Zu KUNST:OFFEN vom 4. bis zum 6. Juni laden die Künstlerinnen Dana JES und Katharina Neuweg, die Grafikkünstlerin Katrin Herrmann sowie die Kunsthistorikerin Dr. Christina Katharina May herzlich zur Ausstellung „Apis mellifera/Strukturen“ in die Schnittstelle Neustrelitz ein. (Bahnhof Neustrelitz, Rudi-Arndt-Platz 1, linker Seitenflügel). Über einen Zeitraum von mehreren Monaten näherten sich die Künstlerinnen und die Kunsthistorikerin an „den Bien“ – den Bienenstock als Superorganismus – von verschiedenen Seiten aus an.
Gerd Frick und Sabine K. Lauffer eröffnen die Sonderausstellung auf der Mirower Schlossinsel. Foto: 3 Königinnen Palais
Am vergangenen Sonnabend wurde im 3 Königinnen Palais auf der Mirower Schlossinsel eine neue Sonderausstellung mit dem Titel „Der Traum vom Raum und vom Sein – Farbgrafik 2022“ feierlich eröffnet. Mit großem Interesse verfolgten Gäste und Kunstliebhaber die Ansprache von Sabine K. Lauffer, Geschäftsführerin der MuSeEn gGmbH und WMSE GmbH, und den anschließenden Ausführungen des Künstlers Gerd Frick zu einzelnen Werken.
Am kommenden Sonnabend, den 9. April, wird um 11 Uhr eine neue Sonderausstellung im 3 Königinnen Palais auf der Mirower Schlossinsel eröffnet. Unter dem Titel „Der Traum vom Raum und vom Sein – Farbgrafik 2022“ werden sechzehn Werke im Beisein des vielseitigen und bedeutenden Künstlers Gerd Frick präsentiert. Die Veranstaltung ist öffentlich und Kunstkenner sowie Interessenten sind herzlich willkommen. Die Sonderausstellung ist dann bis zum 30. Juni täglich von 10 bis 18 Uhr zu erleben.
„Fließend mit Fuchsforscherin“, Öl und Gold auf Leinwand, 50x 60 cm, 2021 Anke Fabian
„Alle Jahre wieder“…. möchte man beinahe trällern, „kommt die Weihnachtsausstellung!“. Ja, auch in die Galerie für gegenwärtige Kunst in Neustrelitz zieht nun der Geist der Weihnacht ein. Und tatsächlich kann man sich nun auf ein bewährtes „VIEReinander“ der KünstlerInnen Anke Fabian, Axel Heller, Holm Heinke und Marieken Matschenz freuen. Die vier KünstlerInnen bilden zusammen mit Horst Conradt schon seit vielen Jahren das Galerieteam der Alten Kachelofenfabrik, wobei die unterschiedlichen künstlerischen Interessen und Professionen seit Jahren zu spannenden Diskursen innerhalb der Auswahlgruppe und zu der besonderen Auswahl an gezeigten KünstlerInnen und Kunstwerken führen.
Nun aber pünktlich zur Adventszeit zeigen die vier ihre neuesten Werke aus eigenem Schaffen und bieten damit Kunstinteressierten nicht nur ein facettenreiches und buntes Angebot von aktueller und regionaler Fotografie, Malerei, Grafik und Zeichnung, sondern auch die Möglichkeit vielleicht doch ein Kunstwerk zu finden, das man einem besonderen Menschen unter den Weihnachtsbaum legen mag.
Axel Heller wird zu diesem Anlass starke Schwarz-Weiß-Bilder aus aller Welt zeigen, die wieder Lust auf das Reisen und besondere Entdeckungen in fernen Ländern machen. Holm Heinke als Meister des Lichts, präsentiert Malerei und Zeichnungen, die besonders überzeugen im Farbenspiel der wiedergegeben Landschaften, fast wie die frühen Impressionisten! Anke Fabian wird Malerei vorstellen, die leicht und mit allerlei künstlerisch und handwerklichen Raffinessen überzeugen und ganz nebenbei unaufdringlich Freude vermitteln. Marieken Matschenz wird einige kleine Kaltnadelradierungen ausstellen und ausgewählte Buntstiftzeichnungen, die schon lange darauf gewartet haben, öffentlich gezeigt zu werden.
Am 26. November ab 19.30 Uhr freuen sich alle KünstlerInnen mit den Besuchern gemeinsam über die Bilder ins Gespräch kommen. Für BesucherInnen der Galerie für gegenwärtige Kunst empfiehlt sich eine telefonische Anmeldung unter 03981 20 31 45, um an der Vernissage teilnehmen zu können. Die Kunstwerke werden darüber hinaus aber noch bis zum 31. Januar 2022 in der Galerie zu sehen sein.
Dorothea Maroske gibt Thomas Hartung, Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz, Einblick in ihr grafisches Schaffen. Foto: Carola Biermann
Zeichnungen von Dorothea Maroske sind derzeit in der Galerie der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz zu sehen. Gezeigt werden Akte, Landschaften und Tierzeichnungen. „Für mich“, sagt Dorothea Maroske, „sind die Zeichnungen oft Anregungen für meine bildhauerischen Arbeiten.“
Auch in Neustrelitz befinden sich Werke der Künstlerin im öffentlichen Raum. Dazu gehören die „Liegende“, die sich in der Nähe des Neustrelitzer Theaters befindet, ebenso, wie die Figurengruppe „Glaube, Liebe und Hoffnung“ auf dem Christian-Daniel-Rauch-Platz, wobei die Figur „Hoffnung“ von ihrem Mann, dem Bildhauer Uwe Maroske stammt.
Die Künstlerin studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden, die sie mit einem Diplom abschloss. Zwischen 1976 und 1982 lebte und arbeitete sie in Neustrelitz. Heute ist sie in Lichtenberg bei Feldberg zu Hause. Derzeit arbeitet die Künstlerin an einem 1,20 Meter großen Engel, der ein Auftragswerk ist. In der Galerie der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse in Neustrelitz, in der Strelitzer Straße 27, kann man den Arbeiten von Dorothea Maroske noch bis zum 11. Januar kommenden Jahres begegnen.
Nur noch bis kommenden Sonntag, den 6. September, sind die beiden aktuellen Sonderausstellungen im Kulturquartier zu sehen. Einerseits endet dann die umfassende Präsentation von fotografischen und druckgrafischen Arbeiten des in Neustrelitz geborenen Architekten und Fotografen Rainer Ahrendt, andererseits die minimalistische Fotoserie „Die Welle“ von Michael Behn, die eine markante Bodenwelle in der Nähe von Prälank zu unterschiedlichen Jahreszeiten und Lichtsituationen dokumentiert.
Nach einer Umbaupause wird am Sonntag, den 20. September, um 16 Uhr, die Ausstellung „Wolfram Schubert – Lebenszeichen. Malerei und Grafik“ eröffnet, die in Kooperation mit dem „Archiv Bildende Kunst – Mecklenburgische Seenplatte“ geplant wurde. Musikalisch umrahmt wird die Vernissage von der Solorepetitorin Klaudia-Friederike Holdefleiß.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr
„Erscheinungen an den Grenzflächen“ ist eine Ausstellung mit Arbeiten von Marike Schreiber betitelt, die am kommenden Freitag, den 6. März, um 19.30 Uhr, in der Galerie für gegenwärtige Kunst der Alten Kachelofenfabrik Neustrelitz in Anwesenheit der Künstlerin eröffnet wird.
Bei den neuen Drucken von Marike Schreiber entstehen gezeichnete Skulpturen, die an technische Innenleben einiger Geräte erinnern, in denen durch Kabel ein hoher Datenaustausch zu erwarten ist. Und doch erscheinen sie in der Reduktion der Linien als schöne Körper.
Thomas Hartung, Vorstandsmitglied der Sparkasse, gehörte zu den ersten Besuchern der Ausstellung und kam mit Bernd Kommnick (rechts) ins Gespräch. Foto: Carola Biermann
Ein ebenso spannendes wie inspirierendes Wechselspiel von Formen und Flächen erleben derzeit die Besucher der Galerie der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz. Die teils strengen, teils spielerischen Kompositionen stammen von Bernd Kommnick, der gerade von einem Arbeitsaufenthalt aus dem sonnigen Virginia ins nordisch kalte Mecklenburg zurückgekehrt ist. Sein großes Thema ist das Quadrat und das Verhältnis von Formen und Linien zur Fläche. Die Exposition umfasst 16 Arbeiten, von denen einige hier erstmals öffentlich zu sehen sind.
Bernd Kommnick studierte Malerei an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee und war Meisterschüler bei Professor Dieter Goltzsche. Der Künstler arbeitet in den Bereichen Zeichnung, Skulptur, Installation, Multimedia, Objekt und Grafik. Seine Werke sind in renommierten Häusern wie der Kunstsammlung des Landes Mecklenburg-Vorpommern vertreten, bereichern aber auch den Bestand der Neubrandenburger Kunstsammlung.
Der Künstler Gerd Frick vor seinen Arbeiten. Foto: R. Hoffmann
Anlässlich des 70. Geburtstages von Gerd Frick stellt die Galerie Neustrelitz in der Zierker Straße insgesamt 17 seiner jüngst entstandenen Druckgraphiken aus. Der Neubrandenburger Maler und Graphiker ist einer der renommiertesten Künstler unseres Bundeslandes. Regional wie international ist seine Kunst seit langem in Galerien und bei Sammlern gefragt.
„Bekannt wurde Frick vor allem durch seine unikaten Druckgraphiken, die er in mittleren und großen Formaten herstellt“, schreibt mir Galerist Dr. Raimund Hoffmann. „In komplizierten drucktechnischen Verfahren erschafft er Bilder der freien Phantasie von wunderbarer Farbigkeit.“ Die Ausstellung ist noch bis zum 23. Februar mittwochs bis freitags von 13 bis 18 Uhr zu sehen.
Ich muss an dieser Stelle noch einmal die Trommel rühren für meinen Leser Dr. Sebastian Prüfer, der ja sozusagen ein Seiteneinsteiger in den Strelitzer Kulturbetrieb ist. Am morgigen Freitag um 17 Uhr eröffnet der Berliner Gymnasiallehrer mit der Liebe zu unserer Region im Herzen um 17 Uhr in der Alte Büdnerei Bredenfelde eine kleine, aber feine Ausstellung. Direkt an der B 198 gegenüber dem Kindergarten zeigt der Kunstsammler Arbeiten zum Gedenken an den im letzten Jahr verstorbenen Grafiker und Maler Werner Schinko.
Weitere Termine: 5., 6., 12., 13. August, jeweils 10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr.
Der Eintritt ist frei, Kaffee und Kuchen/Kekse gratis.