Gestern Morgen haben Polizisten der Landespolizei die Kollegen der Bundespolizei am Bahnhof in Neustrelitz unterstützt. In dem Zug, der aus Rostock in Neustrelitz kurz vor 7 Uhr einfuhr, war eine Frau, die im Zug ständig herumgeschrien und sich psychisch auffällig verhalten haben soll.
Am gestrigen Sonntag gegen 14.55 Uhr wurde die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg durch die Rettungsleitstelle der Mecklenburgischen Seenplatte darüber informiert, dass ein Pkw unter dem Carport eines Einfamilienhauses in der Dorfstraße in Verchen in Brand steht. Umgehend wurden Einsatzkräfte des Polizeihauptrevieres Demmin und der umliegenden Freiwilligen Feuerwehren zum Einsatz gebracht. Das Feuer hatte bereits auf den Carport und ein Wohnmobil übergegriffen, und die Hausfassade des danebenstehenden Einfamilienhauses war durch das Feuer beschädigt worden.
Heute Vormittag hat ein 27-Jähriger in der Kirschenallee in Neubrandenburg einen Polizeieinsatz selbst herbeigerufen. Er hat der Polizei am Telefon gesagt, sie solle sofort zu ihm kommen und ihn mitnehmen. Anderenfalls wolle er mit seinem Messer Menschen erstechen. Der wegen verschiedener Taten bereits polizeibekannte Mann schien in einem psychischen Ausnahmezustand zu sein. Als er einen Streifenwagen erblickte, warf er sein Messer ins Gebüsch und ließ sich mit den Händen hinter dem Kopf freiwillig festnehmen.
In der Gewahrsamszelle des Reviers eskalierte die Situation mit ihm kurzzeitig wieder. Er war verbal und körperlich den Polizisten gegenüber aggressiv, bedrohte und beleidigte sie und konnte von mehreren Beamten schließlich in der Zelle fixiert werden. Bei der Aktion wurde ein Beamter leichtverletzt, blieb aber weiter dienstfähig. Als der Randalierende sich wieder beruhigt hatte, wollte er auf eigenen Wunsch lieber in eine Klinik eingewiesen werden. Das haben die Einsatzkräfte dann organisiert. Der aggressive Mann ist Deutscher.