Am kommenden Samstag, dem 6. September, um 17 Uhr, liest Uta Gosselck-Perschmann in der Kirche Ankershagen Briefe und Tagebücher der bekannten Malerin Paula Modersohn-Becker (1876-1907). Untermalt wird die Lesung mit Werken der Künstlerin und Bildern aus Worpswede und Paris aus den Jahren 1900 bis 1907. Uta Gosselck-Perschmann war Dramaturgin und Schauspieldozentin in Berlin und Hannover und bis 2004 Sprecherzieherin am Staatstheater Braunschweig.
Am 29. September um 15.35 Uhr wurden der Polizei in Röbel mehrere ungeöffnete Briefe in einem Altpapiercontainer in Wredenhagen gemeldet. Die Polizei fand dort 188 Briefe und 40 Zeitschriften. Die gesamte nicht zugestellte Post wurde durch die Beamten sichergestellt und in das Polizeirevier Röbel verbracht.
Die anschließenden Ermittlungen ergaben, in welchem Bereich die Post nicht zugestellt wurde. Es stellte sich heraus, dass auch in Priborn und Kieve Briefe und Zeitschriften in den dortigen Altpapiertonnen entsorgt wurden. Es handelt sich nun um 1.074 Postsendungen unterschiedlicher Haushalte, welche entsorgt und nicht zugestellt wurden.
Die Kriminalpolizei in Röbel war in den letzten Tagen damit beschäftigt, alle Postsendungen zu dokumentieren und die dazugehörigen Geschädigten zu ermitteln. Die Post wurde wieder freigegeben und konnte ordnungsgemäß zugestellt werden.
Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um eine männliche Person, die erst kurze Zeit bei der Deutschen Post beschäftigt war. Im Ergebnis des obigen Sachverhaltes wurde das Arbeitsverhältnis aufgehoben. Mögliche Gründe der Tat oder weitere Informationen zum Sachverhalt sind zum momentanen Zeitpunkt nicht bekannt.
Eva und Erwin Strittmatter stehen im Mittelpunkt einer Lesung am Mittwoch, 1. Mai, 19 Uhr, im Antiquariat Neustrelitz, Am Stadthafen 17. Die Neustrelitzer Buchhändlerin Kathrin Matern wird aus den im Aufbau-Verlag erschienenen Briefen des Schriftsteller-Ehepaars lesen.
Die späteren Eheleute lernten sich 1952 kennen. Die 22-jährige Mitarbeiterin des Schriftstellerverbandes lebte in Berlin, der freiberufliche Schriftsteller in Spremberg. Ihr Briefwechsel aus dieser Zeit ist fast vollständig erhalten und zeigt, wie einer im andern die Verwirklichung seiner Ideale sucht, erzählt von familiären und künstlerischen Krisen, von Begegnungen mit Kollegen und vom Leben in der DDR.
Der Eintritt ist wie immer frei; Spenden sind erbeten.