Am kommenden Samstag, dem 6. September, um 17 Uhr, liest Uta Gosselck-Perschmann in der Kirche Ankershagen Briefe und Tagebücher der bekannten Malerin Paula Modersohn-Becker (1876-1907). Untermalt wird die Lesung mit Werken der Künstlerin und Bildern aus Worpswede und Paris aus den Jahren 1900 bis 1907. Uta Gosselck-Perschmann war Dramaturgin und Schauspieldozentin in Berlin und Hannover und bis 2004 Sprecherzieherin am Staatstheater Braunschweig.
Uta Gosselck-Perschmann und der Saxofonist Michael Hornstein gestalten am Samstag, dem 21. September, in der Kirche Ankershagen einen Abend mit unvergessenen Melodien und autobiografischen Erinnerungen von Werner Richard Heymann (1896-1961), des erfolgreichsten Tonfilmkomponisten seiner Zeit.
„Sie kennen mich nicht, aber Sie haben schon viel von mir gehört …“ so hat Werner Richard Heymann seine Auftritte vor Publikum oft eingeleitet. Und dann spielte er am Klavier die Refrains seiner Lieder, etwa „Ein Freund, ein guter Freund…“ oder „Liebling, mein Herz lässt dich grüßen …“. Noch fünfzig Jahre nach seinem Tod kann fast jeder seine Melodien mitsingen. In den letzten Lebensjahren begann Heymann seine Erinnerungen aufzuschreiben. Dabei entstanden lebendige Momentaufnahmen der ersten dreißig Jahre des 20. Jahrhunderts. Sie schildern eigene Erfahrungen und Erlebnisse sowie Begegnungen mit bekannten und berühmten Musikern, Malern und Literaten.
Uta Gosselck-Perschmann war Dramaturgin und Schauspieldozentin in Berlin und Hannover und bis 2004 Sprecherzieherin am Staatstheater Braunschweig. Die in Berlin und Ahrenshoop lebende freie Sprecherin liest aus der Autobiografie von Heymann, während Michael Hornstein dessen berühmte Kompositionen spielt. Der Münchener ist mit den Tracks Carma und Boom Boom auf der renommierten Compilation “Cafe del Mar” vertreten und gehört durch diese Titel zu den heute weltweit am meisten gehörten Saxofonisten. Laut Süddeutscher Zeitung ist er „… wahrscheinlich einer der größten zeitgenössischen Musiker unserer Zeit”.
Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt kostet 12 Euro/ermäßigt 10 Euro.
Eine anrührende Geschichte um Musik, Leidenschaft und die Macht der Freundschaft ist am Sonnabend, dem 24. August, in der Kirche Ankershagen zu hören. Auf einem luxuriösen Ozeandampfer, der um 1900 zwischen der Alten und der Neuen Welt unterwegs ist, wird ein ausgesetztes Baby gefunden. Die Matrosen geben ihm den Namen Novecento, Neunzehnhundert. Novecento entwickelt sich zu einem gefeierten Jazzpianisten, bezaubert die Passagiere, befährt alle Weltmeere, geht nie an Land und harrt auch aus, als das Schiff gesprengt werden soll… Die Odyssee dieses besonderen Menschen ist erst zu Ende, als er von Bord des Lebens geht.
Die Legende vom Ozeanpianisten stammt aus der Feder des italienischen Schriftstellers und Journalisten Alessandro Barico. 1958 in Turin geboren, studierte er Philosophie und Musikwissenschaft. Er arbeitete unter anderem als Opernkritiker, Essayist und schrieb für die Tageszeitungen La Repubblica und La Stampa. Die Geschichte des Novecento liest Uta Gosselck-Perschmann. Die frühere Dramaturgin und Schauspieldozentin war bis 2004 Sprecherzieherin am Staatstheater Braunschweig und ist heute als freie Sprecherin tätig.
Die Lesung beginnt um 18 Uhr. Die Eintrittsspende beträgt 10 Euro/12 Euro.