Schlagwörter
Ausstellung, Grafik, Kerkin, Kulturquartier, Malerei, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Retrospektive, Vernissage

Anlässlich des 75. Geburtstages präsentiert das Kulturquartier unter dem Titel „¾ 100“ eine große Retrospektive des bekannten Künstlers Bernd Kerkin. Gezeigt werden ca. 75 Bilder und Skulpturen von 1983 bis heute. Am 7. Februar um 16 Uhr wird die Ausstellung mit einer Vernissage eröffnet. Dorothea Klein-Onnen führt ein Gespräch mit dem Künstler, Beate Richter begleitet die Vernissage am Cello musikalisch.
Die künstlerischen Arbeiten von Bernd Kerkin zeichnen sich durch eine Reduktion der Formensprache, kraftvolle Abstraktionen und eine emblematische Zeichenhaftigkeit aus. Sein Leben lang zog es Kerkin in weit entfernte und vor allem entlegene Regionen, zu den alten Kulturen in Südamerika, auf den Osterinseln, in Australien und Neuseeland. Ihn interessieren die Ursprünge, das Elementare des Beginns und die archaische Schönheit des Fragmentarischen. So sind viele seiner Werke inspiriert von Felsmalereien der Aborigines, den ältesten künstlerischen Darstellungen der Welt. Die monochromen Bildwerke sind oft von einer haptischen Materialität und starken Textur geprägt, die wie Einblicke in innere Welten und geheimnisvolle Landschaften wirken. Auch Einflüsse der Klassischen Moderne finden sich in dem Schaffen von Bernd Kerkin wieder.
Bernd Kerkin wurde 1951 in Bernau geboren und studierte Architektur in Dresden. Seit 1984 ist er als freischaffender Maler und Grafiker tätig und arbeitet in Groß Quassow und Neustrelitz. Seine Arbeiten sind in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen zu finden, u.a. Kunstsammlung Neubrandenburg, Kupferstichkabinett der Nationalgalerie Berlin, Museum of Modern Art New York.
Der Eintritt zur Vernissage ist frei. Eine Anmeldung ist nicht nötig.