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Am Sonntag, den 13. September, wird die Schlosskirche Neustrelitz ab 16 Uhr mit Cellomusik vom Bach-Solo bis zu Klengels Hymnus für 12 Cellisten erfüllt. Die große Flexibilität des Violoncellos zwischen tiefen Grundtönen und singenden Höhen gibt diesen Klangkörpern ihren unverwechselbaren, warmen Sound – die Schlosskirche bietet dafür einen wunderbaren Klangraum.

Der Neustrelitzer Cellist und Pädagoge Johannes Groh bringt für das Konzert erstmals die 12 Lühe’schen Cellisten – Musiker aus Neustrelitz, Augsburg, Bonn und der Schweiz – für diesen einmaligen, gemeinsamen Auftritt zusammen. Benannt ist das Ensemble nach seinem Probenort in Neustrelitz: Das Lühe’sche Haus in der Tiergartenstraße. Dieses ehemalige Stadtpalais war schon seit den 1860iger Jahren ein wichtiger kultureller Treffpunkt und ist besonders mit Clara von der Lühe, einer geborenen von Arnim, verbunden.

Die magische Zahl 12 spielt unter Cellisten eine große Rolle, besonders wegen der legendären Konzerte der 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker. Als Begründer dieser Formationen kann Julius Klengel gelten: Der Leipziger Cellist, Komponist und Pädagoge schuf mit seinem Hymnus für 12 Celli die erste große Komposition für diese Besetzung, die auch das große Finale beim Schlosskirchenkonzert sein wird.

Der Eintritt kostet 15 €, für Schüler 5 €. Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt. Tickets unter 03981-2390999 oder  info@kulturquartier-neustrelitz.de oder direkt am Empfang des Kulturquartiers