Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) lädt herzlich zu einem Film-Vortrag über den Fischotter „Norbert“ ein. Die Veranstaltung wird am 27. Mai um 17 Uhr in der Regionalbibliothek Neubrandenburg (UG) stattfinden. Doch wer ist der Fischotter „Norbert“?
Experten der dänischen Umweltbehörde haben zweifelsfrei festgestellt, dass es sich bei dem vor der Insel Anholt angespülten toten Buckelwal um das Tier handelt, das zuvor in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern festgelegen hat. Letzte Sicherheit hat heute der Fund eines Trackers an dem Wal gegeben. Das Ortungsgerät befindet sich nun im Besitz der dänischen Regierung. Umweltminister Dr. Till Backhaus bedauert, dass der Wal „Timmy“ den Rettungsversuch der privaten Initiative nicht dauerhaft überlebt hat:
Der vor Mecklenburg-Vorpommern gestrandete Buckelwal Timmy ist am Wochenende in der Nordsee in die Freiheit entlassen worden. Damit ist der Transport aus der Ostsee abgeschlossen. Umweltminister Dr. Till Backhaus erklärte dazu:
„Ich habe von Beginn an gesagt, dass wir den Wal begleiten werden – und genau das haben wir nach bestem Wissen und Gewissen getan. Wir haben gegenüber der Initiative immer klar gemacht, dass Anpassungen am ursprünglichen Konzept angezeigt und von uns geprüft werden müssen. Grundlage dafür waren durchgehend das Tierwohl, der Tierschutz und ein möglichst artgerechtes Verhalten des Tieres. All das haben wir schnell und unbürokratisch gewährleistet.
Anlässlich des internationalen „Tag des Wolfes“ zieht das Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern eine aktuelle Bilanz zum Wolfsmanagement im Land und stellt zugleich wichtige Weichen für die Zukunft. Dazu gehört auch die organisatorische Weiterentwicklung des Wolfskompetenzzentrums, dessen Arbeit künftig im Ministerium gebündelt wird. „Der Wolf ist Teil unserer heimischen Natur. Gleichzeitig stellt seine Rückkehr uns vor neue Herausforderungen, die wir verantwortungsvoll gestalten müssen“, erklärte Umweltminister Dr. Till Backhaus.
Am Nachmittag hat die private Initiative zur Rettung des vor Poel gestrandeten Wals ihre Mission erfolgreich abgeschlossen. Timmy befindet sich in einem Lastkahn, der nach vorliegenden Informationen in Kürze Richtung Nordsee gezogen werden soll. Umweltminister Dr. Till Backhaus beglückwünscht das Rettungsteam und dankt für das Engagement der Helfer.
„Viele Menschen haben hier vor Poel in den letzten Tagen und Wochen mit viel Herzblut und unter persönlichen Opfern mitgewirkt, um dem Wal zu helfen. Das kann man gar nicht hoch genug bewerten. So haben die Männer und Frauen der DLRG ihren Urlaub geopfert, um hier vor Ort die Arbeiten auf und im Wasser abzusichern. Die freiwillige Feuerwehr Kirchdorf hat mit der Benetzung des Wals einen wichtigen Beitrag geleistet und mit ihren Drohnenaufnahmen die Vorbereitung des Rettungseinsatzes wesentlich unterstütz. Nicht zu vergessen natürlich die Polizei, die landseitig das eingerichtete Sperrgebiet absichert und die Wasserschutzpolizei Wismar, die seit Wochen über den Wal wacht. Besonders bedanke ich mich auch bei den Initiatoren Frau Walter-Mommert und Herrn Gunz, die enorme Mittel bereitgestellt haben, um die Rettungsaktion zu ermöglichen.
Eine Woche nach Beginn des privaten Rettungsversuchs für den gestrandeten Buckelwal vor der Insel Poel hat Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Dr. Till Backhaus eine Bilanz gezogen und einen Ausblick auf die kommenden Tage gegeben. „Wir befinden uns weiterhin in einer außergewöhnlich schwierigen Situation – fachlich, rechtlich und auch emotional“, sagte Backhaus. „Der Gesundheitszustand des Tieres ist kritisch. Dennoch lebt der Wal, und solange diese Chance besteht, begleiten wir die Situation verantwortungsvoll im Rahmen unserer Möglichkeiten.“
Nachdem sich das Tier zwischenzeitlich kurzzeitig freischwimmen konnte, liegt es aktuell erneut im Flachwasserbereich der Kirchsee vor Poel. Die Rettungsversuche der privaten Initiative werden fortgesetzt und durch die Behörden eng fachlich begleitet. Gleichzeitig werden verschiedene Handlungsoptionen geprüft.
Das Land Mecklenburg-Vorpommern erhebt keine Einwände gegen einen Versuch der Lebendbergung des vor der Insel Poel gestrandeten Buckelwals. Grundlage ist, dass heute Vormittag ein von zwei privaten Unternehmern Konzept vorgelegt wurde, das umgehend fachlich und rechtlich geprüft wurde. Vorgesehen ist, den Wal vorsichtig vorn an den Flippern freizuspülen und mithilfe pneumatischer Hebekissen anzuheben. Durch eine gleichmäßige Lastenverteilung sowie die Unterführung einer Plane unter den Körper soll die Belastung für das Tier minimiert werden. Für den Transport in die Nordsee ist der Einsatz eines Pontonsystems vorgesehen. Die Maßnahme wird durchgehend veterinärmedizinisch begleitet.
Das Frühjahr ist angebrochen, und mit ihm kehren auch die ersten Flussseeschwalben von ihrer weiten Reise nach Neubrandenburg zurück. Daher plant der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), am 18. April die kleinen Langstreckenflieger gebührend zu empfangen. Dazu sollen die drei künstlichen Brutinseln auf der Lieps ausgebracht werden. Diese gilt es mit Sand und Grassoden herzurichten und wieder auf dem See zu verankern.
Der Kinosaal des Müritzeums verwandelt sich noch einmal in einen tropischen Dschungel. Beim letzten Naturfilmabend der Reihe sind die Besucherinnen und Besucher eingeladen, tief in die faszinierende Welt der Orang-Utans einzutauchen – diesmal in voller Länge. Eigentlich sollte die prämierte Dokumentation „Orang-Utans – Die unbekannten Menschenaffen“ bereits im November gezeigt werden. Aufgrund einer fehlerhaften Filmdatei musste die Vorführung jedoch abgebrochen werden. Nun gibt es eine zweite Chance: Am Freitag, 27. Februar, geht es um 19 Uhr im Müritzeum noch einmal hinauf in die schattigen Höhen der Dschungelbäume.
Rohrdommel im Müritz-Nationalpark. Foto: Roland Weber
Im Frühjahr haben Ehrenamtliche gemeinsam mit Mitarbeitenden des Nationalparks rufende Rohrdommel-Männchen kartiert, um langfristige Entwicklungen der Bestandszahlen im Müritz-Nationalpark zu dokumentieren. Die Auswertung der Erfassung liegt nun vor.