Schlagwörter
Ankershagen, Briefe, Gosselck-Perschmann, Kirche, Lesung, Mecklenburgische Seenplatte, Modersohn-Becker, Tagebücher
Am kommenden Samstag, dem 6. September, um 17 Uhr, liest Uta Gosselck-Perschmann in der Kirche Ankershagen Briefe und Tagebücher der bekannten Malerin Paula Modersohn-Becker (1876-1907). Untermalt wird die Lesung mit Werken der Künstlerin und Bildern aus Worpswede und Paris aus den Jahren 1900 bis 1907. Uta Gosselck-Perschmann war Dramaturgin und Schauspieldozentin in Berlin und Hannover und bis 2004 Sprecherzieherin am Staatstheater Braunschweig.
Paula Modersohn-Becker verkörpert in ihrem kurzen Leben einen damals seltenen selbstverständlichen Anspruch der Frau auf ihre eigene berufliche und persönliche Entwicklung. Sich selbst bis in die kleinste Falte des eigenen Wesens treu bleiben, empfand sie als Verpflichtung: „Ich habe den festen Willen und Wunsch, etwas aus mir zu machen, was das Sonnenlicht nicht zu scheuen braucht und selbst ein wenig strahlen soll.“
Um eine Spende zugunsten der weiteren Kirchenrestaurierung wird gebeten.
