Am morgigen Dienstag, den 15. Oktober, laden die PC-Senioren Neustrelitz und das Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz um 14 Uhr zu einer weiteren Kooperationsveranstaltung unter dem Titel „Fahr’n, fahr’n, fahr’n“ in den Saal des Kulturquartiers ein. Referent Hartmut Gnad von der Verkehrswacht Mecklenburg-Strelitz informiert über Änderungen für Autofahrende, über ungewöhnliche Verkehrsschilder, über Fahrverhalten im Kreisverkehr und über besondere Fahrbahnmarkierungen.
Wer sich sicher und gut informiert per Auto auf den Straßen bewegen möchte, ist bei der Veranstaltung genau richtig. Der Eintritt kostet 1 €. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Self-Made Unternehmer Micha (Charly Hübner) hat Großes vor. Fotos: ARD Degeto, MDR, Florida Film, Pandora Film, Thomas Leidig
Seit August ist das Team der Komödie „Micha denkt groß“ auf Deutschlandtour (Strelitzius berichtete). Nächster Halt: das Rheinsberger Schlosstheater! Am Mittwoch, 16. Oktober, um 19 Uhr präsentiert Regisseur Lars Jessen sein neuestes Werk im Ruppiner Land und lädt im Anschluss an die Vorführung zu einer kurzweiligen Podiumsdiskussion. „Micha denkt groß“ ist ein herrlich komisches und doch tiefgehendes Stück über große Träume, ambitionierte Geschäftsideen und die Rückkehr in die alte Heimat.
Der gefeierte deutsche Schauspielstar Charly Hübner spielt die Figur des Micha: Einen großspurigen Wahl-Berliner, der durch Handyspiele zu viel Geld gekommen ist, und der nun in seine Heimat zurückkehrt, eine kleine Gemeinde in Sachsen-Anhalt. Dort will er das ehemalige Hotel seiner Eltern zu einer Wellnessoase für Reiche ausbauen. Zumindest Physiotherapeutin Tina (Jördis Triebel), der er den Spa-Bereich verspricht, hat er damit schnell auf seiner Seite. Doch noch bevor es richtig losgehen kann, kommt es zu Verwerfungen: Denn Tinas Bruder, der Ökobauer Jonas (Ulrich Brandhoff), stellt fest, dass es kein Wasser mehr gibt. Auch Landwirt Hermann (Peter Kurth) hat unter der Situation zu leiden. Und so wollen Micha und der staatskeptische Verschwörungstheoretiker Bernd (Jan Georg Schütte) die Sache selbst in die Hand nehmen und einen Brunnen bauen…
Die GRÜNEN in der Mecklenburgischen Seenplatte haben sich bestürzt zum plötzlichen Tod des früheren Landtagspräsidenten Rainer Prachtl (Strelitzius berichtete) geäußert.
Jutta Wegner, Neubrandenburger Landtagsabgeordnete erklärt: „Rainer Prachtl hinterlässt eine große Lücke. Sein Verlust wiegt schwer. Sein Wirken in und für die Stadt zeigt seinen tiefen Respekt für die gesamte Stadtgesellschaft, sein politisches Wirken nach der Wende hat viele Menschen in die demokratischen Prozesse eingebunden und so eine Basis für den Zusammenhalt gelegt. Gerade auch für die jüngeren Generationen hat er sich enorm eingesetzt, unter anderem mit den Jugendreisen nach Israel und dem Dreikönigsjugendpreis. Immer wieder hat er bewiesen, wie wertvoll der Austausch und die Begegnung aller Generationen miteinander ist. Er bleibt ein Vorbild für die Stadtgesellschaft“.
Marcel Spittel, Sprecher des Kreisverbands sagt: „Rainer Prachtl hat sich in Übereinstimmung mit seinem christlichen Glauben für eine offene, vielfältige und sozial gerechte Gesellschaft stark gemacht. Sein politisches und ehrenamtliches Wirken sowie sein klarer Wertekompass haben Maßstäbe gesetzt, an der sich unsere Stadt auch künftig messen lassen muss. In unserer zunehmend von Krisen, Konflikten und Missgunst geprägten Zeit schmerzt der Tod von Rainer Prachtl besonders, da wir mit ihm einen engagierten Kämpfer für eine friedlicheres und demokratisches Miteinander verlieren.“
„Rainer Prachtl gehörte zu den großen Demokraten und Humanisten unserer Zeit. Er hat mit seiner politischen Haltung, seinen christlichen Werten und seinem sozialen Engagement für Menschen mit unheilbaren Krankheiten in ihrer letzten Lebensphase so viel Gutes bewegt für Neubrandenburg. Seine Menschlichkeit und sein Einsatz für die Gesellschaft werden fehlen“, ergänzt Sprecherin Ines Balke.
Am Freitag brannte zwischen Kühlungsborn und Warnemünde der Öltanker ANNIKA. Dass der Tanker sicher in den Rostocker Hafen geschleppt und dort gelöscht werden konnte, sei ein großes Glück für den gesamten Ostseeraum und für die Mecklenburgische Küste im Besonderen, betont der für Schadstoffunfallbekämpfung zuständige Minister Dr. Till Backhaus: „Wir sind am Freitag allesamt einer Katastrophe entkommen. Wäre der havarierte Tanker nicht so schnell unter Kontrolle gebracht worden, hätte das alles sehr schlimm ausgehen können. Eine Ölverschmutzung hätte gewaltige Auswirkungen auf das gesamte Ökosystem Ostsee gehabt. Auch der Tourismus und damit die Menschen hier vor Ort hätten unter den Folgen noch lange gelitten. Ich bin daher allen Rettungskräften sowie dem Havariekommando überaus dankbar, dass dieses Szenario abgewendet werden konnte.“
Heute Vormittag hat ein 27-Jähriger in der Kirschenallee in Neubrandenburg einen Polizeieinsatz selbst herbeigerufen. Er hat der Polizei am Telefon gesagt, sie solle sofort zu ihm kommen und ihn mitnehmen. Anderenfalls wolle er mit seinem Messer Menschen erstechen. Der wegen verschiedener Taten bereits polizeibekannte Mann schien in einem psychischen Ausnahmezustand zu sein. Als er einen Streifenwagen erblickte, warf er sein Messer ins Gebüsch und ließ sich mit den Händen hinter dem Kopf freiwillig festnehmen.
In der Gewahrsamszelle des Reviers eskalierte die Situation mit ihm kurzzeitig wieder. Er war verbal und körperlich den Polizisten gegenüber aggressiv, bedrohte und beleidigte sie und konnte von mehreren Beamten schließlich in der Zelle fixiert werden. Bei der Aktion wurde ein Beamter leichtverletzt, blieb aber weiter dienstfähig. Als der Randalierende sich wieder beruhigt hatte, wollte er auf eigenen Wunsch lieber in eine Klinik eingewiesen werden. Das haben die Einsatzkräfte dann organisiert. Der aggressive Mann ist Deutscher.
Das Abenteuer Kinderkino im Fabrik. Kino 1 der Alten Kachelofenfabrik bietet die beliebten Grüffelo-Geschichten als Doppelfolge: „Der Grüffelo“ und „Das Grüffelokind“. Gespielt wird am morgigen Dienstag, 15. Oktober, um 15.30 Uhr. Die Vorstellung ist für Familien mit Kindern ab drei Jahren geeignet.
„Der Grüffelo“: Der große Wald ist voller Gefahren. Da ist es gut, wenn man einen starken Freund hat. Und wenn man keinen hat, muss man einen erfinden. Die kleine Maus droht jedem, der sie fressen will, mit dem schrecklichen Grüffelo. Dabei gibt`s Grüffelos doch gar nicht …, oder?
„Das Grüffelokind“: Vor langer Zeit traf der Grüffelo im Wald eine mutige Maus, die ihn das Fürchten lehrte. Nun hat der Grüffelo ein Kind, dem er verbietet, in den dunklen Wald zu gehen.
Im Rahmen des Abenteuer Kinderkinos werden im Oktober (jeweils sonntags und dienstags um 15.30 Uhr) noch „Die Heinzls“ (Animationsfilm) und „Neue Geschichten vom Franz“ (Spielfilm) gespielt. Im November stehen dann weitere Animations- und Spielfilme und der wundervolle Dokumentarfilm „Die Reise der Pinguine“ auf dem Spielplan. Im Dezember erwarten die kleinen und großen Filmfans stimmungsvolle Weihnachtsfilme. Weitere Informationen zu den Kinderfilmen unter
Das Landgericht Rostock hat die Räumungsklage der Stiftung Umwelt und Naturschutz MV (StUN) gegen die Pächter des Campingplatzes Prerow, die Regenbogen AG (Strelitzius berichtete), am heutigen Verhandlungstag zugunsten der Stiftung entschieden. Die Stiftung kann damit von der Regenbogen AG die Räumung und Herausgabe der bis zum 31. Dezember 2023 an die Regenbogen AG verpachteten Flächen verlangen, wenn eine Sicherheitsleistung in Höhe von zwei Millionen Euro geleistet wird.
Damit ist nun über die größere (20 ha) der beiden Teilflächen eine für die Stiftung positive Entscheidung ergangen. Für die Flächen des Landes hat das Landgericht Stralsund den Termin zur Verkündung einer Entscheidung für den 26. November 2024 anberaumt.
Auftakt: Ausstellung auf Schloss Ludwigsburg. Foto: TMV_Gross
Vielseitige kulturelle Höhepunkte im Land zahlreichen Guts- und Herrenhäuser laden zum Entdecken und Genießen ein. Ausgewählte Häuser öffnen ihre Türen und heißen Besucher zum Schlösserherbst herzlich willkommen. Die Kulisse, die die rund 1000 denkmalgeschützten Gutshäuser in Mecklenburg-Vorpommern bieten, ist an sich schon einen besonderen Blick wert. Zum Abschluss des Jubiläumsjahrs von Caspar David Friedrich präsentiert sich der Schlösserherbst unter dem Motto der Romantik. Vom 19. Oktober bis zum 3. November finden in den ehrwürdigen Gemäuern spannende kulturelle und kulinarische Events statt.
Die Eröffnungsfeierlichkeit am 19. Oktober ab 13.30 Uhr bietet dieses Programm in der Schloss-Gutsanlage Ludwigsburg in Vorpommern: Lesung aus historischen Briefen von C.D. Friedrich, Otto Runge und F. A. Klinkowström mit verteilten Rollen, umrahmt von passender Musik, Führung durch die Baustelle mit dem Förderverein Schloss- und Gutshofanlage Ludwigsburg e. V. sowie Ausstellung von Werken zur Schloss- und Gutshofanlage Ludwigsburg und zur Romantik, kuratiert durch den Pommerschen Künstlerbund e. V.
Ein romantischer Konzertabend im Schloss Schmarsow am 2. November bildet einen würdigen Abschluss. Im Eickstedtsaal des Barocken Schlosses in der Tollensetal-Region moderieren Pianistin Nadja Klafs und Sänger Stephan Bordihn alias „DUOPHON“. Das Konzert mit dem Titel „Die Landschaft der Seele – zwischen Tiefensog und Weitblick“ nimmt die Lieblingsmotive von C.D. Friedrich musikalisch auf.
Weitere Highlights sind Konzerte im Schloss Daschow, im Barocksaal von Schloss Vietgest und im Gut Langwitz. Das Fachwerkgutshaus Below lädt zum herbstlichen Tafelmahl und zum Konzert mit dem Rostocker Pianisten Hans Howitz. In der Belle Etage vom Herrenhaus Vogelsang findet das Barocke Tafelmahl statt. Zahlreiche weitere Termine laden zum Basteln, zu Lesungen, zu Ausstellungen, Führungen, zu Kochkursen, zum Yoga oder zum Tanzen ein.
Am vergangenen Sonnabends kam es gegen 21.20 Uhr zu einem Polizeieinsatz in der Straße am Hafen in Röbel. Dort sollte jemand mit einer Schreckschusspistole herumgeballert und sich dann in Richtung des Hafens zur Müritzpromenade entfernt haben. Auch dort seien noch Schüsse hörbar gewesen sein.
Der Polizei wurde hierzu eine männliche Person als mutmaßlicher Tatverdächtiger beschrieben, der in einer Personengruppe in einem Pavillon an der Müritzpromenade kurze Zeit später durch Warener Kollegen festgestellt wurde. Hierbei handelte es sich um einen 25-jährigen Deutschen. Bei einer Durchsuchung der Person und mitgeführter Gegenstände wurde eine Schreckschusspistole mit einem leeren Magazin gefunden. Munition konnte nicht sichergestellt werden. Darüber hinaus fanden die Beamten neben dem Pavillon eine verschossene Schreckschusspatrone. Die Waffe wurde durch die Beamten sichergestellt, Personen wurden nicht verletzt. Es wurde eine Anzeige gegen den 25-Jährigen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz gefertigt.
Auf der Bundesstraße 198 in Mirow wird die Asphaltdecke der Mühlenstraße zwischen Fischergang und Schlossinsel erneuert. Im Zuge der Maßnahme werden in Zusammenarbeit mit dem Wasserzweckverband Strelitz auch diverse Schachtabdeckungen und Schieberkappen für die Wasserversorgung erneuert.
Die Bauarbeiten beginnen am kommenden Montag, 21. Oktober, und dauern voraussichtlich bis Freitag, 25. Oktober, an. Für die Durchführung ist es erforderlich, den Verkehr mittels Ampelregelung halbseitig an der Baustelle vorbeizuführen.