Volker Gerling auf der Bühne. Foto: Franz Ritschel
Am 28. Februar gibt es im Wesenberger brenn:werk eine ganz außergewöhnlich Veranstaltung zu erleben. Volker Gerling gastiert mit seinem abendfüllenden Daumenkinoprogramm „Bilder lernen laufen, indem man sie herumträgt“. Übrigens gab es im Nordmagazin gerade einen Bericht über ihn. Am morgigen Sonntag, 8. Februar, beginnt im brenn:werk-Café der Vorverkauf.
Bereits im Dezember 2022 wurde die Idee eines Citygutscheins für Neustrelitz ins Leben gerufen. Ziel war es, die lokale Wirtschaft zu stärken und die Kaufkraft in der Stadt zu binden. Trotz intensiver Vorarbeiten konnte das Projekt bislang nicht wie geplant umgesetzt werden. Doch jetzt gibt es erfreuliche Neuigkeiten: Mit dem neuen Citymanager der Stadt, Mark Kaiser, erhielt das Projekt neuen Schwung.
Die notwendigen Verträge und Unterlagen wurden aktualisiert und finalisiert, viele Partner konnten bereits in den vergangenen Tagen gewonnen werden. Geplant ist nun der Verkaufsstart der Erlebnisgutscheine rechtzeitig zum Ostergeschäft am 1. April. Die Gutscheine werden in drei Varianten – 10 €, 20 € und 50 € – erhältlich sein und können flexibel für Shopping, Kultur, Genuss und weitere Erlebnisse in Neustrelitz eingesetzt werden. Sie sollen sich sowohl als Geschenkidee für Freunde und Familie als auch als attraktives Angebot für Arbeitgeber etablieren.
Nach dem Ende des „Stübchens am See“ hat sich bislang kein brauchbarer Pächter für das seinerzeit weithin beliebte „Regolin“ in Diemitz gefunden. Dafür gibt es aber eine „Taskforce Regolin“, in der Interessierte aus dem Dorf und Umgebung versuchen, zumindest ein Minimalprogramm für diese Saison zusammenzustellen, damit die schöne Gaststätte nicht einfach leer steht. Das teilt der Dorfverein mit.
Derzeit ist geplant, an zwölf Sonnabenden von Mai bis September Veranstaltungen in der Gaststätte zu organisieren (viel Musik, Kabarett, Lesungen, Puppentheater, Tanz etc). An diesen Tagen ist die Gaststätte ab 17 Uhr geöffnet, und es gibt eine kleine Karte. Köchin und Team sind schon engagiert. Ein neuer Name wird noch gesucht. Die Eröffnung ist für den 4. Mai geplant. Details folgen.
Nach vielen Jahren der Konzertreisen und musikalischen Studien hat der Gitarrist Stefan Grasse einen sehr persönlichen Stil entwickelt. Seine neuesten Kompositionen sind subtile und feinsinnige Musik, die an Philip Glass, Erik Satie oder Yann Tiersen erinnert. Seine Werke kombiniert er einfühlsam und feingeistig mit romantischer und impressionistischer Musik, mit Kompositionen von Francisco Tárrega, Frédéric Chopin und Heitor Villa-Lobos. Am kommenden Freitag, den 25. August, gastiert der Musiker in der Schlosskirche Hohenzieritz.
“Preludes & Moods“ – Präludien und Stimmungsbilder – sind eine sehr persönliche Suche nach neuen Ausdrucksformen und Klanglandschaften. Die berührende und vielschichtige Musik strahlt eine universelle, in sich ruhende Kraft aus und macht Stefan Grasse zu einem der angesagten Gitarristen der klassischen und neo-klassischen Szene. Eintritt frei, Spenden willkommen.
Mit „Oppenheimer“ kommt ein neuer Film ins Wesenberger Kino. In der dreistündigen Mischung aus Biografie, Historie und Thriller, Regie u. Drehbuch Christopher Nolan, sind unter anderen Cillian Murphy, Emilly Blunt und Matt Damon zu erleben. Absolut empfehlenswert, großes Kino!
Filmstarts.de zum Inhalt: In einer Anhörung über seinen Widerspruch gegen die Entziehung seiner Sicherheitsfreigabe blickt der Physiker Julius Robert Oppenheimer (Cillian Murphy) zurück: Auf seine Anfänge, sein Privatleben und vor allem auf die Zeit, als ihm während des Zweiten Weltkriegs die wissenschaftliche Leitung des Manhattan-Projekts übertragen wird. Im Los Alamos National Laboratory in New Mexico sollen er und sein Team unter der Aufsicht von Lt. Leslie Groves (Matt Damon) eine Nuklearwaffe entwickeln. Oppenheimer wird zum „Vater der Atombombe“ ausgerufen, doch nachdem seine tödliche Erfindung folgenschwer in Hiroshima und Nagasaki eingesetzt wird, stürzt den gerade noch so jubelnden Oppenheimer in ernste Zweifel. In einer weiteren Anhörung soll Lewis Strauss (Robert Downey Jr.) als Handelsminister im Kabinett von Präsident Dwight D. Eisenhower bestätigt werden. Doch bald geht es um seine Beziehung zu Oppenheimer nach dem Krieg. Denn Strauss stand der amerikanischen Atomenergiebehörde vor, die von dem Physiker beraten wurde. Als sich Oppenheimer immer stärker gegen Strauss und ein Wettrüsten mit Russland stellt und für eine internationale Kontrolle der Kernenergie plädiert, kommen die alten Verbindungen des Physikers zum Kommunismus wieder zur Sprache.
„GROOVIN THE BLUES“ heißt es am kommenden Sonnabend, den 19. August, um 19.30 Uhr, im Klein Trebbower Hofkonzert mit Abi Wallenstein, Micha Maass und Roger Wade. Der “Vater der Hamburger Bluesszene” Abi Wallenstein ist zu kulthaft anmutender Berühmtheit gelangt.
Das verdankt er seiner nunmehr 40jährigen Bühnenarbeit mit durchschnittlich 120 Konzerten im Jahr und seinem einzigartigem Gitarrenspiel in der Kombination von gleichzeitigen Bass-, Rhythmus- und Riff-Elementen, seiner achtsaitigen Gitarre, seiner rauen Stimme und seiner souveränen Bühnenpräsenz. “Die Finger und Stimmbänder durch jahrelange Straßenmusik gestählt, gehört Abi sicherlich zu den expressivsten Bluesmusikern Europas.” (GERMAN BLUES CIRCLE)
Auf Einladung der Kulturministerin hat am Mittwoch ein Gespräch zwischen Vertreterinnen und Vertretern aus Land (Kulturministerin Bettina Martin und Finanzminister Heiko Geue), Kommunen und Theatern zu der Frage stattgefunden, wie die vielfältige Theaterlandschaft Mecklenburg-Vorpommerns auch weiterhin zukunftsfähig aufgestellt bleibt. Die Theater stehen aktuell aufgrund von Tarif- und Kostensteigerungen vor großen Herausforderungen.
„Die beteiligten Akteure haben gute, konstruktive Gespräche geführt“, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten. „Der Theaterpakt steht. Das Land und die Kommunen setzen sich gemeinsam mit den Theatern für eine zukunftsfähige Theaterlandschaft in Mecklenburg-Vorpommern ein. Land und Kommunen haben während der Corona-Pandemie zu ihren Theatern gestanden und trotz der Einschränkungen im Spielbetrieb ihre Fördermittel in vollem Umfang ausgezahlt. Damit konnten die Theater Rücklagen bilden, die nun eine gute Basis zur Bewältigung der aktuellen Herausforderungen sind. Sofern diese nicht ausreichen, um die Kostensteigerungen auszugleichen, haben sich Land und Kommunen bereit erklärt, mit den Theatern zeitnah Gespräche über weitere Lösungen zu führen.“