen 5.000 Euro sammeln kann. Ein Drittel der Summe ist bereits erreicht. Wie immer gilt: Die Neubrandenburger Stadtwerke geben für Spenden ab 10 Euro jeweils 10 Euro dazu – solange der Fördertopf reicht. Er wird jeden Monat neu mit 700 Euro gefüllt. Wie immer gilt aber auch: alles oder nichts. Sollte die Wunschsumme bis zum 14. Oktober 2024 nicht erreicht werden, bekommen alle Spenderinnen und Spender ihr Geld zurück. www.nb-crowd.de/sv1950chemnitz.
Mit der nb-Crowd geben die Neubrandenburger Stadtwerke (neu.sw) regionalen Vereinen die Möglichkeit, ihre Ideen und Projekte mit der Unterstützung von vielen Menschen zu finanzieren. Gleichzeitig profitieren die Initiativen vom neu.sw Fördertopf. Seit dem Start der nb-Crowd 2020 haben Vereine aus Neubrandenburg und dem Umland insgesamt 37 Projekte beworben. 36 waren erfolgreich. Fast 3.000 Menschen spendeten insgesamt fast 190.000 Euro. www.nb-crowd.de
Vom hervorragenden künstlerischen Potential der Neubrandenburger Philharmonie profitiert das 2. Philharmonische Konzert „THE VIVALDI PROJECT“. In den sehr unterschiedlich besetzten Konzerten des italienischen Barockmeisters treten viele Orchestermusiker auch solistisch hervor. Aus dem wohl berühmtesten Werk Vivaldis, dem Zyklus „Die vier Jahreszeiten“, erklingt „Der Sommer“. Während hier lediglich eine Violine als Soloinstrument vorkommt, sind in allen weiteren Kompositionen gleich mehrere konzertierende Partien enthalten, so z. B. für zwei bzw. vier Violinen, zwei Violoncelli sowie diverse Blasinstrumente.
Als „Maestro de concerti“ leitete Antonio Vivaldi seinerzeit das Orchester des „Ospedale della Piéta“, eines der Waisenhäuser in Venedig. Mit seinem Ensemble, in dem ausschließlich Mädchen spielten, ergründete er die vielfältigen Möglichkeiten barocken Musizierens. Vivaldis Kompositionen zeugen vom ausgeprägten Klangsinn und der Experimentierfreude ihres Schöpfers. Die Farbigkeit seiner Musik wird zusätzlich durch eine Lichtregie unterstrichen.
Geleitet wird „THE VIVALDI PROJECT“ von Chefdirigent Daniel Geiss. Das Besondere an diesem Konzert ist, dass die die SolistInnen und Solisten ihre jeweiligen Solistengagen zugunsten der lokalen Hospizarbeit spenden werden. Im Speziellen werden folgende Institutionen durch Spenden begünstigt: Hospiz Neubrandenburg (Generalprobe und Konzert am 10.10.), Diakonie Hospiz Güstrow (Konzert am 11.10.), DRK Hospiz „Luisendomizil“ Neustrelitz (Konzert am 13.10.) und „Querleben“ Ambulanter Kinderhospizdienst Mirow (Konzert am 20.10.).
Die Herbstfrüchte werden in Salzlake haltbar gemacht.Foto: Stadtwerke
Der Tiergarten Neustrelitz sagt DANKE für tonnenweise Kastanien und Eicheln. Noch bis Sonntag (6. Oktober) kann die Ernte gebracht werden, und die Lieferanten bekommen dafür freien Eintritt. Dann sind die Vorratskammern komplett voll und die Kastanienaktion 2024 ist beendet.
Die Bilanz nach sechs Tagen Sammelaktion ist grandios: fast zehn Tonnen Kastanien und fünf Tonnen Eicheln. Alle Herbstfrüchte werden nun in Salzlake haltbar gemacht. Bestimmte Tiere kommen damit gut über den Winter, und der Tiergarten spart einen Teil der Kosten fürs Futter.
Der Tiergarten bittet um Verständnis, dass ab Montag keine Kastanien und Eicheln mehr angenommen werden. Der Platz ist eben begrenzt. Von 9 bis 18 Uhr ist der Tiergarten täglich geöffnet, im November und Dezember von 9 bis 16 Uhr.
Das Aufgebot der Bundesligisten vom PSV Neustrelitz für die Saison 2024/25, hier vor dem Start in die Spielzeit im Trainingslager.
Nach einer intensiven Pokalrunde, die für den PSV Neustrelitz im Finale des Landespokals in Warnemünde endete, richten sich die Blicke nun auf das nächste Spiel in der Volleyball Bundesliga. Zwar konnte das Team im Halbfinale noch knapp die zweite Mannschaft des SV Warnemünde bezwingen, musste sich aber im Endspiel dem Ligakonkurrenten aus Warnemünde geschlagen geben. Damit endet die Pokalreise vorzeitig, doch nach über fünf Monaten Volleyballpause steht nun endlich wieder ein Heimspiel an, schreibt mein Blogpartner Jesco Genzmer.
Am morgigen Sonnabend empfangen die Residenzstädter den TuS Mondorf aus Bonn. Der Vorjahresmeister startet mit Rückenwind in die neue Saison, nachdem er sein erstes Pflichtspiel souverän gewinnen konnte. Der PSV Neustrelitz hingegen musste in Essen einen Punkt abgeben. Doch die Hausherren sind fest entschlossen, es den Gästen schwer zu machen. Schließlich konnten die Neustrelitzer das letzte Aufeinandertreffen für sich entscheiden. Die Duelle zwischen dem PSV Neustrelitz und dem TuS Mondorf waren stets sehenswert und hart umkämpft. Fans dürfen sich also erneut auf ein intensives Match freuen!
Einige Wochen nach den letzten Sitzungen der Ausschüsse der Gemeinden und des Kreistages zieht die Junge Union Mecklenburgische Seenplatte ein erstes Resümee. „Nach einem intensiven und teils anspruchsvollen Wahlkampf war es uns besonders wichtig, dass die Junge Union entsprechend ihrer Leistung bei der Verteilung der Sitze angemessen berücksichtigt wird. Ohne die Beteiligung junger Menschen kann keine zukunftsorientierte Politik funktionieren. Rückblickend können wir feststellen, dass uns dies erfolgreich gelungen ist“, heißt es in einer Pressemitteilung.
Mehr als zehn Mitglieder der Jungen Union haben nun Sitze als Vertreter in den Ausschüssen sowie in anderen wichtigen Gremien. Besonders erfreulich sei die Wahl von Max Odebrecht zum Stadtpräsidenten von Neustrelitz – „ein bedeutsamer Meilenstein, der nicht ohne Herausforderungen zu erreichen war“.
Auch in Neubrandenburg setze die Junge Union ihre erfolgreiche Arbeit fort: Steven Giermann wurde erneut in die Stadtvertretung gewählt und übernimmt weiterhin den Vorsitz des Ausschusses für Schule und Sport. Damit habe er die Möglichkeit, seine wichtige Arbeit für die Stadt weiterzuführen.
Der Vorstandsvorsitzende der Jungen Union, Roman-Dieter Olbricht, übernimmt ebenfalls wichtige Aufgaben in der Region. Er ist nun Mitglied im Ausschuss für Ordnung, Sicherheit, Katastrophenschutz und Brandschutz des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte sowie im Betriebsausschuss der Stadt Neubrandenburg. Darüber hinaus wurde er zum stellvertretenden Mitglied der Arbeitsgruppe Kinder und Jugend der Stadt Neubrandenburg ernannt.